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Schwangere drückt Zigarette aus

Ver­meid­ba­re Ri­si­ken

Sie möch­ten Ihr Baby auf kei­nen Fall ge­fähr­den, das ist ver­ständ­lich. Sie müs­sen nicht sämt­li­chen po­ten­ti­el­len Ge­fah­ren aus dem Weg gehe, trotz­dem gibt es aber be­stimm­te Vor­sichts­mass­nah­men, die si­cher sinn­voll sind.


So ver­mei­den Sie schäd­li­che Ein­flüs­se


Ge­wis­se Le­bens­mit­tel und Ge­trän­ke sind bei­spiels­wei­se gar nicht oder nur im Mass zu emp­feh­len. Auch im Um­gang mit Me­di­ka­men­ten soll­ten Sie vor­sich­tig sein, ob­wohl Sie we­gen des ge­schwäch­ten Im­mun­sys­tems in der Schwan­ger­schaft an­fäl­li­ger für Krank­heits­er­re­ger sind.

Ihr Baby be­kommt im Bauch be­reits mit, wie es Ih­nen geht. Ent­span­nung tut also nicht nur Ih­nen gut, auch Ihr Baby pro­fi­tiert da­von. Ver­mei­den Sie also un­nö­ti­gen Stress und las­sen Sie sich auch nicht von den Ri­si­ken für Ihr Baby aus der Ruhe brin­gen.

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Schiff­fahr­ten gel­ten wäh­rend der Schwan­ger­schaft als un­ge­fähr­lich, und eine Kreuz­fahrt kann ge­ra­de für wer­den­de El­tern ein rich­ti­ger Well­ness-Trip wer­den. Vie­le Schiffs­rei­sen­de kla­gen je­doch über Übel­keit wäh­rend der Fahrt, und Schwan­ge­re soll­ten ent­spre­chen­de Vor­keh­run­gen tref­fen, z.B. sich ein Me…
Kof­fe­in ist z.B. in Ge­trän­ken wie Kaf­fee, Schwarz­tee und Cola und so­gar in Scho­ko­la­de ent­hal­ten und be­sitzt eine sti­mu­lie­ren­de Wir­kung auf das Zen­tra­le Ner­ven­sys­tem, auf Herz, Kreis­lauf und At­mung. En­er­giedrinks ent­hal­ten noch mehr Kof­fe­in als Kaf­fee. Zum Teil sind auch noch an­de­re In­halts­stof­fe …

In­fek­tio­nen in der Schwan­ger­schaft


Als schwan­ge­re Frau ha­ben Sie ein ge­schwäch­tes Im­mun­sys­tem. Ihr Kör­per fährt die Ak­ti­vi­tät der Ab­wehr au­to­ma­tisch her­un­ter, um die Zel­len des Ba­bys - wel­che ja zur Hälf­te vom Va­ter stam­men und Ih­rem Kör­per des­halb fremd sind - nicht an­zu­grei­fen.

Be­dau­er­li­cher­wei­se sind Me­di­ka­men­te wäh­rend der Schwan­ger­schaft auch zu ver­mei­den, so dass Sie im Fall ei­ner Krank­heit haupt­säch­lich auf Haus­mit­tel zu­rück­grei­fen soll­ten.

Um ei­ner mög­li­chen In­fek­ti­on vor­zu­geu­gen, kön­nen Sie Orte mit gros­sen Men­schen­an­samm­lun­gen mei­den und auf eine gu­ten Hän­de­hy­gie­ne ach­ten.

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Da Sie da­mals ei­nen ho­hen An­ti­kör­per-Ti­ter hat­ten, sind Sie vor ei­ner Wind­po­cken­er­kran­kung mit sehr ho­her Wahr­schein­lich­keit ge­schützt. Zweit­in­fek­tio­nen mit dem Wind­po­cken­vi­rus füh­ren dann prak­tisch aus­nahms­los zu ei­ner Gür­tel­ro­se (Her­pes Zos­ter), die für das Un­ge­bo­re­ne nicht ge­fähr­lich ist.
Wenn Sie nicht zu vor­zei­ti­gen We­hen nei­gen, kann Hus­ten, Nie­sen oder Na­se­put­zen Ih­rem Kind nicht scha­den. Eine ge­sun­de Schwan­ger­schaft hält ein biss­chen Druck­erhö­hung mit An­span­nung der Bauch­mus­keln ohne wei­te­res aus. Sie dür­fen aber auch zur Lin­de­rung der Be­schwer­den bei ei­ner Er­käl­tung …
Wäh­rend je­der Vor­sor­ge­un­ter­su­chung in der Schwan­ger­schaft wird eine Urin­pro­be auf Ei­weiss und Ni­trit so­wie weis­se Blut­kör­per­chen (Leu­ko­zy­ten) un­ter­sucht. Aus­ser­dem wird eine Urin­un­ter­su­chung mit ei­nem Test­strei­fen durch­ge­führt. Nicht sel­ten, vor al­lem in der zwei­ten Hälf­te der Schwan­ger­schaft, …

Was Sie auf kei­nen Fall kon­su­mie­ren soll­ten


Ge­ra­de in den ers­ten drei Schwan­ger­schafts­mo­na­ten, in de­nen das Baby die be­deu­tends­ten kör­per­li­chen Ent­wick­lun­gen macht, kön­nen schon die kleins­ten Men­gen Al­ko­hol gros­sen Scha­den an­rich­ten. Aber auch da­nach soll­ten Sie Ihr Baby auf kei­nen Fall durch das Trin­ken von Al­ko­hol ge­fähr­den. Denn bis heu­te ist nicht ge­klärt, ob es ei­nen un­be­denk­li­chen Grenz­wert für den Al­ko­hol­kon­sum in der Schwan­ger­schaft gibt.

Auch Ni­ko­tin ge­langt via Na­bel­schnur zum Baby und ver­engt dort die Blut­ge­fäs­se. Dies kann zur Stö­rung der Sauer­stoff­zu­fuhr füh­ren. Ba­bys von Müt­tern, die wäh­rend der Schwan­ger­schaft rau­chen, kom­men aus die­sem Grund häu­fi­ger mit ei­nem nied­ri­gen Ge­burts­ge­wicht zur Welt. Nicht sel­ten ha­ben sie da­nach Mühe, den Ent­wick­lungs­rück­stand auf­zu­ho­len.

Alle Wirk­stof­fe von Dro­gen ge­lan­gen über die Na­bel­schnur in den Blut­kreis­lauf des un­ge­bo­re­nen Kin­des, es wird also un­frei­wil­lig zum Dro­gen­kon­su­ment und lei­den dar­um nach der Ge­burt un­ter Ent­zugs­sym­pto­men. Aus­ser­dem wir­ken sich Be­täu­bungs- und Rausch­mit­tel ne­ga­tiv auf die Ent­wick­lung des Ba­bys aus und kön­nen zu Fehl- oder Früh­ge­bur­ten füh­ren.

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Es gibt kei­ne Al­ko­hol­men­ge, die in der Schwan­ger­schaft noch völ­lig un­be­denk­lich ist. Aber es gibt auch kei­ne ein­deu­ti­gen Hin­wei­se da­für, dass der ge­le­gent­li­che Ge­nuss von ge­rin­gen Men­gen Al­ko­hol Ih­rem Baby wäh­rend der Schwan­ger­schaft scha­det. Wenn Sie si­cher ge­hen wol­len, soll­ten Sie ganz auf …
Das dür­fen Sie sich gön­nen! Es spricht nichts ge­gen ein ge­le­gent­li­ches al­ko­hol­frei­es Bier. Aber Vor­sicht! Vie­le „al­ko­hol­freie“ Bie­re sind nur al­ko­hol­re­du­ziert. In Deutsch­land darf sich z.B. je­des Bier al­ko­hol­frei nen­nen, des­sen Al­ko­hol­ge­halt un­ter 0,5 Pro­zent liegt. Ach­ten Sie auf die An­ga­be auf …
Wenn Sie selbst Ent­zugs­er­schei­nun­gen be­kom­men und das Le­ben ohne Zi­ga­ret­te Ih­nen un­mög­lich er­scheint, kön­nen Sie als Über­gangs­lö­sung Ni­ko­ti­ner­satz­prä­pa­ra­te (Pflas­ter, Spray, Kau­gum­mi etc.) ver­wen­den. Nach Emp­feh­lun­gen der US-ame­ri­ka­ni­schen Food and Drug Ad­mi­nis­tra­ti­on FDA, der bri­ti­schen Health …

Wei­te­re po­ten­ti­el­le Ge­fah­ren für Ihr Baby


Die Ein­nah­me von Me­di­ka­men­ten lässt sich in der Schwan­ger­schaft manch­mal nicht ver­mei­den, zum Bei­spiel wenn eine ernst­haf­te bak­te­ri­el­le In­fek­ti­on die An­wen­dung von An­ti­bio­ti­ka er­for­dert oder eine chro­ni­sche Krank­heit vor­be­stehend ist. Aber auch Schwan­ger­schafts­be­schwer­den kön­nen so hef­tig sein, dass sie nicht ohne ge­le­gent­li­che Me­di­ka­men­ten­ein­nah­me zu über­ste­hen sind. In je­dem Fall soll­ten Sie sich mit Ih­rem Arzt be­spre­chen, be­vor Sie ein Me­di­ka­ment - auch ein selbst­ge­kauf­tes - ein­neh­men. In der Apo­the­ke wer­den Sie dies­be­züg­lich eben­falls gut be­ra­ten.

Vor che­mi­schen Dämp­fen wie den­je­ni­gen von Haus­halts-Rei­ni­gungs­mit­teln müs­sen Sie im All­tag kei­ne Be­den­ken ha­ben. Sie soll­ten sich die­sen Che­mi­ka­li­en aber nicht über län­ge­re Zeit aus­set­zen. Wo Sie Ihr Baby am ehes­ten ge­fähr­den könn­ten, ist beim Ein­rich­ten des Ba­by­zim­mers mit Wand­far­be, Ta­pe­ten­kle­ber oder schon den Aus­düns­tun­gen der neu­en Mö­bel. Die Ein­rich­tung des Kin­der­zim­mers soll­ten Sie aus die­sem Grund be­reits ei­ni­ge Zeit be­vor das Baby dort ein­zieht aus­pa­cken und aus­lüf­ten las­sen.

Set­zen Sie sich und Ihr Baby nicht gros­ser Hit­ze, die bei­spiels­wei­se in der Sau­na herrscht, aus. Nur schon Ihr Kreis­lauf wird es Ih­nen dan­ken.

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Das kann man ge­ne­rell nicht so sa­gen. Nur ei­nes ist ganz ein­deu­tig: Ge­nau­so falsch wie ei­gen­mäch­ti­ges Ein­neh­men von Me­di­ka­men­ten ist das ei­gen­mäch­ti­ge Ab­set­zen ärzt­lich ver­ord­ne­ter Arz­nei­mit­tel. Die Zahl spe­zi­el­ler kind­li­cher Fehl­bil­dun­gen, die auf Me­di­ka­men­ten­ein­nah­me in der Schwan­ger­schaft
In letz­ter Zeit mehr­ten sich die Be­rich­te, dass künst­li­che Haar­fär­be­mit­tel nicht un­be­dingt ge­sund sind. Die Aus­lö­sung von All­er­gi­en ist seit lan­gem be­kannt, und be­stimm­te Krebs­er­kran­kun­gen (v.a. Bla­sen­krebs) kom­men über­durch­schnitt­lich häu­fig bei Coif­feu­ren vor. Bis­her aber be­steht für Schwan­ge­re, …
Von der Be­fruch­tung bis in die frü­he Pha­se der Ein­nis­tung in der Ge­bär­mut­ter, d.h. in den zwei Wo­chen vor Aus­blei­ben der Re­gel­blu­tung, be­steht der Em­bryo noch aus re­la­tiv we­ni­gen und un­dif­fe­ren­zier­ten Zel­len, so­dass ein star­ker te­ra­to­ge­ner (frucht­schä­di­gen­der) Ein­fluss zur frü­hen Fehl­ge­burt führt. …

Zahn­be­hand­lung in der Schwan­ger­schaft


Wenn Sie eine Schwan­ger­schaft pla­nen ist es sinn­voll, vor­her noch ei­nen Kon­troll-Ter­min beim Zahn­arzt mit Zahn­rei­ni­gung zu ver­ein­ba­ren.

Tritt wah­rend der Schwan­ger­schaft näm­lich ein zahn­me­di­zi­ni­sches Pro­blem auf, ist eine Be­hand­lung, bei der es  Rönt­gen­auf­nah­men und den Ein­satz von An­ti­bio­ti­ka braucht, nicht ganz ein­fach.

Kör­per­schmuck


Ob Sie Ihr Pier­cing wäh­rend der Schwan­ger­schaft her­aus­neh­men soll­ten, kommt auf die Kör­per­stel­le an. Ge­ra­de In­tim­pier­cings emp­fin­den Sie viel­leicht plötz­lich als un­an­ge­nehm, auch mit dem Brust­war­zen­schmuck wird es Ih­nen duch die wach­sen­de und emp­find­li­cher wer­den­de Brust even­tu­ell ähn­lich ge­hen.

Wenn Sie ei­nen Kin­der­wunsch ha­ben, soll­ten Sie be­reits ei­ni­ge Zeit vor­her auf den Gang ins Tat­too-Stu­dio ver­zich­ten, da­mit die Tä­to­wie­rung kom­plett ver­heilt ist, wenn Sie schwan­ger wer­den. Wäh­rend der Schwan­ger­schaft wird Ih­nen kein se­riö­ser Tä­to­wie­rer ein Tat­too ste­chen, was im Üb­ri­gen auch für das Pier­cen gilt.

Letzte Aktualisierung: 08.12.2019, BH/KM

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