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Baby schläft auf dem Bauch der Mutter

12 Tipps für ein ru­hi­ges Wo­chen­bett


Räu­men Sie den Ka­len­der frei

Hal­ten Sie die ers­ten sechs Wo­chen nach der Ge­burt frei von un­nö­ti­gen Ter­mi­nen. Wich­tig sind jetzt die Haus­be­su­che durch die Heb­am­me und die ers­te Vor­sor­ge­un­ter­su­chung beim Kin­der­arzt, al­len­falls auch Be­su­che bei Müt­ter- und Vä­ter­be­ra­tung so­wie Still­be­ra­tung. Al­les an­de­re kann auf spä­ter war­ten. Da der Va­ter in der An­fangs­zeit zu Hau­se ganz be­son­ders ge­braucht wird, soll­te auch sein Ter­min­ka­len­der wäh­rend des Wo­chen­betts mög­lichst leer blei­ben. 

Le­gen Sie Vor­rä­te an

Die gros­se Her­aus­for­de­rung in der ers­ten Zeit mit dem Neu­ge­bo­re­nen: Aus­ge­rech­net jetzt, wo ge­sun­de Er­näh­rung be­son­ders wich­tig wäre, da­mit Sie die nö­ti­ge En­er­gie ha­ben fürs Stil­len und die durch­wach­ten Näch­te, kommt die Zeit zum Es­sen oft zu kurz. Be­rei­ten Sie sich schon ge­gen Ende der Schwan­ger­schaft vor, in­dem Sie voll­wer­ti­ge Mahl­zei­ten vor­ko­chen und ein­frie­ren und sich ei­nen Vor­rat an ge­sun­den Snacks an­le­gen. Für zwi­schen­durch eig­nen sich Still­ku­geln be­son­ders gut, da sie leicht zu­be­rei­tet sind und eine Men­ge En­er­gie lie­fern.  

Las­sen Sie sich be­lie­fern

Nie ist der Zeit­punkt bes­ser, sich Mahl­zei­ten ins Haus lie­fern zu las­sen. Da­mit Sie nicht im­mer auf Piz­za und Ke­bab zu­rück­grei­fen müs­sen, sam­meln Sie am bes­ten in den letz­ten Wo­chen vor der Ge­burt Adres­sen von Lie­fer­diens­ten in Ih­rer Re­gi­on. Viel­leicht ha­ben Sie aber auch lie­be Men­schen im Be­kann­ten­kreis, die Ih­nen zur Ge­burt lie­ber sel­ber zu­be­rei­te­te Mahl­zei­ten schen­ken möch­ten, an­statt Ih­nen den zwan­zigs­ten Stramp­ler für Ihr Baby zu über­rei­chen. 

Blei­ben Sie flüs­sig

In der Still­zeit ist es wich­tig, aus­rei­chend zu trin­ken. Wenn Sie sich je­den Tag ei­nen Ge­trän­ke­s­pen­der oder ei­nen gros­sen (Ther­mos)krug mit Kräu­ter- oder Früch­te­tee be­reit­stel­len, brau­chen Sie nur noch Ihr Glas auf­zu­fül­len, wenn sich nach der Still­mahl­zeit der gros­se Durst be­merk­bar macht. 

Rich­ten Sie sich Ni­schen ein

Wo­chen­bett be­deu­tet nicht, dass Sie sechs Wo­chen lang im Bett lie­gen blei­ben müs­sen. Aber be­quem soll­ten Sie es sich und Ih­rem Baby auf je­den Fall ma­chen. Rich­ten Sie sich schon vor der Ge­burt ge­müt­li­che Ni­schen ein, da­mit Sie nach der Rück­kehr aus dem Spi­tal ver­schie­de­ne Rück­zugs­mög­lich­kei­ten ha­ben, um sich zu er­ho­len und sich um Ihr Baby zu küm­mern.  

Hal­ten Sie Haus­mit­tel griff­be­reit

Wohl­tu­en­de Wi­ckel zur Un­ter­stüt­zung bei Milch­stau, Milch­bil­dungs­tee, wenn die Milch zu spär­lich fliesst, Lein­sa­men und Back­pflau­men, um die Ver­dau­ung wie­der in Schwung zu brin­gen - Haus­mit­tel sind im Wo­chen­bett sehr nütz­lich. In­for­mie­ren Sie sich be­reits in der Schwan­ger­schaft dar­über, was in wel­chem Fall hilft und be­sor­gen Sie sich das nö­ti­ge Zu­be­hör, da­mit Sie nicht erst in die Dro­ge­rie het­zen müs­sen, wenn die Brust schmerzt und Sie sich mit ei­nem Wi­ckel Lin­de­rung ver­schaf­fen möch­ten.

Sor­gen Sie für Un­ter­hal­tung

Das Baby steht na­tür­lich im Mit­tel­punkt, doch wenn es mal schläft, heisst das noch lan­ge nicht, dass Sie sich jetzt um den Haus­halt küm­mern soll­ten. De­cken Sie sich mit Lek­tü­re und Se­ri­en ein, da­mit kei­ne Lan­ge­wei­le auf­kommt, wenn Sie sich aus­ru­hen. Leich­te Kost ist voll­kom­men in Ord­nung, denn meis­tens ist man so kurz nach der Ge­burt zu müde, um ei­ner an­spruchs­vol­len Hand­lung zu fol­gen. 

Räu­men Sie die Um­stands­klei­der noch nicht weg

Ge­gen Ende der Schwan­ger­schaft freu­en sich die meis­ten Frau­en dar­auf, die Um­stands­klei­der end­lich weit hin­ten im Schrank ver­stau­en zu kön­nen. War­ten Sie lie­ber noch da­mit, denn was Ih­nen im sechs­ten Mo­nat ge­passt hat, dürf­te im Wo­chen­bett ge­ra­de rich­tig sein. Die Zeit, sich wie­der so zu klei­den, wie es Ih­nen ge­fällt, kommt bald, aber in den ers­ten Wo­chen ist Be­quem­lich­keit wich­ti­ger als Stil. 

Gön­nen Sie sich Ver­schnauf­pau­sen

Nicht nur das kör­per­li­che Wohl­be­fin­den ist wich­tig, auch kur­ze Ver­schnauf­pau­sen, in de­nen Sie sich et­was zu­lie­be tun, um wie­der En­er­gie zu tan­ken, ha­ben ei­nen ho­hen Stel­len­wert. Mö­gen Sie Tee? Dann küm­mern Sie sich recht­zei­tig dar­um, eine gute Aus­wahl an still­ver­träg­li­chen Tees im Haus zu ha­ben. Tut es Ih­nen gut, sich ein­zu­kuscheln? Dann sor­gen Sie da­für, dass Sie zu Hau­se eine flau­schi­ge De­cke er­war­tet, wenn Sie Ihr Baby vom Spi­tal nach Hau­se brin­gen. Mö­gen Sie Hör­bü­cher? Dann stel­len Sie sich eine an­spre­chen­de Bi­blio­thek zu­sam­men, um ab und zu in Ge­dan­ken in eine an­de­re Welt ein­zu­tau­chen.

Las­sen Sie sich hel­fen

Auf­räu­men, put­zen, wa­schen, ein­kau­fen - das al­les soll­te in den ers­ten Wo­chen nicht Ihre Auf­ga­be sein. War­ten Sie nicht, bis Ih­nen die all­täg­li­chen Auf­ga­ben, die Sie in der Re­gel ne­ben­bei er­le­di­gen, über den Kopf wach­sen, son­dern küm­mern Sie sich dar­um, Un­ter­stüt­zung zu be­kom­men, be­vor das Baby da ist. Falls in der Ver­wandt­schaft oder im Freun­des­kreis nie­mand die Mög­lich­keit hat, Ih­nen zu hel­fen, ist es sinn­voll, für ei­ni­ge Zeit eine Haus­halthil­fe zu en­ga­gie­ren. 

Sei­en Sie nicht für alle ver­füg­bar

Na­tür­lich möch­te je­der, der Sie gern hat, auch Ihr Baby ken­nen ler­nen. Das muss aber nicht un­be­dingt wäh­rend des Wo­chen­betts ge­sche­hen. Über­le­gen Sie sich ge­mein­sam mit Ih­rem Part­ner, wie Sie da­für sor­gen wol­len, dass Sie nicht von Gäs­ten über­rannt wer­den. 

Schen­ken Sie sich und Ih­rem Baby die­se Zeit

Die Ver­su­chung ist gross, gleich wie­der los­le­gen zu wol­len, kaum sind Sie mit dem Baby zu Hau­se an­ge­kom­men. Sie sind ja schliess­lich nicht krank. Sie und Ihr Baby brau­chen aber Zeit, um sich an­ein­an­der zu ge­wöh­nen, Ihr Kör­per muss sich von Schwan­ger­schaft und Ge­burt er­ho­len, Ge­duld und Ruhe sind ge­fragt, da­mit es mit dem Stil­len klappt und auch emo­tio­nal gibt es ei­ni­ges zu ver­ar­bei­ten. Gut mög­lich, dass Ih­nen zu­wei­len die De­cke auf den Kopf zu fal­len droht, er­lau­ben Sie sich aber trotz­dem, die Din­ge ru­hig an­zu­ge­hen. Das Le­ben da draus­sen läuft Ih­nen nicht da­von.

Letzte Aktualisierung: 15.05.2020, TV
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