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Schwangere liegt auf dem Sofa und liest im Buch
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Die 38. Wo­che Ih­rer Schwan­ger­schaft


Der Ge­burts­schmerz ist ein na­tür­li­cher Teil des Ge­burts­er­leb­nis­ses, jede Wehe bringt Sie ein Stück nä­her zu Ih­rem Baby. Die­ser Ge­dan­ke kann Ih­nen hel­fen, sich men­tal auf die Ge­burt vor­zu­be­rei­ten. Wich­tig ist aber auch, dass Sie die ver­schie­de­nen Mög­lich­kei­ten der Schmerz­lin­de­rung ken­nen, die Ih­nen hel­fen, wenn die Schmer­zen zu stark wer­den.

Der ge­plan­te Kai­ser­schnitt


Wenn bei Ih­nen aus ir­gend­ei­nem Grund von vorn­her­ein ein Kai­ser­schnitt vor­ge­se­hen ist, wird er frü­hes­tens nach Ende die­ser 38. SSW, wahr­schein­lich aber erst nach Ende der 39. SSW, statt­fin­den.

Vor nicht all­zu­lan­ger Zeit wur­de solch eine Schnitt­ent­bin­dung noch meist in der 38. Schwan­ger­schafts­wo­che durch­ge­führt. Heu­te war­tet man lie­ber bis ans Ende der 39. Wo­che oder zu Be­ginn der 40. Wo­che, weil die Ri­si­ken des Ein­griffs ge­rin­ger und der Zu­stand des Kin­des nach der Ge­burt dann meist bes­ser sind.

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Die­se Fra­ge lässt sich nicht all­ge­mein­gül­tig be­ant­wor­ten. Es hängt haupt­säch­lich da­von ab, wie es dem Kind geht. Vor der 32. Schwan­ger­schafts­wo­che wer­den Kin­der mit ei­nem Ge­wicht un­ter 1500 g in der Re­gel per Kai­ser­schnitt ge­holt, weil es in die­sem Fall die scho­nen­de­re Art der Ge­burt ist. Die …
Ein Kai­ser­schnitt ist für ein un­rei­fes Kind der schon­ends­te Weg ins Le­ben. Des­halb wird bei sol­chen Kin­dern häu­fig ein Kai­ser­schnitt durch­ge­führt. Ist das Baby reif ge­nug für die Stra­pa­zen ei­ner va­gi­na­len Ge­burt, kann aber auch ein Früh­ge­bo­re­nes auf na­tür­li­chem Weg ge­bo­ren wer­den. Das kann aber …
Ja, das ist grund­sätz­lich mög­lich. Sie ha­ben das Recht auf eine ei­ge­ne Ent­schei­dung und auch auf ei­nen „Wunsch-Kai­ser­schnitt“ (Wunsch-Sec­tio). Al­ler­dings hat auch der Arzt das Recht, ei­nen Kai­ser­schnitt zu ver­wei­gern, wenn er kei­ne of­fen­sicht­li­che me­di­zi­ni­sche Be­rech­ti­gung da­für sieht, denn …

Angst vor der Ge­burt?


Vie­le Frau­en ha­ben vor der Ge­burt re­gel­rech­te Alp­träu­me. Las­sen Sie sich nicht ver­rückt ma­chen; das sind kei­ne „Vor­ah­nun­gen“, son­dern nur ein see­li­sches Rei­ne­ma­chen. An­geb­lich soll nach in­ten­si­ven Alp­träu­men die Ge­burt leich­ter sein. Die Angst vor der Ge­burt ist aus­ser­dem völ­lig nor­mal. Zu­viel Un­be­kann­tes und Un­an­ge­neh­mes liegt dar­in, das man in sei­nen Aus­mas­sen nicht er­fas­sen kann. Schliess­lich ist da auch noch die Angst, wäh­rend der Ge­burt die Kon­trol­le zu ver­lie­ren, nicht mehr über sei­nen ei­ge­nen Kör­per be­stim­men zu kön­nen und an­de­ren so rest­los aus­ge­lie­fert zu sein.

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Vie­le Frau­en, die ein ent­täu­schen­des oder so­gar für sie trau­ma­ti­sches Ge­burts­ge­sche­hen mit ih­rem Baby er­leb­ten, ver­drän­gen die da­mit ver­bun­de­nen Ge­füh­le. Dies geht meis­tens so­lan­ge, bis der All­tag mit dem Kind zur Rou­ti­ne wird, wie­der Ru­he­pha­sen ein­tre­ten und da­durch die ne­ga­ti­ven Ge­füh­le Platz …

Das kann in die­ser Schwan­ger­schafts­wo­che un­ter­sucht wer­den


  • Herz­tö­ne, We­hen (Kar­dio­to­ko­gra­fie-Kon­trol­le)

  • evtl. Zer­stö­re­ri­sche An­ti­kör­per

  • Lage des Fe­ten (Ul­tra­schall)

We­hen kön­nen er­träg­lich sein


Ma­chen Sie sich im­mer klar, dass der Ge­burts­schmerz ein na­tür­li­cher Teil des Ge­burts­er­leb­nis­ses ist – und Sie wis­sen zu je­dem Zeit­punkt, wo­für Sie die Schmer­zen er­tra­gen. Die­ses Ge­fühl macht die Ge­burt für die meis­ten Frau­en leich­ter als eine Zahn­arzt-Be­hand­lung ohne Sprit­ze. Und auch das Nach­ge­ben, das Mit­ge­hen, das Sich-Öff­nen ist für den Ab­lauf ei­ner Ge­burt wich­tig. Da steht Kör­per­kon­trol­le nur im Weg!

Ent­span­nen Sie sich!


In je­der Lage soll­ten Sie jetzt Ent­span­nung be­wusst an­wen­den kön­nen. Denn eine nor­ma­le, be­que­me Kör­per­hal­tung gibt es für Hoch­schwan­ge­re nicht mehr. Nach spä­tes­tens zehn Mi­nu­ten tut es wie­der ir­gend­wo weh... Kein Wun­der: Die Ge­bär­mut­ter ist nun zwan­zig Mal schwe­rer als vor der Schwan­ger­schaft. Alle Mus­keln, Seh­nen und Bän­der sind ma­xi­mal be­an­sprucht. Zu­dem ist die Wir­bel­säu­le durch Was­ser­ein­la­ge­run­gen in den Bän­dern auch nicht mehr so sta­bil, denn die gros­sen und klei­nen Ge­len­ke Ih­res Kör­pers be­rei­ten sich schon auf die Deh­nung bei der Ge­burt vor. Ver­su­chen Sie, den Rü­cken im­mer so ge­ra­de wie mög­lich zu hal­ten und das Be­cken beim Ge­hen et­was nach vor­ne zu kip­pen: Ein Hohl­kreuz und der ty­pi­sche Schwan­ge­ren-Wat­schel­gang ver­schlim­mern nur die Rü­cken­schmer­zen.

Wie wäre es, wenn Sie sich eine ent­span­nen­de Mas­sa­ge gön­nen? Die meis­ten wer­den­den Vä­ter sind froh, wenn sie ak­tiv hel­fen kön­nen! Tipp: Las­sen Sie Ih­ren Part­ner mit der fla­chen Hand ei­nen Ten­nis­ball über Ih­ren Rü­cken rol­len. Das tut so rich­tig gut!

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Si­cher un­be­denk­lich ist es, wenn Sie ge­gen die We­hen­schmer­zen Schmerz­mit­tel Par­acet­amol ein­neh­men, al­ler­dings wird das ver­mut­lich nicht viel hel­fen. We­hen­schmer­zen sind eben doch et­was stär­ker als Mens­trua­ti­ons-Be­schwer­den. Ge­gen Ende der Schwan­ger­schaft bzw. vor der Ge­burt sind NSAID / NSAR …
So ein­fach lässt sich das nicht sa­gen, weil es jede Frau et­was an­ders emp­fin­det. Schwan­ge­re sehr un­ter­schied­lich auf We­hen­schmer­zen, je nach per­sön­li­cher Si­tua­ti­on. Vie­le sa­gen, es sei wie Mens­schmer­zen, nur sehr viel schlim­mer. Oft wird auch be­schrie­ben, dass sich die Kon­trak­ti­on wie ein Band …

Check­lis­te: Ad­mi­nis­tra­ti­ves


Wie lan­ge kann man noch ab­war­ten?


Ihr Frau­en­arzt, Ihre Frau­en­ärz­tin wird in den nächs­ten Wo­chen in re­gel­mäs­si­gen Ab­stän­den Tests durch­füh­ren, um zu se­hen, ob die Pla­zen­ta noch aus­rei­chend ar­bei­tet und Sauer­stoff und Nähr­stof­fe für das Kind be­reit­stellt. Soll­te sich das ge­rings­te Ri­si­ko her­aus­stel­len, wird so­fort die Ge­burt ein­ge­lei­tet. Nach 41 ½ Wo­chen wird Ihr Frau­en­arzt, Ihre Frau­en­ärz­tin so­wie­so spä­tes­tens die We­hen ein­lei­ten, um eine Über­tra­gung zu ver­hin­dern.

Das Han­dy im Ge­bär­saal und im Wo­chen­bett


Das Smart­pho­ne ist aus un­se­rem All­tag nicht mehr weg­zu­den­ken und für vie­le El­tern ist es eine Selbst­ver­ständ­lich­keit, dass es auch im Ge­bär­saal und auf der Wo­chen­bett­sta­ti­on mit da­bei ist. Zum Fo­to­gra­fie­ren, zum Te­le­fo­nie­ren, zum Mu­sik­hö­ren und, und, und... Was auch im­mer die Be­weg­grün­de sein mö­gen, ei­ni­ge Ge­dan­ken zum Smart­pho­ne im Ge­bär­saal und im Wo­chen­bett soll­ten sich alle El­tern ma­chen.

Wenn die Frucht­bla­se "springt"


Beim Bla­sen­sprung läuft die Flüs­sig­keit meist nur lang­sam, tröp­felnd aus der Schei­de, und Sie ha­ben das Ge­fühl von un­will­kür­li­chem Uri­n­ab­gang. Das Frucht­was­ser kann aber auch in ei­nem plötz­li­chen Schwall ab­ge­hen. Auf je­den Fall ist das Plat­zen der Frucht­bla­se ein Zei­chen für den un­mit­tel­bar be­vor­ste­hen­den Ge­burts­be­ginn. Die Kon­trak­tio­nen wer­den in­ner­halb we­ni­ger Stun­den ein­set­zen, denn nun wer­den im Kör­per der Mut­ter Pro­sta­glan­di­ne pro­du­ziert. Das sti­mu­liert die ge­burts­ak­ti­ven, ech­ten We­hen und lo­ckert den Mut­ter­mund.

Set­zen die We­hen nicht von al­lei­ne ein, droht eine ge­fähr­li­che Frucht­was­ser­in­fek­ti­on, denn Frucht­was­ser ist eine nähr­stoff­rei­che und war­me Um­ge­bung, in der sich Bak­te­ri­en schnell aus­brei­ten. Des­halb wird üb­li­cher­wei­se 24 Stun­den nach ei­nem Bla­sen­sprung die Ge­burt ein­ge­lei­tet. 

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Ja, das ist wahr­schein­lich recht häu­fig die Ur­sa­che für eine Früh­ge­burt aus un­er­klär­tem Grund. Manch­mal ist der De­fekt in der Frucht­bla­se nur sehr klein und weit ober­halb vom in­ne­ren Mut­ter­mund. Das nennt man dann Bla­sen­riss oder ho­hen Bla­sen­sprung. Ge­le­gent­lich ver­schliesst sich die­ses klei­ne …
Bei ei­ner nor­ma­len Men­ge von Frucht­was­ser soll­ten Sie das mer­ken. Ein klei­ner Schwall war­mer Flüs­sig­keit, ohne dass Sie vor­her Harn­drang hat­ten, deu­tet stark auf ei­nen Bla­sen­sprung hin. Kom­pli­ziert wird es, wenn Sie zu we­nig Frucht­was­ser ha­ben oder es sich um ei­nen "ho­hen Bla­sen­sprung" han­delt. …

Schwan­ger­schafts-Ko­lum­ne


Ihre Schwan­ger­schaft in Zah­len


Babybauch 20 Fruechte Wassermelone
  • 38. Woche nach dem 1. Tag der letzten Periode
  • 37 Wochen + 1 - 7 Tage (ärztliche Berechnung)
  • 36. Woche nach der Befruchtung
  • Kopfdurchmesser des Fetus: ca. 89-102 mm
  • Gewicht des Fetus: ca. 3150 g
  • Länge des Fetus: ca. 48 cm

So ent­wi­ckelt sich Ihr Baby


Heb­am­men­tipp: Men­ta­le Ge­burts­vor­be­rei­tung


in Nachthemd und Decke gewickelt auf dem Sofa sitzend

Machen Sie sich immer klar, dass Geburtsschmerz ein natürlicher Teil des Geburtserlebnisses ist – und Sie wissen zu jedem Zeitpunkt, wofür Sie die Schmerzen ertragen. Und auch das Nachgeben, das Mitgehen, das Sich-Öffnen ist für den Ablauf einer Geburt wichtig. Der Geburtsschmerz, vor allem die Wehen machen Angst. Aufgeregt und nervös zu sein, ist normal und versetzt uns Frauen auch in einen Zustand der erhöhten Aufmerksamkeit, was absolut gewollt ist. Jede Wehe bringt Sie aber näher zu Ihrem grossen Geschenk, Ihrem Kind. Sehen Sie die Wehe als eine Welle,  die kommt und geht. Sie hat einen Höhepunkt flacht ab und dann gibt es eine Pause... Ihre kleinen "Kurzurlaube" während der Geburt. Stellen Sie sich vor, Sie stehen im hüfthohen Wasser des Atlantiks und eine grosse Welle kommt auf Sie zu. Wenn Sie die Kraft der Welle nutzen und ein Stück mit ihr "surfen", so bringt sie Sie ein gutes Stück näher an den Strand. Machen Sie sich die Wehe zum Partner. Diese positive Konditionierung ist ein wichtiger Teil der mentalen Geburtsvorbereitung. 

Letzte Aktualisierung: 18.02.2020, BH

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