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Baby trinkt an der Brust
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Dau­er ei­ner Still­mahl­zeit


Grund­sätz­lich soll­te eine Still­mahl­zeit an ei­ner Brust min­des­tens 10, bes­ser 15 Mi­nu­ten dau­ern, da­mit Ihr Baby nicht nur die dün­ne­re An­fangs­milch er­hält, son­dern auch die dick­flüs­si­ge und sät­ti­gen­de Nach­milch. Be­den­ken Sie auch, dass der Milch­spen­de­re­flex manch­mal erst nach zwei bis drei Mi­nu­ten aus­ge­löst wird. Las­sen Sie Ihr Kind aber auch nicht stun­den­lang an der Brust sau­gen. Die Brust soll kein Nug­gi-Er­satz sein!

Ba­bys las­sen sich in fünf „Still­tem­pe­ra­men­te“ ein­tei­len, die sich nicht wirk­lich ver­än­dern oder be­ein­flus­sen las­sen:

  • Kräf­ti­ge Kin­der, wel­che die Brust schnell er­fas­sen und gie­rig trin­ken. Sie brau­chen 10-20 Mi­nu­ten für ihre ge­sam­te Still­mahl­zeit.

  • Kin­der, die beim An­le­gen auf­ge­regt sind und die Brust zwar fas­sen, aber gleich wie­der ver­lie­ren und dann zu schrei­en be­gin­nen. Die­se Kin­der müs­sen erst be­ru­higt wer­den, bis sie an­ge­legt wer­den kön­nen.

  • Kin­der, die in den ers­ten Ta­gen we­nig In­ter­es­se an der Brust oder am Sau­gen zei­gen. Nach dem Milch­ein­schuss be­gin­nen sie je­doch gut zu trin­ken. Drän­gen hilft da nicht. Ge­lingt es, die Zeit für das An­le­gen als Ken­nen­lern- und Schmu­se­zeit zu se­hen, fin­den Mut­ter und Kind leich­ter zu­ein­an­der.

  • Kin­der, die vor dem Trin­ken et­was mit der Brust­war­ze spie­len, sau­gen, pro­bie­ren, wie­der los­las­sen und dann erst zu trin­ken be­gin­nen. Da­nach trin­ken sie gut und soll­ten da­her in der An­fangs­pha­se nicht ge­drängt wer­den.

  • Kin­der, die ein biss­chen trin­ken, sich aus­ru­hen und wie­der trin­ken. Die­se Kin­der brau­chen durch ihre Pau­sen sehr lan­ge und las­sen sich auch nicht drän­gen.

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Letzte Aktualisierung: 26.11.2019, BH

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