Anzeige
Stillpositionen üben
©
iStock

Die 25. Wo­che Ih­rer Schwan­ger­schaft


Die Ge­burt Ih­res Ba­bys be­wirkt gros­se Ver­än­de­run­gen in Ih­rem Le­ben. Kein Wun­der, dass Sie zu­wei­len schlecht schla­fen oder gar von Alb­träu­men heim­ge­sucht wer­den. Re­den Sie sich Ihre Sor­gen von der See­le, gön­nen Sie sich hin und wie­der ein war­mes Voll­bad zur Ent­span­nung und in­for­mie­ren Sie sich gut über all das Neue, das auf Sie zu­kommt - zum Bei­spiel das Stil­len.

Bre­ast is best!


So lang­sam wird es für Erst­ge­bä­ren­de Zeit, sich über das Stil­len zu in­for­mie­ren. Fra­gen Sie Ihre Freun­din­nen, Ihre Mut­ter, Ihre Heb­am­me, Ih­ren Frau­en­arzt, Ihre Frau­en­ärz­tin. Le­sen Sie al­les, was Sie in die Fin­ger krie­gen. Dann tref­fen Sie Ihre ei­ge­ne Ent­schei­dung, und wahr­schein­lich - wie fast alle wer­den­den Müt­ter - für die­se op­ti­ma­le Form der Säug­lings­er­näh­rung. Wenn Sie da­ge­gen schon ge­nau wis­sen, dass Sie nicht stil­len kön­nen oder wol­len, gibt es kaum Grund, ein schlech­tes Ge­wis­sen zu ha­ben. Stil­len oder Nicht-Stil­len macht nicht den Un­ter­schied zwi­schen ei­ner gu­ten und ei­ner schlech­ten Mut­ter aus!

Üb­ri­gens kön­nen auch Frau­en mit sehr klei­ner Brust, mit Flach- oder Hohl­war­zen un­ter der rich­ti­gen An­lei­tung er­folg­reich stil­len. Die Brust ist schliess­lich eine Pro­duk­ti­ons­stät­te und kein Auf­be­wah­rungs­ort.

Und wuss­ten Sie, dass man Still­tee (Milch­bil­dungs­tee) schon in den letz­ten Wo­chen der Schwan­ger­schaft trin­ken soll­te? So kann er sei­ne milch­bil­den­de Wir­kung pünkt­lich zum Be­ginn der Still­zeit noch bes­ser ent­fal­ten. Still­tee ist in Apo­the­ken und Dro­ge­ri­en er­hält­lich. Häu­fi­ge Be­stand­tei­le sind Anis, Fen­chel und Bren­nes­sel, die eine milch­bil­den­de Wir­kung ha­ben sol­len. Wenn Sie die­sen Ge­schmack nicht mö­gen: Ein Löf­fel Ho­nig oder ein Sprit­zer Zi­tro­ne kön­nen da hel­fen.

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Klei­ne Brüs­te ge­ben nicht ge­nug Milch - das ist ganz falsch. Es ist völ­lig egal, wie gross der Bu­sen ist: Ent­schei­dend ist die Men­ge an Drü­sen­ge­we­be. Das kann bei ei­ner Frau mit gros­sen Brüs­ten durch­aus klei­ner sein als bei ei­ner mit klei­nen oder mitt­le­ren Brüs­ten. Die Brust ist kein …

Das kann in die­ser Schwan­ger­schafts­wo­che un­ter­sucht wer­den


  • Blut­zu­cker

  • Zer­stö­re­ri­sche An­ti­kör­per

  • He­pa­ti­tis-B-Vi­rus (falls in SSW 6 bis 8 nicht ge­macht)

  • Blut­ar­mut (Hä­mo­glo­bin)

  • Wachs­tum des Fe­ten (Ul­tra­schall)

  • Durch­blu­tung der Pla­zen­ta (Ul­tra­schall)

Al­ler­lei Ver­än­de­run­gen an der Haut


Sie ha­ben es ja längst ge­merkt: Auch die Haut ver­än­dert sich wäh­rend der Schwan­ger­schaft. Wahr­schein­lich ist sie rei­ner und glat­ter als vor­her, die Haa­re sind dick und glän­zend, die Fin­ger­nä­gel bre­chen nicht mehr so leicht ab.

Schwan­ge­re mit dunk­lem Haut­typ be­mer­ken Pig­ment­fle­cken auf Stirn, Wan­gen und Hals (Chlo­as­ma, die sog. Schwan­ger­schafts­mas­ke) und dunk­le­re Mut­ter­ma­le. Vom Bauch­na­bel zur Scham­be­haa­rung ver­läuft eine selt­sa­me dunk­le Li­nie, die Li­nea ni­gra, und die Brust­war­zen-Vor­hö­fe sind eben­falls viel dunk­ler und grös­ser ge­wor­den. Da­für  ist die ver­mehr­te Pro­duk­ti­on des Pig­ments Me­la­nin ver­ant­wort­lich. Mit Son­nen­ba­den - auch in künst­li­cher Son­ne - soll­ten Sie jetzt eher vor­sich­tig sein.

Schwan­ger­schafts­strei­fen an Bauch, Ober­schen­keln und Brüs­ten, sind als hel­le Strei­fen sicht­bar. Sie ent­ste­hen durch klei­ne Ris­se der Mus­kel­fa­sern im Un­ter­haut­ge­we­be. Und es kann auch ver­stärkt zu Be­sen­rei­sern an den Bei­nen kom­men. Viel­leicht juckt die Haut jetzt be­son­ders stark durch die Über­deh­nung, sie wird rau und tro­cken. Kon­se­quen­te Haut­pfle­ge soll­te hel­fen. Falls nicht: Spre­chen Sie es beim nächs­ten Vor­sor­ge­ter­min an, denn es kann auch eine ernst­haf­te Ur­sa­che, z.B. eine Schwan­ger­schafts-Cho­le­stase, da­hin­ter­ste­cken.

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

In der Schwan­ger­schaft wird der Bauch­na­bel im­mer fla­cher und wölbt sich oft auch nach aus­sen vor, meist erst nach der 20. Schwan­ger­schafts­wo­che. Das sieht et­was un­schön aus, aber bil­det sich nach der Ge­burt rasch wie­der zu­rück. Die blaue Stel­le ist wahr­schein­lich ein durch­schim­mern­des Blut­ge­fäss, …
Ge­ra­de ge­gen Ende der Schwan­ger­schaft wird die Haut oft sehr tro­cken. Ver­su­chen Sie es mit Tro­cken­bürs­ten (z.B. mit ei­nem Luffa-Schwamm) oder ei­nem mil­dem Haut­pee­ling, da­mit ab­ge­stor­be­ne Haut­schich­ten ent­fernt wer­den und die Haut bes­ser durch­blu­tet wird. Gön­nen Sie sich an­schlies­send ein war­mes Vol…
Un­ser Tipp

Klären Sie in Ruhe, wie und bei wem Ihr Baby krankenversichert sein wird. Jetzt ist noch Zeit genug, sich zu informieren.

Well­ness für wer­den­de Müt­ter


Ein war­mes Voll­bad kann herr­lich ent­span­nend sein und ist auch in der Schwan­ger­schaft durch­aus er­laubt. Ba­den Sie nur nicht ganz so heiss und nie­mals, wenn Sie al­lei­ne zu Hau­se sind. Zu leicht könn­ten Sie Kreis­lauf­pro­ble­me be­kom­men, und dann ist es gut, wenn Ih­nen je­mand hel­fen kann.

Wenn Sie ger­ne in die Sau­na oder ins Dampf­bad ge­hen, dür­fen Sie das ru­hig auch wei­ter­hin tun, wenn auch bes­ser in die et­was mil­de­re Bio­sau­na. Von Whirl­pools ra­ten Ex­per­ten da­ge­gen eher ab.

Die Be­nut­zung von Son­nen­bank oder So­la­ri­um sind in der Schwan­ger­schaft bzw. für Ihr Un­ge­bo­re­nes nicht ge­fähr­li­cher als vor­her und nach­her - das heisst aber kon­kret: So­la­ri­en gel­ten als Aus­lö­ser von Haut­krebs, wes­halb die Schwei­ze­ri­sche Krebs­li­ga drin­gend da­von ab­rät. Sie müs­sen zu­sätz­lich da­mit rech­nen, dass es in der Schwan­ger­schaft zu un­schö­nen Pig­ment­fle­cken kom­men kann, die nicht im­mer nach der Ge­burt ver­schwin­den.

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Wenn Sie kei­ne An­zei­chen für ei­nen vor­zei­ti­gen Bla­sen­sprung oder vor­zei­ti­ge We­hen ha­ben, dür­fen Sie ohne Be­den­ken ein war­mes Bad zur Ent­span­nung neh­men. War­mes Was­ser kann zwar schon vor­han­de­ne ech­te, auch vor­zei­ti­ge We­hen ver­stär­ken. Es ist aber sehr un­wahr­schein­lich, dass ein Voll­bad …
Aus hy­gie­ni­schen Grün­den soll­ten Sie als wer­den­de Mut­ter bes­ser dar­auf ver­zich­ten. Das war­me Was­ser im Spru­del­be­cken (Whirl­pool oder Ja­cuz­zi) wird nicht sehr häu­fig aus­ge­tauscht und ist ein idea­ler Nähr­bo­den für Krank­heits­kei­me al­ler Art. Schwan­ge­re ha­ben ein ver­än­der­tes Schei­den­mi­lieu und …
Darf man als Schwan­ge­re noch so oft und so lan­ge wie vor­her in die Sau­na ge­hen? In Finn­land be­su­chen die meis­ten Frau­en auch in der Schwan­ger­schaft noch die Sau­na. Dort wird ar­gu­men­tiert, dass Schwan­ge­re eine Stär­kung ih­res Im­mun­sys­tems be­son­ders nö­tig ha­ben. Und das ver­mehr­te Schwit­zen beim …
Was für die Sau­na gilt, trifft auch für Dampf­bä­der zu. Wer dar­an ge­wöhnt ist, darf ru­hig wei­ter­ma­chen. Trotz­dem soll­ten Sie sehr be­wusst auf Kreis­lauf­pro­ble­me ach­ten. Dampf­bä­der sind zwar in der Re­gel nur ca. 45° C heiss, aber zu­sam­men mit der ho­hen Luft­feuch­tig­keit von 100% be­las­tet das den …

Sor­gen in der Nacht


Schwan­ge­ren wer­den be­son­ders in­ten­si­ve Träu­me nach­ge­sagt. Und nicht nur schö­ne: Jede Schwan­ge­re hat auch Alb­träu­me und Angst vor der Ge­burt! Ein bö­ses Omen sind Alb­träu­me kei­nes­falls, eher schaf­fen sie En­er­gie, die Sor­gen zu be­ar­bei­ten und die See­le zu be­frei­en. Re­den Sie mit jun­gen Müt­tern, die ihre Schwan­ger­schaft und das Ge­burts­er­leb­nis noch in fri­scher Er­in­ne­rung ha­ben. Und be­den­ken Sie: Die al­ler­meis­ten Kin­der kom­men völ­lig ge­sund und ohne Kom­pli­ka­tio­nen auf die Welt.

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Meh­re­re wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en ha­ben sich in­zwi­schen mit der Be­deu­tung von Hit­ze-Ein­wir­kung in der Schwan­ger­schaft be­schäf­tigt. Wäh­rend in Tier­ver­su­chen ein­deu­tig eine er­höh­te Fehl­bil­dungs­ra­te­ver­ur­sacht wird, ist die Si­tua­ti­on beim Men­schen sehr viel kom­ple­xer. Ei­ni­ge Stu­di­en an Kin­dern mit …
Ele­gan­te Be­we­gun­gen sind nicht ge­ra­de die gros­se Stär­ke schwan­ge­rer Frau­en. Oft füh­len Sie sich wie ein un­för­mi­ger Ele­fant im Por­zel­lan­la­den. Kein Wun­der: Sie müs­sen eine Men­ge mehr Ge­wicht mit sich her­um­tra­gen, wo­bei der Schwer­punkt des Kör­pers auch noch stark ver­la­gert ist. Aus­ser­dem sind alle …
Nein. Für Ihr Baby wird es zwar in den letz­ten Wo­chen recht eng, es liegt aber im­mer noch gut ge­pols­tert im Frucht­was­ser. Plötz­li­che Be­we­gun­gen ver­let­zen höchs­tens Sie selbst bzw. Ihre über­dehn­ten Mus­keln und Bän­der, aber nicht Ihr Baby. Sehr un­wahr­schein­lich ist auch eine vor­zei­ti­ge Lö­sung der …

Schwan­ger­schafts-Ko­lum­ne


Ihre Schwan­ger­schaft in Zah­len


Babybauch 16 Fruechte Netzmelone
  • 25. Woche nach dem 1. Tag der letzten Periode
  • 24 Wochen + 1 - 7 Tage (ärztliche Berechnung)
  • 23. Woche nach der Befruchtung
  • Kopfdurchmesser des Fetus: 61-72 mm
  • Gewicht des Fetus: ca. 800 g
  • Länge des Fetus: ca. 32 cm

So ent­wi­ckelt sich Ihr Baby


Heb­am­men­tipp: Ge­fühl­sach­ter­bahn


Frau sitzt auf dem Sofa, Kopf in die Hand gestützt

Was macht Ihr Gemütszustand? Mal himmelhoch jauchzend, mal zu Tode betrübt? Schwangere können ihre Laune von einer Stunde auf die andere ändern: Gerade noch vor Glück strahlend, dann schon wieder in Tränen aufgelöst. Ihr Partner und Ihre restliche Umgebung wird sich mit dieser Achterbahnfahrt der Gefühle abfinden müssen. Auch ambivalente Gefühle gegenüber der Schwangerschaft und dem Kind sind nicht verwerflich, sondern normal. Trösten Sie sich damit, dass die Hormone im zweiten Drittel der Schwangerschaft ausgeglichener sein werden - und dass Sie sich dann viel besser fühlen.

Letzte Aktualisierung: 30.01.2020, BH
Anzeige
Anzeige