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                              Trinkt alleine aus der PET-Flasche
                              ©
                              Shutterstock

                              Ge­trän­ke für Ba­bys


                              Mit der Ein­füh­rung der mehr oder we­ni­ger fes­ten Bei­kost stellt sich auch die Fra­ge nach ei­ner zu­sätz­li­chen Flüs­sig­keits­zu­fuhr. Eine Ge­samt­men­ge von rund 400 ml Flüs­sig­keit pro Tag wird von vie­len Fach­leu­ten für das ers­te Le­bens­jahr als sinn­voll an­ge­se­hen. Aber bei gros­ser Hit­ze im Som­mer, bei tro­cke­ner Hei­zungs­luft im Win­ter und wenn das Kind Fie­ber hat, darf es ru­hig auch mehr sein.

                              Wie viel zu Trin­ken braucht ein Baby?


                              Doch wie sol­len El­tern wis­sen, wie viel Flüs­sig­keit ihr Sohn oder ihre Toch­ter tat­säch­lich be­nö­tigt? Ein Blick auf den Urin gibt Auf­schluss: Zeigt der Urin eine dunk­le Far­be und ei­nen üb­len Ge­ruch, ist das ein Hin­weis auf eine zu ge­rin­ge Flüs­sig­keits­auf­nah­me. Je dunk­ler der Urin, des­to kon­zen­trier­ter ist er und des­to aus­ge­trock­ne­ter ist Ihr Baby. Der Harn muss hell­gelb oder stroh­far­ben sein.

                              Ba­bys re­agie­ren auf ein Flüs­sig­keits­de­fi­zit be­son­ders emp­find­lich. Eine ein­ge­sun­ke­ne Fon­ta­nel­le, Schläf­rig­keit, we­nig nas­se Win­deln und kei­ne oder kaum Trä­nen beim Wei­nen sind deut­li­che Warn­si­gna­le für eine Aus­trock­nung (De­hy­dra­ta­ti­on). Auch am Stuhl­ver­hal­ten er­kennt man gut, ob ein Kind ge­nug Flüs­sig­keit be­kommt. Zu fes­ter Stuhl oder Ver­stop­fung kön­nen ei­nen er­höh­ten Be­darf zei­gen.

                              Vie­le Ba­bys mö­gen zu­nächst gar nichts zu­sätz­lich zur Milch trin­ken und ver­wei­gern Schop­pen­fla­sche und Trink­lern­tas­se. Wenn Ihr Kind ge­sund und mun­ter ist und 5 - 6 nas­se Win­deln am Tag hat, be­steht kein Grund zur Be­un­ru­hi­gung. Es be­kommt dann durch die Milchmahl­zei­ten und die Breie ge­nü­gend Flüs­sig­keit. Bie­ten Sie Ih­rem Baby den­noch zu je­der Mahl­zeit auch ein Ge­tränk an, da­mit es sich nach und nach dar­an ge­wöhnt.

                              Vor­sicht bei ver­dünn­ter Schop­pen­nah­rung!


                              Säug­lings­milch­nah­rung zu ver­dün­nen, ist nicht nö­tig und kann im Ex­trem­fall so­gar pro­ble­ma­tisch wer­den. Wenn Säug­lin­ge zu stark ver­dünn­te Nah­rung er­hal­ten, ge­dei­hen Sie schlech­ter, weil zu we­ni­ge Nähr­stof­fe in der ver­dünn­ten Schop­pen­milch ent­hal­ten sind. Aus­ser­dem kann es zu ei­ner Was­ser­in­to­xi­ka­ti­on kom­men, weil Ba­bys aus Hun­ger zu viel von der ver­dünn­ten Nah­rung trin­ken und das zu­sätz­li­che Was­ser über die Nie­ren nicht aus­schei­den kön­nen.

                              Was Sie Ih­rem Kind zum Trin­ken ge­ben soll­ten


                              Der bes­te Durst­lö­scher ist im­mer noch ein­fa­ches Was­ser. Was­ser ist gut zu den Milch­zäh­nen, über­all er­hält­lich und hin­ter­lässt kei­ne Fle­cken. Wenn Sie es schaf­fen, dass Ihr Baby da­mit zu­frie­den ist, kann man Ih­nen gra­tu­lie­ren! Lei­tungs­was­ser muss in der Schweiz nicht vor­her ab­ge­kocht wer­den. Las­sen Sie Was­ser aus dem Was­ser­hahn lau­fen, bis es kon­stant kalt fliesst. In den Lei­tun­gen ste­hen­des Was­ser könn­te mit Kei­men kon­ta­mi­niert sein. Das sel­be gilt für war­mes Lei­tungs­was­ser. Vor­sicht bei Was­ser aus dem ei­ge­nen Brun­nen oder wenn Sie noch alte Ei­sen- oder Blei­roh­re im Haus ha­ben.

                              Al­ter­na­tiv kön­nen Sie auch stil­les Mi­ne­ral­was­ser ver­wen­den. 

                              Als zwei­te Wahl eig­nen sich ver­schie­de­ne un­ge­süss­te Tees. Zur Zu­be­rei­tung kön­nen Sie die Tee­beu­tel der Ba­by­nah­rungs­her­stel­ler ver­wen­den, die­se sind streng auf Schad­stof­fe ge­prüft. An­sons­ten gies­sen Sie Kräu­ter­tee mit spru­delnd ko­chen­dem Was­ser auf und las­sen ihn min­des­tens fünf Mi­nu­ten zie­hen. Das ist not­wen­dig, um Kei­me ab­zu­tö­ten, die sich in den pflanz­li­chen Pro­duk­ten be­fin­den kön­nen. Für klei­ne Men­gen eig­nen sich In­stant­tees sehr gut, al­ler­dings nur sol­che in Pul­ver­form. In­stant­tees in Gra­nu­lat­form ent­hal­ten im­mer Zu­cker. Ge­eig­ne­te Tee­sor­ten für Ihr Baby sind:

                              • Fen­chel, Anis und Küm­mel, wel­che sich auch bei Ko­li­ken bes­tens eig­nen.

                              • Ap­fel

                              • Ha­ge­but­te hat ei­nen ho­hen Vit­amin C-Ge­halt, wirkt aber leicht ab­füh­rend.

                              • Lin­den­blü­ten

                              • Me­lis­se

                              • Mal­ve

                              • Hi­bis­kus

                              Un­ge­eig­ne­te Ge­trän­ke für Ihr Kind


                              Rot­busch­tee, auch Rooi­bos­tee ge­nannt, ist ziem­lich neu auf dem Markt. Da er kof­fe­in­frei ist, kaum Bit­ter- und vie­le Mi­ne­ral­stof­fe ent­hält, könn­te er auch für die Ba­by­nah­rung ge­eig­net sein. Lang­zeit-Er­fah­run­gen lie­gen aber noch nicht vor. Schwar­zer Tee ist für die Ba­by­nah­rung auf je­den Fall un­ge­eig­net. Schon gar nicht in Form von Eis­tee, weil die­sem zahn­schä­di­gen­de Zi­tro­nen­säu­re und oft auch gros­se Men­gen Zu­cker zu­ge­setzt sind. Auch Pfef­fer­minz­tee soll­te man Ba­bys und Klein­kin­dern nicht ge­ben: Das dar­in wirk­sa­me Men­thol ist viel zu scharf.

                              Säf­te und Saft-Was­ser- oder Saft-Tee-Ge­mi­sche sind nur noch die dritt­bes­te Lö­sung. Auf Dau­er füh­ren selbst un­ge­süss­te und ver­dünn­te Säf­te zu ei­ner deut­li­chen Ab­hän­gig­keit von süs­sem Ge­schmack. Auch wenn es sich um na­tür­li­chen Frucht­zu­cker han­delt - für die Zäh­ne ist er ge­nau­so schäd­lich. Ei­ni­ge Kin­der re­agie­ren zu­dem emp­find­lich auf die Säu­re in den Frucht­säf­ten und be­kom­men dann leicht ei­nen Win­del­aus­schlag.

                              Im ers­ten Le­bens­jahr sind auch alle Süss­ge­trän­ke wie Si­rup, Li­mo­na­den etc. tabu. Aber auch im Klein­kind- und Schul­al­ter soll­ten die­se Ge­trän­ke nur bei spe­zi­el­len Ge­le­gen­hei­ten, höchs­tens ein­mal pro Tag ge­nos­sen wer­den. Mit un­ge­süss­ten Durst­lö­schern beu­gen Sie Ka­ri­es und Über­ge­wicht vor!

                              Be­cher oder Trink­lern­tas­se?


                              Ab dem Al­ter von ca. 6 Mo­na­ten ist das Baby fä­hig, aus ei­nem Be­cher­li zu trin­ken. Eine Trink­lern­tas­se wird von Zahn­ärz­ten nicht emp­foh­len, da die Be­we­gun­gen der Zun­ge bei die­sem "Sau­gen oder Nu­ckeln" schlecht  für die Kie­fer­ent­wick­lung sind.

                              In ge­rin­gen Men­gen, so­zu­sa­gen in der Um­ge­wöh­nungs­zeit auf die Bei­kost vom Löf­fel, ist das in Ord­nung. Ver­wen­den Sie aber fri­sches, rei­fes und un­ge­zu­cker­tes, selbst pü­rier­tes Obst. Im Han­del sind pü­rier­te Früch­te, so ge­nann­te Smoot­hies, über­all er­hält­lich. Auf­grund ih­res ho­hen Frucht­ge­halts sind …
                              Un­ser Kind mag ein­fach kei­ne Milch. Wie kann man ei­nem Drei­jäh­ri­gen Milch­pro­duk­te schmack­haft ma­chen? Man­che Kin­der mö­gen ein­fach kei­ne Milch trin­ken – nicht ein­mal ge­mischt mit Ka­kao oder als heis­se  Schog­gi. Dann ist es sinn­los, ein Kind trotz­dem dazu über­re­den zu wol­len. Milch ist zwar ein …
                              kurz&bündigkurz&bündig
                              9/29/2017
                              Frische Fruchtsäfte, gesunde Getränke

                              Frucht­saft-Alarm

                              Die neu­en Emp­feh­lun­gen der Ame­ri­ka­ni­schen Kin­der­ärz­te­ver­ei­ni­gung: Ba­bys soll­ten im ers­ten Le­bens­jahr grund­sätz­lich …
                              Letzte Aktualisierung: 27.04.2021, swissmom-Redaktion

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                              11/9/2021
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                              Ve­ga­ne All­er­gi­en

                              Hoch­ver­ar­bei­te­te Pro­duk­te sol­len Ve­ga­nern als Flei­scher­satz, Kä­se­al­ter­na­ti­ve, Pasta­va­ri­an­te und Eier-Op­ti­on die­nen. …

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