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                              Al­les rund um die Ba­by­pfle­ge

                              Über Ba­den und Haut­pfle­ge, Wi­ckeln, Nä­gel­schnei­den & Son­nen­schutz

                              Nasenstupser beim Wickeln
                              ©
                              GettyImages

                              Die Haut ist un­ser gröss­tes Or­gan mit vie­len Funk­tio­nen. Be­son­ders wich­tig ist die­je­ni­ge der Sin­nes­wahr­neh­mung. Neu­ge­bo­re­nen ma­chen über die Haut die ers­ten sinn­li­chen Er­fah­run­gen mit der Um­welt, wie zum Bei­spiel Be­rüh­run­gen, Wär­me oder Käl­te.

                              Für eine ge­sun­de see­li­sche Ent­wick­lung brau­chen Kin­der viel Lie­be und Kör­per­kon­takt. Zärt­lich­kei­ten wer­den über die Haut er­fah­ren und dar­um lie­ben die meis­ten Ba­bys das Wa­schen, Ab­trock­nen und Cre­men. Die Kör­per­pfle­ge des Ba­bys ist auch für den Va­ter wun­der­ba­re Ge­le­gen­hei­ten zu ei­nem in­ten­si­ven Haut­kon­takt.

                              Pfle­ge­pro­duk­te für das Baby


                              Ba­by­duft ist von Na­tur aus lieb­lich, dar­um brau­chen Ba­bys kei­ne wohl­rie­chen­den Lo­tio­nen oder Ba­de­zu­sät­ze. Die Haut ei­nes Ba­bys ist aus­ser­dem noch sehr dünn und die Schweiss- und Talg­drü­sen noch nicht voll­stän­dig ent­wi­ckelt. Es fehlt der schüt­zen­de Fett­film und auch der na­tür­li­che Säu­re­schutz­man­tel ist noch nicht kom­plett vor­han­den. In den ers­ten Le­bens­wo­chen reicht dar­um kla­res Was­ser zur Ba­by­pfle­ge völ­lig aus, um den sich auf­bau­en­den Haut­schutz zu un­ter­stüt­zen.

                              Wa­schen oder ba­den?


                              Als El­tern neigt man dazu, das ei­ge­ne Hy­gie­ne­be­dürf­nis auf das Baby zu über­tra­gen. Täg­li­ches Ba­den ist al­ler­dings nicht nö­tig, da­mit ein Baby sau­ber ist. Aus­ser­dem wür­de es die emp­find­li­che Haut zu sehr aus­trock­nen. 

                              Trotz­dem kann das Ba­den des Ba­bys un­ge­fähr zwei­mal wö­chent­lich zum High­light wer­den, denn vie­le Ba­bys füh­len sich – even­tu­ell nach an­fäng­li­cher Skep­sis – sehr wohl im war­men Was­ser.

                              Re­gel­mäs­si­ge Ba­by­pfle­ge


                              Ob­wohl das Baby noch sehr klein ist, gibt es trotz­dem schon ei­ni­ges zu pfle­gen. Wenn un­ge­fähr 10 Tage nach der Ge­burt der Na­bel­rest ab­ge­fal­len ist, fällt bei ei­nem ver­heil­ten Na­bel die­se Pfle­ge weg.

                              Was da­ge­gen das gan­ze Le­ben lang ge­pflegt, be­zie­hungs­wei­se ge­schnit­ten wer­den muss, sind die Nä­gel. Wuss­ten Sie, dass der Na­gel des Mit­tel­fin­gers im­mer ein we­nig schnel­ler wächst, als die­je­ni­gen der an­de­ren Fin­ger?

                              Oh­ren­schmalz ist eine fet­ti­ge Ab­son­de­rung der Oh­ren­schmalz­drü­sen, der den Ge­hör­gang feucht hält und Schmutz­par­ti­kel ab­trans­por­tiert. Ist es also im Grund ge­nom­men gar nicht nö­tig, den Ge­hör­gang ei­nes Kin­des zu rei­ni­gen?

                              Ba­by­haa­re wach­sen an­ders als die­je­ni­gen von Er­wach­se­nen. Sie be­fin­den sich wäh­rend zwei bis sechs Jah­re in ei­ner Wachs­tums­pha­se, da­nach stoppt das Haar­wachs­tum. Schliess­lich wird es nicht mehr mit Nähr­stof­fen ver­sorgt und fällt aus. Un­ab­hän­gig da­von, in wel­cher Pha­se sich das Haar Ih­res Ba­bys ge­ra­de be­fin­det und ob es über­haupt Haa­re hat: Das Wa­schen des Kop­fes, ver­bun­den mit ei­ner sanf­ten Mas­sa­ge der Kopf­haut wird je­des Baby ge­nies­sen.

                              Die Zahn­pfle­ge be­ginnt mit dem Durch­bruch des ers­ten Zahns. Dies ist in der Re­gel ab dem 4. Mo­nat bis zum ers­ten Le­bens­jahr der Fall. 

                              Wi­ckeln und Win­deln


                              Wenn man da­von aus­geht, dass ein Kind mit un­ge­fähr 3 Jah­ren win­del­frei die Welt er­obert, wer­den Sie bis zu die­sem Zeit­punkt un­ge­fähr 4300 Win­deln ver­braucht ha­ben. Die­se stol­ze Zahl lässt er­ah­nen, dass Sie und Ihr Baby viel Zeit mit dem Wech­seln der Win­del ver­brin­gen wer­den.

                              Die Baby-Mas­sa­ge


                              Ba­bys ge­nies­sen lie­be­vol­len Be­rüh­run­gen, denn ge­ra­de in den ers­ten Wo­chen neh­men sie vie­le Sin­nes­ein­drü­cke über die Haut auf. Da­mit er­fährt das Kind Ver­trau­en, spürt Zärt­lich­keit und fühlt sich wohl und ge­liebt. Aus­ser­dem kön­nen ge­ziel­te Mas­sa­gen Bauch­krämp­fe lin­dern oder hel­fen, in den Schlaf zu fin­den. 

                              So schüt­zen Sie Ihr Baby vor der Son­ne 


                              Kin­der brau­chen re­gel­mäs­sig die Ge­le­gen­heit, sich draus­sen auf­zu­hal­ten, denn die fri­sche Luft stärkt un­ter an­de­rem ihr Im­mun­sys­tem. Auch ist die UVB-Strah­lung der Son­ne ver­ant­wort­lich für die Bil­dung von Vit­amin D3, wel­ches un­ter an­de­rem für den Kno­chen­auf­bau be­nö­tigt wird.

                              Die UV-Strah­lung ist aber auch ge­fähr­lich. Zwar sind nur ein klei­ner An­teil der Son­nen­strah­lung UV-Strah­len, die­se kön­nen aber  in die Zel­len der Au­gen und Haut ein­drin­gen und de­ren Erb­gut be­schä­di­gen. Aus die­sem Grund müs­sen die emp­find­li­che Haut und die Au­gen von Kin­dern vor zu viel Son­nen­strah­lung ge­schützt wer­den.

                              Der Nug­gi


                              Ba­bys kom­men mit ei­nem na­tür­li­chen Saug­be­dürf­nis zur Welt, be­reits im Mut­ter­bauch lut­schen sie an ih­ren Fin­gern. Die­ser Saug­re­flex hat nichts da­mit zu tun, dass das Kind Hun­ger hät­te. Dass der Nug­gi auch Be­ru­hi­gungs­sau­ger ge­nannt wird, sagt schon aus, war­um vie­le Ba­bys den Schnul­ler lie­ben: Er be­ru­higt, trös­tet und stillt das Be­dürf­nis nach Zu­wen­dung und Nähe. 

                              Der Nug­gi kann also im All­tag hel­fen, das Baby vor­über­ge­hend zu be­ru­hi­gen, soll­te aber mit Be­dacht ein­ge­setzt wer­den. 

                              Ba­by­klei­dung rich­tig wa­schen


                              Be­stimmt möch­ten Sie Ihr Baby kei­nen Schad­stof­fen aus­set­zen und wa­schen die Ba­by­klei­dung vor dem ers­ten Ge­brauch. Da­mit ent­fer­nen Sie Che­mi­ka­li­en, Im­prä­gnie­rungs- und Fär­be­mit­tel aus der Pro­duk­ti­on. Doch auch in Wasch­mit­tel und Weich­spü­ler kön­nen Stof­fe vor­han­den sein, wel­che die emp­find­li­che Ba­by­haut mög­li­cher­wei­se rei­zen.

                              Falls in Ih­rer Fa­mi­lie All­er­gi­en eine Rol­le spie­len, ist auch Ihr Baby all­er­gie­ge­fähr­det. Sie soll­ten dann so­we­nig wie mög­lich mit ver­schie­de­nen Wasch­mit­teln, Pfle­ge­pro­duk­ten usw. her­um­ex­pe­ri­men­tie­ren. Ha­ben Sie gute Er­fah­run­gen mit ei­nem Pro­dukt ge­macht, dann blei­ben Sie da­bei! All­er­gi­en zei­gen …
                              Dar­auf gibt es kei­ne ein­deu­ti­ge Ant­wort. Wenn in Ih­rer Fa­mi­lie kei­ne All­er­gie­nei­gung vor­han­den ist, muss das Wa­schen aus me­di­zi­ni­scher Sicht nicht un­be­dingt sein. Die meis­ten Müt­ter wa­schen die neu­en Klei­der fürs Baby trotz­dem, aber mehr aus psy­cho­lo­gi­schen Grün­den: Wer weiss schon, wer die …
                              Letzte Aktualisierung: 28.01.2022, KM
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