Gläschen mit Brei gefüllt
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Babybrei - selbstgekocht

Als erste zusätzliche Nahrung zur süss schmeckenden Muttermilch oder Schoppenmilch mögen Babys gern Brei mit natürlicher Süsse. Dazu gehören der Rüebli-Brei sowie der Süsskartoffel-Brei. Beide Rezepte eignen sich hervorragend für den Start in die Beikost. Falls Ihr Baby einen besonderen Geschmack hat, versuchen Sie es mit einem anderen verträglichen Gemüse oder mischen Sie anfangs etwas süsses  Obst unter den Brei. Eine Liste mit  gut verträglichen Gemüse- und Obstsorten für das erste Jahr finden Sie hier. 

Für die ersten Löffelversuche gibt es auch fertigen Karottenbrei (125 g) im Glas, dem Sie nach dem Aufwärmen (im Flaschenwärmer oder Wasserbad) nur noch Öl zufügen müssen. Teilen Sie am besten die Menge, da anfangs wirklich nur ein oder zwei Löffel gekostet werden. Eine Hälfte erwärmen Sie direkt (im Gläschen) und die andere Hälfte stellen Sie für den nächsten Tag in einem sauberen Schraubdeckelglas oder einer Frischhaltedose in den Kühlschrank. Erwärmen Sie einen Brei bitte nur einmal, mehrmaliges Erwärmen ist gesundheitsschädlich.

Um die Zubereitung für Babybreie zu vereinfachen, finden Sie hier viele Rezeptideen:

Rezepte ab dem 4. Monat

Rezepte ab dem 6. Monat

Rezepte ab dem 8. Monat

Rezepte ab dem 10. Monat

Rezepte ab dem 12. Monat

Fleisch, Fisch und Ei sind hochwertige Eiweissquellen. Das Eiweiss aus tierischen Produkten kann im Körper besser aufgenommen werden, als aus pflanzlichen Lebensmitteln. Dies gilt auch für Babynahrung. Deswegen sollten ab dem 6. Monat vegetarische sowie fleischhaltige Rezepte kombiniert werden. Ab dem 10. Monat dürfen Babys als Abwechslung zum Fleisch auch Fisch essen. Seefisch enthält viel Jod und ist reich an Omega-3-Fettsäuren – Kinder brauchen beides für ihr Wachstum und ihre geistige Entwicklung. Auch allergiegefährdete Babys dürfen ab dem 10. Monat Fisch essen. Es gibt Hinweise, dass der Fischkonsum im ersten Lebensjahr sogar einen schützenden Effekt vor Allergien hat.

Hühnerei bzw. v.a. Hühnereiweiss ist eines der Lebensmittel mit hoher allergischer Potenz. Da es aber keinen gesicherten Beleg für einen allergievorbeugenden Effekt durch Meidung potenter Nahrungsmittelallergene im 1. Lebensjahr gibt (Leitlinien Allergieprävention der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie), dürfen auch allergiegefährdete Babys (etwa ab dem 10. Lebensmonat) hartgekochte Eier essen.

Letzte Aktualisierung : 11-11-19, MR / BH / FS

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