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                              Ba­den

                              Neugeborenes wird gebadet
                              ©
                              GettyImages

                              Ein Neu­ge­bo­re­nes zu ba­den ist beim ers­ten Mal ziem­lich ner­ven­auf­rei­bend – so­wohl für Sie als auch für Ihr Baby. Aber wenn Sie sich ge­nü­gend Zeit neh­men und al­les Nö­ti­ge zu­vor be­reit­le­gen, wer­den Sie und Ihr Baby bald schon viel Freu­de dar­an ha­ben. Für vie­le El­tern und Ba­bys ge­hört der Ba­de­spass nach ein paar Wo­chen zu den Hö­he­punk­ten des Ta­ges!

                              Wie oft und wann ba­den?


                              Da Säug­lin­ge in den ers­ten Le­bens­mo­na­ten glück­li­cher­wei­se sel­ten sehr schmut­zig wer­den, muss nicht je­den Tag ge­ba­det wer­den. Haut­ärz­te emp­feh­len mit Rück­sicht auf die zar­te Haut ein Bad pro Wo­che. Wenn sich Ihr Baby aber sehr wohl im Was­ser fühlt, kön­nen Sie aber ru­hig auch öf­ter ei­nen Ba­de­tag ein­le­gen. Län­ger als fünf bis sie­ben Mi­nu­ten soll­te der Ba­de­spass aber nicht dau­ern.

                              In der Zeit zwi­schen den Ba­de­ta­gen reicht es aus, Ge­sicht, Hän­de, Hals und Win­del­be­reich mit dem Wasch­lap­pen zu wa­schen. Beim Füt­tern und Wi­ckeln wer­den Ge­sicht und Win­del­be­reich ja oh­ne­hin re­gel­mäs­sig ge­rei­nigt. Und zu häu­fi­ge Voll­bä­der trock­nen die zar­te, und emp­find­li­che Ba­by­haut mit ih­rem noch sehr dün­nen na­tür­li­chen Fett­film leicht aus.

                              Ba­den ist ent­span­nend und wirkt be­ru­hi­gend. Des­halb ist es sinn­voll, das Baby vor dem Schla­fen­le­gen zu ba­den. Un­mit­tel­bar nach ei­ner Mahl­zeit oder wenn das Baby müde oder hung­rig ist, soll­ten sie das Ba­den ver­mei­den. Ein hung­ri­ges, un­ge­dul­dig schrei­en­des Baby wird das Ba­den als Tor­tur emp­fin­den, ein sat­tes mü­des Baby da­ge­gen wird durch das Ba­den wie­der mun­ter und über­dreht.

                              Al­les für das Baby-Bad


                              In ei­ner nor­ma­len, gros­sen Ba­de­wan­ne kann ein Baby zu leicht Ih­rem Hal­te­griff ent­rut­schen. Si­che­rer ist des­halb eine Ba­by­ba­de­wan­ne. Die Wan­ne soll­te fest auf ei­ner sta­bi­len, ebe­nen Flä­che in ei­ner für Sie an­ge­neh­men Höhe ste­hen, so dass Sie sich nicht zu sehr her­un­ter­beu­gen müs­sen. Die meis­ten Ba­by­ba­de­wan­nen kön­nen mit ei­nem Spe­zi­al­ge­stell über der gros­sen Ba­de­wan­ne in an­ge­neh­mer Höhe auf­ge­stellt wer­den. Die spe­zi­el­len Ba­de­ei­mer (Tum­my Tubs) sind eben­falls sehr si­cher und prak­tisch. Vor al­lem bei klei­nen und leb­haf­ten oder un­ru­hi­gen Kin­dern so­wie bei Blä­hun­gen hat er sich be­währt.

                              Wenn Sie kei­ne Ba­by­wan­ne zur Ver­fü­gung ha­ben, kön­nen Sie auch eine sau­be­re, gros­se Schüs­sel oder das Wasch­be­cken in Bad oder Kü­che be­nut­zen. Die Ar­ma­tu­ren soll­ten da­bei im­mer mit ei­nem Hand­tuch um­wi­ckelt wer­den, da­mit sich das Baby nicht dar­an ver­let­zen kann.

                              Griff­be­reit fürs Baby-Bad:


                              Beim Ba­den müs­sen Sie Ihr Baby im­mer si­cher im Griff ha­ben – spe­zi­ell im öli­gen oder sei­fi­gen Was­ser kann es leicht pas­sie­ren, dass das Kind nach un­ten rutscht und mit dem Kopf un­ter Was­ser ge­rät. Dar­um ist es wich­tig, dass Sie sich al­les, was Sie brau­chen, vor dem Ba­den in Griff­nä­he zu­recht­le­gen.

                              • Hand­tuch

                              • Wasch­lap­pen oder Schwamm

                              • Al­len­falls Pfle­ge­pro­duk­te wie Öl, Baby-Wasch­lo­tion und Sham­poo

                              • Sau­be­re Win­deln und alle wei­te­ren Wi­ckel-Uten­si­li­en

                              • Sau­be­re Klei­dung

                              Wenn Sie sich ein Hand­tuch um die Hüf­te bin­den oder es sich über die Knie le­gen, kön­nen Sie Ihr Baby gleich ab­trock­nen, ohne nach da­nach an­geln zu müs­sen. In ei­nem war­men Hand­tuch mit Ka­pu­ze füh­len sich Säug­lin­ge nach dem Ba­den ganz be­son­ders wohl.

                              Tipps für das Baby-Bad


                              • Las­sen Sie Ihr Kind nie­mals – auch nicht für Se­kun­den – al­lein in der Ba­by­wan­ne oder dem Be­cken sit­zen. Bis zum Al­ter von min­des­tens drei Jah­ren dür­fen Kin­der nicht un­be­auf­sich­tigt ba­den!

                              • Soll­te Ihr Baby die ers­ten Male beim Ba­den noch viel schrei­en, dann hal­ten Sie die Pro­ze­dur so kurz wie mög­lich.

                              • Falls der Na­bel­stumpf noch haf­tet oder der Na­bel noch feucht ist, soll­ten Sie ihn nach dem Bad gut trock­nen. Am bes­ten geht dies mit dem Föhn. Wich­tig da­bei ist, die Wär­me gut zu kon­trol­lie­ren und den Föhn bei den Bu­ben vor ei­nem Urin­strahl zu schüt­zen (Strom­schlag­ge­fahr!).    

                              • Bei Kran­k­heit ih­­res Kin­­des be­­spre­chen Sie sich un­­be­­dingt mit ei­­ner Fach­per­­son, ob ba­­den er­laubt und was da­bei zu be­ach­­ten ist. Auch wenn eine Be­­schnei­­dung bei Ih­­rem Sohn durch­­ge­­führt wur­­de, dür­­fen Sie ihn bis zur Wun­d­hei­­lung nicht ba­den.  

                              FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

                              Nein, das ist ein Am­men­mär­chen. Es be­steht kein Grund, war­um ein ge­impf­tes Kind nicht ba­den soll­te. Nach der In­jek­ti­on gibt es nur eine win­zi­ge Haut­öff­nung, die sich schnell schliesst.
                              kurz&bündigkurz&bündig
                              1/26/2019
                              Neugeborenes in der Badewanne

                              Spä­ter ba­den

                              Die Vor­tei­le des Stil­lens für Baby und Mut­ter sind un­be­strit­ten. Jetzt ha­ben US-For­scher her­aus­ge­fun­den, wie auf …
                              Letzte Aktualisierung: 25.01.2022, MR / BF

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                              9/15/2022
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