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Frau liegt im Bett und schaut auf den Wecker

Die 26. Wo­che Ih­rer Schwan­ger­schaft


Das zwei­te Drit­tel Ih­rer Schwan­ger­schaft neigt sich dem Ende zu, und Sie brin­gen wahr­schein­lich um die sechs Ki­lo­gramm mehr auf die Waa­ge. Ihr Baby be­an­sprucht da­von ein Kilo, den Rest ver­schlin­gen die Un­ter­stüt­zungs­sys­te­me des Fö­tus, Ihr wach­sen­der Bu­sen so­wie die er­höh­te Flüs­sig­keits- und Blut­men­ge im Kör­per. Ma­chen Sie sich je­doch kei­ne Sor­gen, wenn Sie mehr oder we­ni­ger zu­ge­nom­men ha­ben!

Kein Pro­blem mit der Waa­ge!


Bei nor­ma­lem Schwan­ger­schafts­ver­lauf wächst das Un­ge­bo­re­ne von etwa der Grös­se ei­nes Steck­na­del­kop­fes auf eine Grös­se von ca. 50 cm her­an, aus dem Mil­li­gramm-Be­reich zu ei­nem sie­ben­pfün­di­gen Won­ne­prop­pen. In­zwi­schen ha­ben Sie wahr­schein­lich ca. 6 kg an Ge­wicht zu­ge­nom­men. Kei­ne Sor­ge, wenn es we­ni­ger oder mehr ist!  Vor ei­ni­gen Jah­ren galt die De­vi­se "Auf kei­nen Fall we­ni­ger als 8 kg und mehr als 12 kg". Heu­te sieht man das al­les lan­ge nicht mehr so eng. Ihr Frau­en­arzt/ Ihre Frau­en­ärz­tin oder Ihre Heb­am­me be­hal­ten das im Auge und in­for­mie­ren Sie, wenn die Ge­wichts­ent­wick­lung be­sorg­nis­er­re­gend sein soll­te. Aber wie viel darf das sein, wie viel ist "noch nor­mal"?

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Die meis­ten über­ge­wich­ti­gen Schwan­ge­ren ha­ben eine pro­blem­lo­se Schwan­ger­schaft und be­kom­men ein ge­sun­des Kind. Aber es be­steht doch ein et­was hö­he­res Ri­si­ko für Kom­pli­ka­tio­nen wie Schwan­ger­schafts­dia­be­tes, Harn­wegs­in­fek­tio­nen, Throm­bo­sen und Blut­hoch­druck. Ul­tra­schall­un­ter­su­chun­gen sind mit­un­ter …
Eine ve­ge­ta­ri­sche Diät, die nur auf Fleisch ver­zich­tet, aber tie­ri­sches Ei­weiss wie Eier, Milch­pro­duk­te, viel­leicht so­gar Fisch und ei­nen Zu­satz be­stimm­ter Vit­ami­ne und Mi­ne­ral­stof­fe (v.a. Ei­sen, Jod, Zink und Cal­ci­um) ein­schliesst, muss für das Un­ge­bo­re­ne nicht nach­tei­lig zu sein. Zu­min­dest geht …
Zu die­sem The­ma ha­ben fast alle Schwan­ge­ren fal­sche Vor­stel­lun­gen. Der Ka­lo­ri­en­be­darf er­höht sich erst ab dem vier­ten Mo­nat – und nur sehr lang­sam. Am Ende der Schwan­ger­schaft wer­den nur ca. 200 - 300 Ka­lo­ri­en mehr pro Tag be­nö­tigt! Das ent­spricht etwa 1 Jo­ghurt na­tu­re plus 1 Stück Obst oder 1 …
Ja, Sa­la­mi und ge­räu­cher­ter Schin­ken, aber auch Wurst­wa­ren wie z.B. Mett- und Tee­wurst wer­den zu­min­dest teil­wei­se aus ro­hem Fleisch her­ge­stellt und kön­nen des­halb die Zys­ten des To­xo­plas­mo­se-Er­re­gers über­tra­gen. Tro­cken­fleisch oder Bünd­ner­fleisch gilt als we­ni­ger be­denk­lich, aber auch nicht als …
Moz­za­rel­la ist ein Frisch­kä­se aus Kuh-, Büf­fel- oder Schaf­milch, der bei der Her­stel­lung er­hitzt wird. Moz­za­rel­la wird in den meis­ten Fäl­len in ge­schlos­se­nen Sys­te­men in­dus­tri­ell her­ge­stellt. Das Ri­si­ko ei­ner An­ste­ckung ist mi­nim bis in­exis­tent, ins­be­son­de­re wenn der Moz­za­rel­la so­fort nach dem …
Heiss­hun­ger­an­fäl­le - v.a. der Ap­pe­tit auf Süs­ses - sind eine nor­ma­le Be­gleit­erschei­nung der Schwan­ger­schaft. Nor­ma­ler­wei­se scha­den sol­che Süs­sig­keits­at­ta­cken we­der Ih­rem Baby noch Ih­nen selbst... bis auf die un­nö­ti­gen Pölster­li, die Sie sich da­mit viel­leicht an­hän­gen! Ein biss­chen Ge­nus muss auch …

Das kann in die­ser Schwan­ger­schafts­wo­che un­ter­sucht wer­den


  • Blut­zu­cker

  • Zer­stö­re­ri­sche An­ti­kör­per

  • He­pa­ti­tis-B-Vi­rus (falls in SSW 6 bis 8 nicht ge­macht)

  • Blut­ar­mut (Hä­mo­glo­bin)

  • Wachs­tum des Fe­ten (Ul­tra­schall)

  • Durch­blu­tung der Pla­zen­ta (Ul­tra­schall)

Blut­druck im Kel­ler?


Schwin­del­an­fäl­le sind nicht sel­ten, aber Sie soll­ten sie mit Ih­rem Arzt ab­klä­ren. Grund könn­te ein zu nied­ri­ger Blut­druck sein. Das ver­grös­ser­te Blut­vo­lu­men sackt schnell nach un­ten ab, be­son­ders wenn Sie ab­rupt auf­ste­hen oder sich plötz­lich be­we­gen. Dann steht das Ge­hirn plötz­lich mit we­ni­ger Sauer­stoff da. Aber kei­ne Sor­ge: Auf Ihr Baby ha­ben kur­ze Schwin­del­an­fäl­le kei­nen ne­ga­ti­ven Ein­fluss. Ihr Kör­per gleicht die­sen kurz­fris­ti­gen Schwin­del im­mer zu­guns­ten der Ge­bär­mut­ter­ver­sor­gung aus, so dass Ihr Baby gar nichts da­von merkt.

Rü­cken­la­ge ver­mei­den


Wich­tig ist ab jetzt, dass Sie mög­lichst nicht auf dem Rü­cken schla­fen. Je grös­ser das Kind wird, umso mehr drückt es auf die gros­se Hohl­ve­ne, die Vena cava, was den Rück­strom des Blu­tes zu Ih­rem Her­zen be­hin­dert. Schwin­del, Herz­ra­sen, Luft­not und Übel­keit sind die Fol­ge und wer­den als „Vena-Cava-Syn­drom“ be­zeich­net. Pas­siert das im Schlaf, wür­den Sie ge­wiss da­von auf­wa­chen. Am bes­ten ist im letz­ten Drit­tel der Schwan­ger­schaft die lin­ke Sei­ten­la­ge.

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

In den letz­ten Wo­chen vor der Ge­burt ist die Ge­bär­mut­ter mit ih­rem kost­ba­ren In­halt schon recht schwer und drückt in der Rü­cken­la­ge auf die gros­se Hohl­ve­ne (Vena cava), die das Blut zum Her­zen zu­rück trans­por­tiert und in der Kör­per­mit­te par­al­lel zur gros­sen Kör­per­schlag­ader (Aor­ta) ver­läuft, die …
So­lan­ge es Ih­nen be­quem ist, dür­fen Sie ru­hig auf dem Bauch schla­fen, denn Ihr Baby liegt im Frucht­was­ser gut ge­pols­tert. Die meis­ten Schwan­ge­ren kön­nen aber im letz­ten Drit­tel in der sta­bi­len Sei­ten­la­ge (v.a. in der Links-Sei­ten­la­ge) am bes­ten schla­fen. Eine gute Un­ter­stüt­zung ge­ben Kis­sen oder …

Wis­sen


Si­gna­le aus der Ge­bär­mut­ter


In­zwi­schen sind Sie schon er­fah­ren im Um­gang mit den Kinds­be­we­gun­gen. Und Sie ha­ben ge­merkt, dass Ihr Kind schon vor der Ge­burt auf das re­agiert, was Sie ge­ra­de tun und füh­len. Jede Schwan­ge­re ent­wi­ckelt schnell ein Ge­spür da­für, wel­che Be­we­gun­gen für ihr Kind nor­mal oder eher un­ty­pisch sind. Ver­trau­en Sie Ih­rem Ge­fühl! Die Stär­ke und Häu­fig­keit der Kinds­be­we­gun­gen sind für die Ärz­tin, den Arzt oder die Heb­am­me ein wich­ti­ger Hin­weis, wie es Ih­rem Kind geht.

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Zehn Kinds­be­we­gun­gen pro Tag sind ein Durch­schnitts­wert, der oft erst um die 30. Wo­che er­reicht wird. Dann sind die Kinds­be­we­gun­gen auch so deut­lich, dass die wer­den­de Mut­ter sie spürt, selbst wenn sie nicht ge­ra­de dar­auf ach­tet. Ab der 30. Wo­che wer­den die Kinds­be­we­gun­gen wie­der sel­te­ner, was …
Etwa um die 22. SSW her­um ha­ben die meis­ten Schwan­ge­ren schon die Be­we­gun­gen ih­res Ba­bys (Kinds­be­we­gun­gen) ge­spürt: Ein Ge­fühl, das häu­fig als Kit­zeln, Blub­bern, Plat­zen von Sei­fen­bla­sen oder als Flat­tern von Schmet­ter­lin­gen be­schrie­ben oder ein­fach nur Darm­be­we­gun­gen oder Blä­hun­gen ver­gli­chen …
Von aus­sen kön­nen die Kinds­be­we­gun­gen erst etwa um die 25. Wo­che (Durch­schnitts­wert) ge­fühlt wer­den, wenn Ihr Mann sei­ne Hand auf Ih­ren Bauch legt. Dann ist auch schon manch­mal zu be­ob­ach­ten, wie Ihr Baby Turn­übun­gen macht und die Bauch­de­cke sich lus­tig aus­beult und ver­formt.
Nor­ma­ler­wei­se nicht. Im letz­ten Schwan­ger­schafts­drit­tel wer­den die Rip­pen zu­sam­men­ge­drückt, wenn die Ge­bär­mut­ter sie von un­ten her be­rührt. Oft wer­den die Schmer­zen auch akut durch Kinds­be­we­gun­gen aus­ge­löst, z.B. Trit­te oder Bo­xen. Ty­pi­scher­wei­se sind die Schmer­zen schlim­mer auf der rech­ten Sei­te …

Al­ko­hol - nein Dan­ke!


In der Schwan­ger­schaft wird aber nicht nur die ei­ge­ne Ge­sund­heit, son­dern auch die des un­ge­bo­re­nen Kin­des ge­fähr­det - bis hin zum so­ge­nann­ten Fe­ta­len Al­ko­hol­syn­drom. Auch steigt das Ri­si­ko ei­ner Fehl­ge­burt um das Dop­pel­te bis Vier­fa­che. Zu­dem er­schwert Al­ko­hol bei der Schwan­ge­ren die Auf­nah­me und Ver­wer­tung vie­ler wich­ti­ger Nähr­stof­fe und Vit­ami­ne, vor al­lem wenn – wie häu­fig – die Al­ko­hol­auf­nah­me mit Rau­chen ver­bun­den ist. Gibt es eine Gren­ze, bis zu der Al­ko­hol­kon­sum un­ge­fähr­lich ist?

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Nie­mand auf der Welt kann Ih­nen ein hun­dert­pro­zen­tig ge­sun­des Kind ga­ran­tie­ren. Aber mit sehr ho­her Si­cher­heit kann man da­von aus­ge­hen, dass eine Schä­di­gung Ih­res Ba­bys durch eine so ge­rin­ge Men­ge Al­ko­hol wie in ei­ner Pra­li­ne ex­trem un­wahr­schein­lich ist.
Grund­sätz­lich soll­ten Schwan­ge­re al­ko­hol­hal­ti­ge Le­bens­mit­tel und Ge­trän­ke mei­den. Und das gilt auch bei der Zu­be­rei­tung von Spei­sen. Selbst wenn die Spei­sen über den Sie­de­punkt ge­bracht wer­den (= Ko­chen), ver­flüch­tigt sich der Al­ko­hol­ge­halt nicht voll­stän­dig. Je nach Spei­se und Zu­be­rei­tungs­art …
Das dür­fen Sie sich gön­nen! Es spricht nichts ge­gen ein ge­le­gent­li­ches al­ko­hol­frei­es Bier. Aber Vor­sicht! Vie­le „al­ko­hol­freie“ Bie­re sind nur al­ko­hol­re­du­ziert. In Deutsch­land darf sich z.B. je­des Bier al­ko­hol­frei nen­nen, des­sen Al­ko­hol­ge­halt un­ter 0,5 Pro­zent liegt. Ach­ten Sie auf die An­ga­be auf …
Es gibt kei­ne Al­ko­hol­men­ge, die in der Schwan­ger­schaft noch völ­lig un­be­denk­lich ist. Aber es gibt auch kei­ne ein­deu­ti­gen Hin­wei­se da­für, dass der ge­le­gent­li­che Ge­nuss von ge­rin­gen Men­gen Al­ko­hol Ih­rem Baby wäh­rend der Schwan­ger­schaft scha­det. Wenn Sie si­cher ge­hen wol­len, soll­ten Sie ganz auf …

Ge­burts­trends - was ist dran?


Ge­burt – eine gros­se Sa­che und schon lang kein Ta­bu­the­ma mehr. Son­dern im­mer mehr ein Ge­biet, das mit den ver­schie­dens­ten Trends auf­war­tet. Spä­tes­tens seit der Ent­bin­dung von Her­zo­gin Kate durch „Hyp­no­birt­hing“ ist die­se Me­tho­de in al­ler Mun­de. Zu­dem kom­men im­mer mehr "Mo­den" wie bei­spiels­wei­se die Lo­tus­ge­burt, die Al­lein­ge­burt oder die Kai­ser­ge­burt. Was steckt hin­ter die­sen Trends und was ist da­von zu hal­ten?

Ha­ben Sie schon ei­nen Na­men für Ihr Baby?


Der Vor­na­me be­glei­tet ei­nen Men­schen ein Le­ben lang. Des­halb ist es so wich­tig den pas­sen­den Ba­by­na­men zu fin­den. Wäh­len Sie aus un­se­rer Vor­na­men-Da­ten­bank Ih­ren Fa­vo­ri­ten - ent­de­cken Sie über 13.000 Mäd­chen- und Jun­gen­na­men.

Schwan­ger­schafts-Ko­lum­ne


Ihre Schwan­ger­schaft in Zah­len


Babybauch 16 Fruechte Netzmelone
  • 26. Woche nach dem 1. Tag der letzten Periode
  • 25 Wochen + 1 - 7 Tage (ärztliche Berechnung)
  • 24. Woche nach der Befruchtung
  • Kopfdurchmesser des Fetus: ca. 64-75 mm
  • Gewicht des Fetus: ca. 900 g
  • Länge des Fetus: ca. 33 cm

So ent­wi­ckelt sich Ihr Baby


Heb­am­men­tipp: Schlaf­lo­sig­keit


Schwangere wach im Bett neben schlafendem Mann

Wie wäre es einmal mit einem Glas warmer Milch mit Honig, mit beruhigenden Kräutertees (Baldrian, Melisse, Hopfen), einem warmen Bad mit Melisse- oder Baldrianölzusatz oder Aromatherapie (Lavendel, Rosmarin, Geranien, Sandelholz)? Mit mehreren Kissen (Stillkissen sind wunderbar geeignet!) können Sie vielleicht eine bequemere Schlafposition finden. Wichtig bei der Entspannung ist allerdings, dass Sie schon jetzt möglichst nicht auf dem Rücken schlafen, das behindert den Rückstrom des Blutes zu Ihrem Herzen. Schwindel, Herzrasen, Luftnot und Übelkeit sind die Folge und werden als „Vena-Cava-Syndrom“ bezeichnet. Am besten ist im letzten Drittel der Schwangerschaft die linke Seitenlage.

Letzte Aktualisierung: 30.01.2020, BH

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