Früchte und Gemüse
Baby | Beikost | Ernährung

Welche Gemüse- und Obstsorten sind für die Beikost geeignet?

Bitte führen Sie höchstens eine neue Obst- oder Gemüsesorte pro Woche ein, um die Allergie-Entstehung nicht zu fördern. Babys brauchen noch keine Abwechslung auf ihrem Speisezettel. Folgende Sorten eignen sich für die Herstellung von Babynahrung, weil sie gut verträglich und nährstoffreich sind:

  • Karotten
  • Blumenkohl
  • Kohlrabi
  • Fenchel
  • Gurken
  • Kürbis
  • Pastinaken
  • Zucchetti
  • Brokkoli
  • Schwarzwurzeln
  • Süsskartoffeln
  • Spinat
  • Kartoffeln
  • Banane
  • Apfel
  • Birne
  • Zwetschgen

Das Obst kann schonend gedünstet und püriert oder fein gerieben werden. Das Gemüse wird ebenfalls gedünstet und dann püriert und mit einem Teelöffel Öl pro Portion (ca. 180 g) angereichert. Später darf dem Gemüsebrei auch Fleisch und Fisch hinzugegeben werden. Eine Auswahl an Rezepten nach Alter gegliedert finden Sie hier.

Sie können frisches Bio-Gemüse und Bio-Obst kaufen oder auch jederzeit Tiefkühlgemüse ohne Zusätze verwenden. Ist Bio-Qualität nicht erhältlich, sollten die Lebensmittel gut gewaschen und geschält werden. Lassen sich bestimmte Lebensmittel in Bio-Qualität nicht finden, lohnt es sich, auf biologische Gläschenkost zurückzugreifen. Sie stammt aus kontrolliertem Anbau, und der Schadstoffgehalt wird streng überwacht.


Häufige Fragen zum Thema

Kann man Babys auch vegetarisch ernähren?

Unsere Tochter mag keinen Obstbrei. Darf ich ihr verdünntes, püriertes Obst in das Fläschchen geben?

Stimmt es, dass Bananenbrei stopft?

Sind Rüebli das beste Gemüse für den Anfang?


Newsticker

Spinatresten aufwärmen | 14.04.2019

Unverdorbene Lebensmittel wollen wir nicht einfach entsorgen – aus Essensresten kann man oft noch eine gute Mahlzeit zaubern. Aber was tun, wenn vom Spinat etwas übrig bleibt? Darf man ihn aufbewahren und später wieder erwärmen? Wenn ein paar Dinge beachtet werden, ist dies durchaus möglich. Spinat muss möglichst schnell abkühlen, z.B. im kalten Wasserbad. In einem sauberen Gefäss hält er sich noch einen Tag im Kühlschrank und kann dann noch einmal aufgewärmt werden. Öfter nicht, denn im Spinat können sich schnell Giftstoffe entwickeln: Das unbedenkliche Nitrat verwandelt sich dabei in gesundheitsschädliches Nitrit. Deshalb darf man Babys und Kleinkindern bis drei Jahren keinen aufgewärmten Spinat anbieten. Dasselbe gilt übrigens für Randen, Chinakohl, Kohlrabi und Fenchel.

Letzte Aktualisierung : 12-09-18, MR / FS

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