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Frau hält sich den Mund über die Toilette gebeugt

Die 8. Wo­che Ih­rer Schwan­ger­schaft


Ha­ben Sie sich be­reits für die ers­te Kon­troll­un­ter­su­chung bei Ih­rem Frau­en­arzt oder Ih­rer Frau­en­ärz­tin an­ge­mel­det? Wenn nicht, ist es jetzt Zeit dazu. Auch ei­nen Zahn­arzt­ter­min soll­ten Sie ver­ein­ba­ren. Und ha­ben Sie Ih­ren Ar­beit­ge­ber schon über die gros­se Neu­ig­keit in­for­miert?

Zahn­pfle­ge - be­son­ders sorg­fäl­tig


Viel­leicht ha­ben Sie jetzt in der 8. SSW beim Zäh­ne­put­zen häu­fi­ger Zahn­fleisch­blu­ten. Durch die Hor­mon­ver­än­de­run­gen wird das Zahn­fleisch auf­ge­lo­ckert und stär­ker durch­blu­tet und ist an­fäl­li­ger für Zahn­fleisch­ent­zün­dun­gen - und eine Par­odon­ti­tis ist wie­der­um ein Ri­si­ko­fak­tor für Früh­ge­bur­ten. Des­halb ist gute Den­tal­hy­gie­ne mit ei­ner wei­chen Zahn­bürs­te und be­wuss­te Er­näh­rung mit aus­rei­chen­der Ver­sor­gung mit Mi­ne­ral­stof­fen jetzt be­son­ders wich­tig! Las­sen Sie sich ei­nen Ter­min beim Zahn­arzt, der Zahn­ärz­tin oder bei der Den­tal­hy­gie­ne für eine pro­fes­sio­nel­le Zahn­rei­ni­gung ge­ben. Eine Schwan­ger­schaft muss heut­zu­ta­ge nicht mehr „ei­nen Zahn kos­ten“.

Äl­te­re Müt­ter


Aus den un­ter­schied­lichs­ten Grün­den er­fül­len sich im­mer mehr Frau­en ih­ren Kin­der­wunsch heut­zu­ta­ge erst nach dem 35. oder so­gar 40. Le­bens­jahr. Wel­che spe­zi­el­len Ri­si­ken wäh­rend der Schwan­ger­schaft und rund um die Ge­burt sind da­mit ver­bun­den?

Ge­wichts­zu­nah­me? Jetzt noch nicht!


Wun­dern Sie sich nicht, wenn Sie in den ers­ten Schwan­ger­schafts­wo­chen ab­neh­men an­statt Pöls­ter­chen an­zu­le­gen. Die Ge­wichts­ent­wick­lung folgt kei­nem all­ge­mein­gül­ti­gen Sche­ma. Aus­ser­dem füh­ren Ap­pe­tit­lo­sig­keit und Übel­keit bei vie­len Schwan­ge­ren dazu, dass ein­fach we­ni­ger Nah­rung auf­ge­nom­men wird. Umso wich­ti­ger ist es, dass Sie sich hoch­wer­tig und vit­amin­reich er­näh­ren.

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Die ty­pi­schen frü­hen Schwan­ger­schafts­be­schwer­den müs­sen nicht un­be­dingt im­mer auf­tre­ten und kön­nen selbst bei der­sel­ben Frau in auf­ein­an­der­fol­gen­den Schwan­ger­schaf­ten ganz un­ter­schied­lich sein. Freu­en Sie sich, dass Sie zu dem Vier­tel al­ler Schwan­ge­ren ge­hö­ren, die von Übel­keit ver­schont blei­ben. …
Im ers­ten Schwan­ger­schafts­drit­tel wer­den alle Or­ga­ne des Kin­des an­ge­legt und zum Teil auch aus­ge­bil­det. An­schlies­send rei­fen sie nur noch aus und be­rei­ten sich auf die selb­stän­di­ge Funk­ti­on vor. Die gröss­te Ge­fahr ei­ner Schä­di­gung des Kin­des be­steht zwi­schen dem 14. und 55 Tag nach der Emp­fäng­nis, …
Nor­ma­ler­wei­se neigt sich die Ge­bär­mut­ter nach vor­ne zum Scham­bein hin, sie kann aber auch et­was nach hin­ten „ab­ge­knickt“ sein. Im Ver­lauf der Schwan­ger­schaft streckt sich die Ge­bär­mut­ter. Ein vor­her nach hin­ten ge­rich­te­ter (re­tro­ver­tier­ter) Ute­rus sieht dann ge­nau­so aus wie ein nach vor­ne …
Die meis­ten über­ge­wich­ti­gen Schwan­ge­ren ha­ben eine pro­blem­lo­se Schwan­ger­schaft und be­kom­men ein ge­sun­des Kind. Aber es be­steht doch ein et­was hö­he­res Ri­si­ko für Kom­pli­ka­tio­nen wie Schwan­ger­schafts­dia­be­tes, Harn­wegs­in­fek­tio­nen, Throm­bo­sen und Blut­hoch­druck. Ul­tra­schall­un­ter­su­chun­gen sind mit­un­ter …

Die ers­te Vor­sor­ge­un­ter­su­chung


Falls noch nicht ge­sche­hen, ist es Zeit, die ers­te Kon­troll­un­ter­su­chung bei Ih­rem Frau­en­arzt, Ih­rer Frau­en­ärz­tin an­zu­mel­den. Nach der Kran­ken­pfle­ge-Leis­tungs­ver­ord­nung ist zwar vor der 16. SSW nur eine ein­zi­ge Un­ter­su­chung vor­ge­se­hen, aber die meis­ten Gy­nä­ko­lo­gen wol­len Schwan­ge­re schon vor der 10. SSW zum ers­ten Mal se­hen.

Das kann in die­ser Schwan­ger­schafts­wo­che un­ter­sucht wer­den:


  • Ge­bär­mut­ter­hals­krebs (Ab­strich)

  • Ei­lei­ter­schwan­ger­schaft

  • Mehr­lin­ge ent­de­cken (Ul­tra­schall)

  • Al­ter des Em­bry­os (Ul­tra­schall)

  • Blut­grup­pe und Ver­träg­lich­keit der Blut­grup­pen (Rhe­sus­fak­tor)

  • Zer­stö­re­ri­sche An­ti­kör­per (An­ti­kör­per­such­test)

  • Blut­ar­mut (Hä­mo­glo­bin)

Wann soll­te der Ar­beit­ge­ber in­for­miert wer­den?


Auch wenn Sie ge­setz­lich nicht dazu ver­pflich­tet sind, soll­ten Sie Ih­ren Ar­beit­ge­ber mög­lichst bald von Ih­rer Schwan­ger­schaft in Kennt­nis set­zen. Das gilt vor al­lem, wenn Sie am Ar­beits­platz mit ge­fähr­li­chen Sub­stan­zen zu tun ha­ben, sons­ti­ge Ge­fähr­dun­gen be­stehen oder wenn Sie we­gen star­ker Übel­keit ar­beits­un­fä­hig sind. Denn Schwan­ge­re dür­fen nach dem Eid­ge­nös­si­schen Ar­beits­ge­setz nicht zu Ar­bei­ten her­an­ge­zo­gen wer­den, die ihre ei­ge­ne oder die Ge­sund­heit des un­ge­bo­re­nen Kin­des be­ein­träch­tigt. Das Ge­setz legt un­ter an­de­rem fest, wie lan­ge Schwan­ge­re ar­bei­ten dür­fen (Schcht­ar­beit, Nacht­ar­beit), wel­che Pau­sen ein­zu­hal­ten sind und wel­che Tä­tig­kei­ten sie nicht (mehr) aus­üben dür­fen.

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Ich weiss seit ges­tern, dass ich schwan­ger bin, und mor­gen habe ich ein Be­wer­bungs­ge­spräch. Muss ich mei­nen zu­künf­ti­gen Ar­beit­ge­ber dar­über in­for­mie­ren? Nein. Eine Schwan­ge­re, die sich um eine Stel­le be­wirbt, ist grund­sätz­lich nicht ver­pflich­tet, ihre Schwan­ger­schaft bei der Be­wer­bung mit­zu­tei­len. …
8 Wo­chen vor der Ge­burt dür­fen schwan­ge­re Frau­en nicht zwi­schen 20 und 6 Uhr ar­bei­ten. Wä­rend der gan­zen Schwan­ger­schaft und und von der 8. bis zur 16. Wo­che nach der Nie­der­kunft muss der Ar­beit­ge­ber auf Ih­ren Wunsch hin eine gleich­wer­ti­ge Ta­ges­ar­beit an­bie­ten. Falls eine gleich­wer­ti­ge Ta­ges­ar­beit …
Ich bin seit kur­zem ar­beits­los. Habe ich An­spruch auf Leis­tun­gen aus der Mut­ter­schafts­ent­schä­di­gung an­läss­lich der Ge­burt mei­nes Kin­des? Ja, die Tag­gel­der der Mut­ter­schafts­ent­schä­di­gung er­set­zen eine zum An­spruchs­be­ginn be­stan­de­ne Leis­tung der In­va­li­den-, Kran­ken-, Un­fall-, Mi­li­tär- oder eben …
Die ty­pi­schen frü­hen Schwan­ger­schafts­be­schwer­den müs­sen nicht un­be­dingt im­mer auf­tre­ten und kön­nen selbst bei der­sel­ben Frau in auf­ein­an­der­fol­gen­den Schwan­ger­schaf­ten ganz un­ter­schied­lich sein. Freu­en Sie sich, dass Sie zu dem Vier­tel al­ler Schwan­ge­ren ge­hö­ren, die von Übel­keit ver­schont blei­ben. …

Schwan­ger­schafts-Ko­lum­ne


Ihre Schwan­ger­schaft in Zah­len


Babybauch 5 Fruechte Himbeere
  • 8. Woche nach dem 1. Tag der letzten Periode
  • 7 Wochen + 1 - 7 Tage (ärztliche Berechnung)
  • 6. Woche nach der Befruchtung
  • 36. – 42. Tag der Embryonalentwicklung
  • Länge des Embryos: 9-16 mm (Scheitel-Steiss-Länge)

So ent­wi­ckelt sich Ihr Baby


Heb­am­men­tipp: Mut­ter­band­schmer­zen


Schwangere liegt seitlich im Bett

In diesen ersten Wochen der Schwangerschaft spüren viele Schwangere sogenannten Mutterbandschmerzen, meist in der Leistengegend und im Kreuzbeinbereich. Wichtig ist Entspannung! Immer wieder Ruhephasen einlegen, ein warmes (nicht heisses) Bad nehmen oder eine warme Bettflasche auf die schmerzenden Stellen. Auch ein warmer Lavendel- oder Kamillenwickel wirkt wunderbar entlastend. Weiterhin sollten Sie sich immer wieder im Laufe des Tages, sei es beim Sitzen, Stehen oder Gehen auf Ihre Körperhaltung besinnen. Wichtig ist, dass Sie nicht ins Hohlkreuz fallen, sondern das Becken so kippen, als wollte man das Kind im Bauch in ein Körbchen betten. Dabei sollte man versuchen, das Steissbein Richtung Boden zu ziehen und den Scheitel, wie an einem Marionettenfaden, nach oben zu ziehen.

Letzte Aktualisierung: 17.02.2020, BH
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