Frauenhände mit einem Teller Sushi
Schwangerschaft | Ernährung | Vorsicht! (Risiko)

10 Lebensmittel, die jetzt tabu sind

10 Lebensmittel, auf die Schwangere verzichten sollten

Abwechslungsreich und ausgewogen soll sich eine werdende Mutter ernähren... ist doch eigentlich ganz einfach, oder? Wenn da nur nicht die paar Speisen wären, die jetzt besonders gefährlich sein könnten! Unsere Bildergalerie zeigt, welche das sind.

Rohe Eier

Vorsicht ist bei Eierspeisen angesagt: Roh oder halb roh können sie Salmonellen enthalten. Tiramisu, Bayrische Creme, Schoggi-Mousse, hausgemachte Glace, Sauce Béarnaise und Hollandaise sowie selbstgerührte Mayonnaise sind deshalb für werdende Mütter tabu.

Rohes Fleisch

Rohes oder nicht vollständig durcherhitztes Fleisch kann u.a. Toxoplamose-Erreger enthalten. Verzichten Sie deshalb auf blutige Steaks, Carpaccio, Tartar, Rohwurst oder rohen Schinken und Pökelfleisch. Besondere Vorsicht ist bei Schweine-, Lamm und Ziegenfleisch geboten.

Roher Fisch

Ob Sushi, Sashimi, Maki, roh geräucherte Forellenfilets oder Räucherlachs, Matjes, Hering, rohe Krabben oder rohe Austern: Rohe und halb gegarte Fischmahlzeiten können eine für Schwangere gefährliche Lebensmittelvergiftung, Listeriose und Toxoplasmose verursachen.

Mit Quecksilber belastete Fischsorten

Schwangere Frauen sollten vorsichtshalber die stärker mit Quecksilber belasteten Fischsorten meiden, v.a. Thon, Schwertfisch, Heilbutt oder Hecht, Hai, Torpedobarsch und Zackenbarsch. Grundsätzlich ist Fisch aber gesund, es wird zu zwei Fischmahlzeiten pro Woche geraten.

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Milchprodukte aus Rohmilch 

Achten Sie auf den Hinweis "pasteurisiert": Dabei wurde die Milch so stark erhitzt, dass alle Keime abgetötet wurden. Rohe Milch und die aus ihr hergestellten Produkte (z.B. Weichkäse, Frischkäse und Quark) können dagegen Listeriose-Bakterien enthalten. 

Blauschimmelkäse

Ob Blauschimmel (Roquefort, Gorgonzola) oder anderer Edelschimmel (Limburger, Münster, Romadur) – in roher Form wegen möglicher Listerien-Belastung besser nicht in der Schwangerschaft! Gekocht, z.B. in einer Gorgonzola-Sauce, ist aber nichts dagegen zu sagen.

Schafskäse

Der „echte“ Feta wird aus Rohmilch vom Schaf hergestellt und häufig an der Käsetheke aus offenen Gefässen verkauft. Lieber abgepackt kaufen – und auf den Hinweis „Aus pasteurisierter Milch hergestellt“ achten. Gleiches gilt für Ziegenkäse und den original Mozzarella aus Rohmilch.

Abgepackter Salat

Die Feuchtigkeit in den Plastikbeuteln in Kombination mit den austretenden Zuckern, Mineralstoffen und Proteinen aus den Salatblättern liefert einen guten Nährboden für Bakterien – sogar im Kühlschrank. Gleiches gilt für nicht erhitzte Sprossen und Keimlinge.

Ungewaschenes Obst und Gemüse

Rohes Gemüse und Obst sollte immer gründlich gewaschen werden, so kann ein Grossteil der eventuell vorhandenen Pestizide und/oder Fungizide entfernt werden. Aber auch Bakterien, Fäkalkeime und Schimmelpilze – und die gibt es natürlich auch auf Bio-Ware.

Alkohol

Es gibt keinen Grenzwert, bis zu dem Alkoholgenuss in der Schwangerschaft völlig unbedenklich ist. Um sicher zu gehen, sollte man deshalb in der Schwangerschaft ganz auf Alkohol verzichten. Zigarettenrauchen und Drogenkonsum sind ebenfalls tabu.

Letzte Aktualisierung : 20-07-20, BH

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