Kleinkind sitzt im Kleiderschrank
Schwangerschaft | Geburt | Geburtsvorbereitung

Die 39. Woche Ihrer Schwangerschaft

Der Geburtstermin naht und vermutlich können Sie es kaum mehr erwarten, Ihr Baby endlich in den Armen zu halten. Vielleicht werden Sie beim Gedanken an die Geburt jedoch auch ein wenig nervös und Sie fragen sich, was da alles auf Sie zukommt. Reden Sie mit Ihrem Partner über Ihre Ängste, besprechen Sie noch einmal, wie er Sie unterstützen kann und treffen Sie Vorbereitungen, damit im Wochenbett keine Hektik aufkommt.

Was kann man gegen den Wehenschmerz tun?

Im Geburtsvorbereitungskurs hat man Ihnen einen Überblick über die verschiedensten Methoden der natürlichen Schmerzerleichterung gegeben, z.B. Massage, Atem- und Entspannungsübungen, Akupunktur, körperliche Bewegung, warmes Wasser als Bad oder Dusche, Homöopathie, Hypnose, Aromatherapie und vieles mehr.

Auch die medizinischen Möglichkeiten der Schmerzbekämpfung, der Analgesie und Anästhesie sind besprochen worden. Was auch immer Sie für sich persönlich passend finden, denken Sie daran, dass Sie die Entscheidungen fällen – und dass Sie jederzeit Ihre Entscheidung ändern können!

Häufige Fragen zum Thema

Bei der Periduralanästhesie (PDA) legen Narkoseärzte einen Katheter im unteren Teil des Rückens, in der Nähe der Lendenwirbel. Wenn sie dabei durch eine Tätowierung (sog. "Arschgeweih") mit der Punktionsnadel durchstechen müssen, befürchten viele Ärzte, dass sich Farbpartikel lösen und in die Nähe...

vollständige Antwort lesen

Wahrscheinlich steckt eine Schambeinlockerung (Symphysenspalte, Diastase oder Beckenringlockerung) dahinter. Diese kann nicht nur unter der Geburt, sondern auch schon in der späten Schwangerschaft entstehen. Bei sehr schwachem Bindegewebe kommt es dabei zu einem Auseinanderweichen der Knochen an der...

vollständige Antwort lesen

Bei einer Wassergeburt kann man heute auch eine Epidural-Analgesie, also regionale Leitungsanästhesie durchführen. Sollte dies aus irgendwelchen Gründen notwendig werden, müssen Sie zunächst aus dem Wasserbecken heraus steigen. Nach Anlegen des Katheters wird die Zugangsstelle wasserdicht abgeklebt...

vollständige Antwort lesen

Sicher unbedenklich ist es, wenn Sie gegen die Wehenschmerzen Schmerzmittel Paracetamol einnehmen, allerdings wird das vermutlich nicht viel helfen. Wehenschmerzen sind eben doch etwas stärker als Menstruations-Beschwerden.

Gegen Ende der Schwangerschaft bzw. vor der Geburt sind NSAID / NSAR...

vollständige Antwort lesen

Geburtseinleitung

Wenn Sie zu den Risikoschwangeren gehören, zum Beispiel mit Diabetes mellitus, Bluthochdruck oder anderen chronischen vorbestehenden Erkrankungen, oder wenn Sie Zwillinge erwarten, kann eine künstliche Geburtseinleitung schon jetzt sinnvoll sein. Ihr Frauenarzt, Ihre Frauenärztin wird das genau mit Ihnen besprechen. Ein geplanter Kaiserschnitt oder ein Wunschkaiserschnitt wird wahrscheinlich in dieser Woche durchgeführt.

Häufige Fragen zum Thema

Bei einem Wehenbelastungstest (auch Oxytocin-Belastungstest oder OBT) misst man die fetalen Herztöne während künstlich ausgelöster Wehen mit einem CTG. So kann man sehr gut die Leistungsreserve der Plazenta beurteilen und ob die Sauerstoffversorgung Ihres Kindes noch ausreichend gewährleistet ist....

vollständige Antwort lesen

Hämorrhoiden bilden sich normalerweise kurz nach der Geburt zurück. Sie können dies mit regelmässiger Beckenbodengymnastik unterstützen.

Hartnäckige Verstopfung führt gegen Ende der Schwangerschaft häufig zu Hämorrhoiden. Der Druck der Gebärmutter oder des kindlichen Köpfchens auf die Blutgefässe...

vollständige Antwort lesen

Es kann sein, dass Sie die Geburt als leichter oder kürzer erleben. Sicher aber bekommen Sie durch die Beckenbodenübungen ein gutes Gefühl in diesem Bereich. Das sind beste Voraussetzungen für das Training der Beckenbodenmuskulatur nach der Geburt, um einer Gebärmuttersenkung oder Blasenschwäche...

vollständige Antwort lesen

In den letzten Schwangerschaftswochen drückt der Kopf des Babys auf die Beckenvenen. Das venöse Blut wird gestaut, was wiederum zu Krampfadern im Scheidenbereich (Vulvavarizen) führt. Die Haut ist gereizt und juckt, ein dumpfer Schmerz oder Schweregefühl kann auftreten. Meist bilden sich diese...

vollständige Antwort lesen

Das kann in dieser Schwangerschaftswoche untersucht werden

  • Streptokokken-Bakterien (Abstrich)
  • evtl. Blutarmut (Hämoglobin)
  • Wachstum des Feten (Ultraschall)

Mutterliebe – alles nur Hormone?

Die Mutter ist für ein Kind die erste und zunächst wichtigste Bezugsperson – sie gibt ihm Zuwendung, Schutz, intellektuelle Anregungen und vor allem Nahrung und sichert sein Überleben, aber auch seine geistige Entwicklung. Damit sich eine Mutter selbstlos um ihren Nachwuchs kümmert, hat die Natur die Mutterliebe erfunden. Sie sorgt dafür, dass Frauen sich sogar unter schwierigsten Bedingungen wie Schlafentzug und Stress um ihr Kind kümmern, es beschützen und aufziehen. Aber kommt die Mutterliebe nach der Geburt automatisch?

12 Tipps für ein ruhiges Wochenbett

Von "Ausreichend Getränke einkaufen" bis "Verwandtschaft einspannen" ... so können Sie schon jetzt für die Wochen nach der Geburt vorsorgen!

Checkliste: Kinderarztwahl

Der Familienname

Das neue Namensrecht gilt seit 2013. Bei einer Heirat behält grundsätzlich jeder Ehegatte seinen Namen und sein Bürgerrecht. Die Brautleute können aber erklären, dass sie den Ledignamen der Braut oder des Bräutigams als gemeinsamen Familiennamen wählen. Aber wie ist das mit Konkubinatspaaren, gleichgeschlechtlichen Paaren, Alleinstehenden oder Verwitweten? Und gibt es noch Doppelnamen?

12 typische Ängste von neugeborenen Eltern

Auf vieles haben die schlauen Seiten von swissmom.ch, der Geburtsvorbereitungskurs, die Hebamme, Schwangerschaftsbücher und erfahrene Freundinnen Sie schon vorbereitet. Aber wenn Ihr Baby geboren ist, wird es doch einiges geben, was Ihnen im Alltag mit Ihrem perfekten Baby Angst macht. Völlig unnötigerweise, wie Sie in der Bildergalerie mit den 12 häufigsten Sorgen lesen können...

Schwangerschafts-Kolumne

Ihre Schwangerschaft in Zahlen

  • 39. Woche nach dem 1. Tag d. letzten Periode
  • 38 Wochen + 1 - 7 Tage (ärztliche Berechnung)
  • 37. Woche nach der Befruchtung
  • Kopfdurchmesser des Fetus: ca. 90-103 mm
  • Gewicht des Fetus: ca. 3350 g
  • Länge des Fetus: ca. 49 cm

So entwickelt sich Ihr Baby

Ihr Baby in der 39. Woche

Ihr Baby in der 39. Woche

Ihr Baby ist jetzt etwa achtmal so gross wie im 3. Schwangerschaftsmonat und ungefähr 600mal so schwer wie noch vor einem halben Jahr. Es hat nun nicht mehr viel Platz und schläft viel, sammelt so Energie für die anstrengende Geburt. Wenn es wach ist, sind seine Augen jetzt ständig geöffnet. Ihr Baby hat seine Arme auf der Brust verschränkt und die Beine angewinkelt. Erschrecken Sie nicht, wenn es sich kaum noch und nur noch langsam bewegt. Immerhin ist es ja jetzt – ausgestreckt – schon ca. einen halben Meter lang!

Hebammentipp: Partnerschaft und Geburt

Viele Männer machen sich Sorgen, dass Sie es nicht ertragen können zu sehen, wie ihre geliebte Partnerin solch starke Schmerzen ertragen muss. Manche Männer machen sich Sorgen, weil Sie denken, kein Blut sehen zu können. Sie selber machen sich vielleicht Gedanken, wie Ihr Partner mit der Situation umgehen wird. Vielleicht sind Sie auch völlig gewiss, dass Ihr Mann die Situation gut bewältigen wird. Vielleicht haben Sie ganz genaue Vorstellungen, was Sie sich von Ihrem Partner während der Geburt wünschen, wie er Sie unterstützen und begleiten soll. Nutzen Sie diese letzten Tage vor der Geburt, um nochmals ganz gelassen, vielleicht bei einem schönen, ruhigen Abendessen zu zweit, über das Bevorstehende zu sprechen - sich ganz offen und ehrlich über die Ängste und Wünsche auszutauschen. Seien Sie gewiss, die Geburt ist ein Erlebnis, das Sie und Ihren Partner zusammenschweissen wird und das Ihnen eine grosse Nähe zueinander bringen wird. Egal, was das Leben noch bringen wird, dieses kostbare Erlebnis wird nur Ihnen beiden gehören. 

Letzte Aktualisierung : 18-02-20, BH

loading

Newsletter
Schwangerschaft

Hilfreiche Tipps und nützliches Wissen zu Ihrer aktuellen Schwangerschaftswoche.