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                              Die ersten Breimahlzeiten für Ihr Baby

                              Vom ersten Löffelchen zum Probieren bis zum Essen am Familientisch

                              Baby isst Brei
                              ©
                              GettyImages

                              So starten Sie mit der Beikosteinführung


                              Beginnen Sie behutsam und frühestens am Ende des 4. Lebensmonats, Ihr Baby an das Essen vom Löffel zu gewöhnen. Die meisten Eltern ersetzen zuerst die Mittagsmahlzeit mit einem Gemüsebrei. Ebenfalls möglich ist es, die Nachmittagsmahlzeit beispielsweise mit einem Früchtebrei zu ersetzen. Morgens und zum Einschlafen geniessen die Babys das Nuckeln an der Brust oder dem Schoppen noch ganz besonders. 

                              Anfangs bekommt das Baby vor dem Stillen oder dem Schoppen einige Löffel Brei. Sie können fertige Gläschenkost kaufen oder aus frischen Bio-Produkten den Brei selbst kochen. Nehmen Sie zum Füttern einen kleinen, abgerundeten Plastiklöffel. Wenn das Baby den Brei ausspuckt, heisst das nicht, dass es ihn nicht mag. Es muss nur die neue Essform erst lernen. Und auch der Geschmack, die Konsistenz, das Essen vom Löffel sind ganz neue Erfahrungen. 

                              Der Löffel wird nicht verweigert?


                              Sobald Ihr Baby den Löffel akzeptiert hat, kann die Menge langsam auf bis zu 150-200 Gramm erhöht werden. Führen Sie erst nach etwa ein bis zwei Wochen allmählich ein weiteres Lebensmittel ein. So können Sie besser erkennen, wenn ein neues Lebensmittel Probleme verursacht - sei es durch Hautveränderungen oder Verdauungsprobleme. Nach etwa einem Monat kann dieser Brei dann eine Milchmahlzeit ersetzen.

                              Hat Ihr Kind den ersten Brei gut akzeptiert und damit eine ganze Milchmahlzeit ersetzt, können Sie den zweiten Brei in Angriff nehmen.

                              Häufige Fragen zum Thema

                              Viele meinen: Wer einen Zahn hat, ist reif für den ersten Brei. So ganz stimmt dieser Zusammenhang aber nicht, denn manche Babys bekommen schon einen Zahn, wenn sie noch voll gestillt oder mit Säuglingsmilch gefüttert werden – manche kommen sogar mit einem ersten Zähnchen auf die Welt. Es kann …
                              Rüebli sind gut für den ersten Gemüsebrei geeignet, weil sie etwas süsslich schmecken und die meisten Babys geschickt an den Löffel gewöhnen. Manche Kinder haben danach aber Probleme mit zu festem Stuhlgang, was sich in der Regel nach einigen Mahlzeiten normalisiert. Ansonsten können Sie bald …
                              Vit­ami­ne sind sehr hit­ze­em­p­­fin­d­­lich und kön­­nen schnell zer­­stört wer­­den. Vor al­lem Vit­amin C ver­liert bei 100°C bis zu 50 Pro­zent sei­nes Ge­halts. Die Gar­me­tho­de und -zeit spielt da­bei aber eine Rol­le: Beim Ko­chen ge­hen 50, beim Dämp­fen 30 und beim Düns­ten 25 Pro­zent …

                              Die zweite Breimahlzeit


                              Je nachdem, was Sie als erste Mahlzeit geben, kommt ca. einen Monat später (mit 5 bis 7 Monaten), eine zweite Breimahlzeit hinzu. Dies kann beispielsweise ein Früchte- oder Gemüsebrei mit Getreide sein. Beginnen Sie wieder mit einem Nahrungsmittel und mit einer kleinen Menge. Allerdings mag Ihr Baby jetzt sicher schon nach einigen Tagen 100 bis 200 Gramm davon essen, denn es beherrscht ja nun schon das Essen vom Löffel. Geben Sie ihm aber weiterhin nur ca. jede Woche ein neues Nahrungsmittel und achten Sie auf die Ausscheidung.

                              Falls Ihr Kind harten Stuhlgang bekommt, kochen Sie alle Nahrungsmittel. So sind sie leichter verdaulich. Lassen Sie Banane und Rüebli weg. Wenig Hirsemehl, das Sie dem Brei beimischen, macht den Stuhlgang ebenfalls weicher.

                              Die dritte Breimahlzeit


                              Im Alter von 7 bis 10 Monaten sind viele Babys sehr hungrig. Schliesslich sind sie jetzt auch stets in Bewegung. Sie können jetzt eine dritte Breimahlzeit einführen. Ein Milch-Getreide-Brei, zum Beispiel, sättigt für die Nacht sehr gut. Trotzdem darf das Kind danach auch noch gestillt werden oder einen Schoppen bekommen.

                              Am einfachsten sind Pulverbreie, die Sie nur mit Wasser anrühren müssen. Einige dieser Produkte sind jedoch stark gesüsst. Mit Getreidemehl oder Flocken und Muttermilch oder Pulvermilch können Sie einen Milch-Getreide-Brei auch selbst zubereiten. Falls Sie Ihr Kind hypoallergen ernähren müssen, verwenden Sie einen HA-Brei, den Sie mit Wasser anrühren.


                              Im Alter von 7 bis 8 Monaten könnte ein Menü-Tagesplan nach allmählichem Aufbau wie folgt aussehen:

                              • Morgen: Stillen oder Schoppen

                              • Mittag: Gemüsebrei oder Gemüse-Fleischbrei

                              • Nachmittag: Früchte mit Getreide

                              • Abend: Je nach Hunger oder Saugbedürfnis des Babys Getreidebrei und / oder Stillen oder Schoppen

                              • Dazwischen: weiche Frucht- oder Gemüsestückchen wie Birnen, Gurken; wenig Trockenobst; Vollkornbrot. Bleiben Sie dabei immer in der Nähe für den Fall, dass das Kind sich verschlucken würde. 

                              Essen am Familientisch


                              Gegen Ende des ersten Lebensjahres können Kinder auch leicht gewürzte Speisen vom Familientisch bekommen. Reis, feine Teigwaren, Polenta, Knöpfli, gekochte Gemüsestücke, Brot und Käse sind gut geeignet, um das selbständige Essen zu lernen. Damit es satt wird, ist es zu Beginne allerdings sinnvoll, dem Kind vor dem Essen jeweils ein wenig Brei zu geben.

                              Isst das Kind am Familientisch mit, wird Ihre Vorbildfunktion besonders wichtig. Setzen Sie sich regelmässig an den Tisch, um gemeinsam zu essen. Achten Sie weiterhin auf ein ausgewogenes Angebot mit viel Gemüse, Früchten und Beilagen, geben Sie jedoch Fleisch und Milchprodukte nicht zu reichlich. Bis zum ersten Geburtstag ist es von Vorteil, Süssigkeiten, Fette Speisen wie Wurst und Frittiertes sowie Salziges zu meiden. Auch später sollten solche Lebensmittel nur selten auf den Tisch kommen. Bieten Sie Süssigkeiten wenn überhaupt, dann als Dessert an, jedoch nicht als Zwischenmahlzeit.

                              Newsticker zum Thema

                              kurz&bündig
                              3/12/2023
                              Baby wird mit Brei gefüttert

                              Muttermilch vs. Beikost

                              In einer schwedischen Studie bekam fast die Hälfte der Säuglinge im Alter von vier Monaten kleine Mengen fester …
                              Letzte Aktualisierung: 15.04.2021, swissmom-Redaktion