Anzeige
  • Kinderwunsch
    • Schwangerschaft
      • Geburt
        • Wochenbett
          • Baby
            • Kind

              • Stillen
                • Krankheiten
                  • Familie
                    • Frau
                      • Erziehung
                        • Vater werden
                          • Gesund Leben
                            • Arbeit, Recht und Finanzen

                              Baby mit verschmiertem Gesicht
                              ©
                              GettyImages

                              Die ers­ten Brei­mahl­zei­ten


                              Be­gin­nen Sie be­hut­sam und frü­hes­tens am Ende des 4. Le­bens­mo­nats, Ihr Baby an das Es­sen vom Löf­fel zu ge­wöh­nen. Die meis­ten El­tern er­set­zen zu­erst die Mit­tags­mahl­zeit mit ei­nem Ge­mü­se­brei. Eben­falls mög­lich ist es, die Nach­mit­tags­mahl­zeit bei­spiels­wei­se mit ei­nem Früch­te­brei zu er­set­zen. Mor­gens und zum Ein­schla­fen ge­nies­sen die Ba­bys das Nu­ckeln an der Brust oder dem Schop­pen noch ganz be­son­ders. 

                              An­fangs be­kommt das Baby vor dem Stil­len oder dem Schop­pen ei­ni­ge Löf­fel Brei. Sie kön­nen fer­ti­ge Gläs­chen­kost kau­fen oder aus fri­schen Bio-Pro­duk­ten den Brei selbst ko­chen. Neh­men Sie zum Füt­tern ei­nen klei­nen, ab­ge­run­de­ten Plas­tik­löf­fel. Wenn das Baby den Brei aus­spuckt, heisst das nicht, dass es ihn nicht mag. Es muss nur die neue Ess­form erst ler­nen. Und auch der Ge­schmack, die Kon­sis­tenz, das Es­sen vom Löf­fel sind ganz neue Er­fah­run­gen. 

                              nübee-logonübee · Ad

                              DIE NEUE BA­BY­BREI ÄRA BE­GINNT JETZT!

                              Müh­sa­mes Brei-Ko­chen war ges­tern. nübee lie­fert fri­sche Ba­by­breie di­rekt vor die Haus­tü­re. Mit viel Ge­mü­se und in bun­ten Schich­ten – so gut wie selbst­ge­macht.pixel

                              So­bald Ihr Baby den Löf­fel ak­zep­tiert hat, kann die Men­ge lang­sam auf bis zu 150-200 Gramm er­höht wer­den. Füh­ren Sie erst nach etwa ein bis zwei Wo­chen all­mäh­lich ein wei­te­res Le­bens­mit­tel ein. So kön­nen Sie bes­ser er­ken­nen, wenn ein neu­es Le­bens­mit­tel Pro­ble­me ver­ur­sacht - sei es durch Haut­ver­än­de­run­gen oder Ver­dau­ungs­pro­ble­me. Nach etwa ei­nem Mo­nat kann die­ser Brei dann eine Milchmahl­zeit er­set­zen.

                              Hat Ihr Kind den ers­ten Brei gut ak­zep­tiert und da­mit eine gan­ze Milchmahl­zeit er­setzt, kön­nen Sie den zwei­ten Brei in An­griff neh­men.

                              Vie­le mei­nen: Wer ei­nen Zahn hat, ist reif für den ers­ten Brei. So ganz stimmt die­ser Zu­sam­men­hang aber nicht, denn man­che Ba­bys be­kom­men schon ei­nen Zahn, wenn sie noch voll ge­stillt oder mit Säug­lings­milch ge­füt­tert wer­den – man­che kom­men so­gar mit ei­nem ers­ten Zähn­chen auf die Welt. Es kann …
                              Rüeb­li sind gut für den ers­ten Ge­mü­se­brei ge­eig­net, weil sie et­was süss­lich schme­cken und die meis­ten Ba­bys ge­schickt an den Löf­fel ge­wöh­nen. Man­che Kin­der ha­ben da­nach aber Pro­ble­me mit zu fes­tem Stuhl­gang, was sich in der Re­gel nach ei­ni­gen Mahl­zei­ten nor­ma­li­siert. An­sons­ten kön­nen Sie bald …

                              Die zwei­te Brei­mahl­zeit


                              Je nach­dem, was Sie als ers­te Mahl­zeit ge­ben, kommt ca. ei­nen Mo­nat spä­ter (mit 5 bis 7 Mo­na­ten), eine zwei­te Brei­mahl­zeit hin­zu. Dies kann bei­spiels­wei­se ein Früch­te- oder Ge­mü­se­brei mit Ge­trei­de sein. Be­gin­nen Sie wie­der mit ei­nem Nah­rungs­mit­tel und mit ei­ner klei­nen Men­ge. Al­ler­dings mag Ihr Baby jetzt si­cher schon nach ei­ni­gen Ta­gen 100 bis 200 Gramm da­von es­sen, denn es be­herrscht ja nun schon das Es­sen vom Löf­fel. Ge­ben Sie ihm aber wei­ter­hin nur ca. jede Wo­che ein neu­es Nah­rungs­mit­tel und ach­ten Sie auf die Aus­schei­dung.

                              Falls Ihr Kind har­ten Stuhl­gang be­kommt, ko­chen Sie alle Nah­rungs­mit­tel. So sind sie leich­ter ver­dau­lich. Las­sen Sie Ba­na­ne und Rüeb­li weg. We­nig Hir­se­mehl, das Sie dem Brei bei­mi­schen, macht den Stuhl­gang eben­falls wei­cher.

                              Die drit­te Brei­mahl­zeit


                              Im Al­ter von 7 bis 10 Mo­na­ten sind vie­le Ba­bys sehr hung­rig. Schliess­lich sind sie jetzt auch stets in Be­we­gung. Sie kön­nen jetzt eine drit­te Brei­mahl­zeit ein­füh­ren. Ein Milch-Ge­trei­de-Brei, zum Bei­spiel, sät­tigt für die Nacht sehr gut. Trotz­dem darf das Kind da­nach auch noch ge­stillt wer­den oder ei­nen Schop­pen be­kom­men.

                              Am ein­fachs­ten sind Pul­ver­breie, die Sie nur mit Was­ser an­rüh­ren müs­sen. Ei­ni­ge die­ser Pro­duk­te sind je­doch stark ge­süsst. Mit Ge­trei­de­mehl oder Flo­cken und Mut­ter­milch oder Pul­ver­milch kön­nen Sie ei­nen Milch-Ge­trei­de-Brei auch selbst zu­be­rei­ten. Falls Sie Ihr Kind hy­po­all­er­gen er­näh­ren müs­sen, ver­wen­den Sie ei­nen HA-Brei, den Sie mit Was­ser an­rüh­ren.


                              Im Al­ter von 7 bis 8 Mo­na­ten könn­te ein Menü-Ta­ges­plan nach all­mäh­li­chem Auf­bau wie folgt aus­se­hen:

                              • Mor­gen: Stil­len oder Schop­pen

                              • Mit­tag: Ge­mü­se­brei oder Ge­mü­se-Fleisch­brei

                              • Nach­mit­tag: Früch­te mit Ge­trei­de

                              • Abend: Je nach Hun­ger oder Saug­be­dürf­nis des Ba­bys Ge­trei­de­brei und / oder Stil­len oder Schop­pen

                              • Da­zwi­schen: wei­che Frucht- oder Ge­mü­se­stück­chen wie Bir­nen, Gur­ken; we­nig Tro­cken­obst; Voll­korn­brot. Blei­ben Sie da­bei im­mer in der Nähe für den Fall, dass das Kind sich ver­schlu­cken wür­de. 

                              Es­sen am Fa­mi­li­en­tisch


                              Ge­gen Ende des ers­ten Le­bens­jah­res kön­nen Kin­der auch leicht ge­würz­te Spei­sen vom Fa­mi­li­en­tisch be­kom­men. Reis, fei­ne Teig­wa­ren, Po­len­ta, Knöpf­li, ge­koch­te Ge­mü­se­stü­cke, Brot und Käse sind gut ge­eig­net, um das selb­stän­di­ge Es­sen zu ler­nen. Da­mit es satt wird, ist es zu Be­gin­ne al­ler­dings sinn­voll, dem Kind vor dem Es­sen je­weils ein we­nig Brei zu ge­ben.

                              Isst das Kind am Fa­mi­li­en­tisch mit, wird Ihre Vor­bild­funk­ti­on be­son­ders wich­tig. Set­zen Sie sich re­gel­mäs­sig an den Tisch, um ge­mein­sam zu es­sen. Ach­ten Sie wei­ter­hin auf ein aus­ge­wo­ge­nes An­ge­bot mit viel Ge­mü­se, Früch­ten und Bei­la­gen, ge­ben Sie je­doch Fleisch und Milch­pro­duk­te nicht zu reich­lich. Bis zum ers­ten Ge­burts­tag ist es von Vor­teil, Süs­sig­kei­ten, Fet­te Spei­sen wie Wurst und Frit­tier­tes so­wie Sal­zi­ges zu mei­den. Auch spä­ter soll­ten sol­che Le­bens­mit­tel nur sel­ten auf den Tisch kom­men. Bie­ten Sie Süs­sig­kei­ten wenn über­haupt, dann als Des­sert an, je­doch nicht als Zwi­schen­mahl­zeit.

                              Letzte Aktualisierung: 15.04.2021, swissmom-Redaktion
                              Anzeige
                              Anzeige