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                              Vater hebt das Baby in die Luft
                              ©
                              Fotolia

                              All­tag mit Baby

                              Wenn das Baby da ist, steht für El­tern die Welt erst ein­mal still. Be­ginnt sie sich wie­der zu dre­hen, ist der All­tag ein an­de­rer.


                              Die ers­ten Wo­chen als Fa­mi­lie sind meist ge­prägt von Glück und die­ses soll­ten Sie auch un­be­dingt aus­kos­ten. Nach der ers­ten in­ten­si­ven Pha­se, in der viel­leicht auch der Papa noch zu Hau­se war, folgt nach ein paar Wo­chen die Rück­kehr in den All­tag. Für die Mama, die zu­vor oft be­rufs­tä­tig war, kann die­se Um­stel­lung sehr ein­schnei­dend sein. Nicht we­ni­ge Müt­ter be­kun­den Mühe da­mit, sich im neu­en All­tag zu­recht­zu­fin­den.

                              So er­leich­tern Sie sich die ers­ten Wo­chen mit dem Baby


                              Sich rund um die Uhr um ein Baby zu küm­mern, das sei­ne Be­dürf­nis­se nur be­grenzt äus­sern kann und un­end­lich viel Zu­wen­dung und Lie­be braucht, be­an­sprucht die Mama oft mehr, als sie sich das vor­her ge­dacht hat. Aus­ser­dem ist da noch der Haus­halt, die Ein­käu­fe und ab und zu ein paar Mi­nu­ten für sich wä­ren auch schön.

                              Dar­um ha­ben wir hier für Sie ei­ni­ge Tipps zu­sam­men­ge­tra­gen, die Ih­nen den Ein­stieg in den All­tag mit ei­nem Baby er­leich­tern kön­nen.

                              Die Her­aus­for­de­run­gen im Baby-All­tag


                              Mit der Ge­burt des Ba­bys hat sich sehr vie­les in Ih­rem Le­ben ver­än­dert. Al­lem vor­an wahr­schein­lich die Ta­sa­che, dass Sie nicht ge­nü­gend Schlaf be­kom­men. Die we­nigs­ten Ba­bys schla­fen nach kur­zer Zeit be­reits durch und auch wenn sie es tun, ist Ihr Schlaf als El­tern nicht mehr von der sel­ben Qua­li­ät, wie zu­vor. Vie­le El­tern sind hell­hö­ri­ger und er­wa­chen be­reits, wenn ihr Baby im Schlaf seufzt.

                              In den Abend­stun­den wer­den vie­le Ba­bys un­ru­hig und schrei­en ohne er­sicht­li­chen Grund, denn die Ur­sa­chen des abend­li­chen Schrei­ens sind bis heu­te nicht ge­klärt. Die­ses Phä­no­men kommt sehr häu­fig vor und kann Sie als El­tern zur Ver­zweif­lung brin­gen. In den meis­ten Fäl­len ist dies aber eine Pha­se, die wie­der vor­bei geht. Wenn Sie al­ler­dings fest­stel­len, dass Ihr Baby über­durch­schnitt­lich viel schreit, im­mer­zu ge­tra­gen und bei­na­he un­un­ter­bro­chen ge­stillt wer­den möch­te, dann kön­nen dies Hin­wei­se auf ein so­ge­nann­tes High Need Baby sein.

                              Ge­ra­de in ei­ner die­ser Zei­ten, in de­nen Ihr Baby ver­mehrt schreit, kön­nen Sie es mit Tra­gen ver­su­chen. So ist Ihr Kind ganz nahe bei Ih­nen, spürt Ih­ren Herz­schlag und fühlt sich ge­bor­gen. Eine Tra­ge oder ein Tra­ge­tuch ist auch sehr nütz­lich, wenn zum Bei­spiel der Haus­halt er­le­digt wer­den müss­te, das Baby dazu aber nicht hin­ge­legt wer­den möch­te.

                              Be­stimmt ha­ben Sie be­reits nach kur­zer Zeit ge­wis­se Si­gna­le Ih­res Ba­bys wahr­ge­nom­men und be­merkt, wie es sich ver­hält, wenn es bei­spiels­wei­se müde ist oder Hun­ger hat. Mit der Zwer­gen­spra­che, die auf Zei­chen der Ge­bär­den­spra­che ba­siert, kön­nen Sie mit Ih­rem Baby ab ei­nem Al­ter von 6 Mo­na­ten be­gin­nen. Auf die­se Wei­se kom­mu­ni­ziert Ihr Baby mit Ih­nen, lan­ge be­vor es spre­chen kann.

                              Mama sein ist nicht im­mer ein­fach


                              Nur noch schnell die Wasch­ma­schi­ne ein­räu­men und die Bet­ten ma­chen, be­vor Sie sich hin­set­zen und ei­nen Kaf­fee trin­ken? Da­bei stel­len Sie fest, dass die Staub­schicht un­ter dem Bett zen­ti­me­ter­dick ist und ehe Sie auch nur in die Nähe der Kaf­fee­ma­schi­ne ge­kom­men sind, ist das Baby wie­der wach.

                              Die Be­treu­ung ei­nes Säug­lings ist ein Full­time-Job. Dazu kommt die ei­ge­ne Pfle­ge und der Haus­halt. Die­se Auf­ga­ben plus die Ach­ter­bahn­fahrt der Ge­füh­le stel­len für neue Ma­mas oft­mals eine enor­me Her­aus­for­de­rung dar.

                              Die vie­len gut­ge­mein­ten Rat­schlä­ge ver­un­si­chern manch­mal mehr, als dass sie hel­fen. Ver­su­chen Sie dar­um, sich selbst nicht zu ver­lie­ren und gut auf sich zu ach­ten. Dazu ge­hört, dass Sie auch ein­mal et­was lie­gen las­sen und sich da­für et­was Gu­tes tun. Ihr Baby ist Ih­nen so nah, dass es spürt, wie es Ih­nen geht. Wenn Sie also zu­frie­den sind, wird es Ihr Baby auch sein.

                              In die neue Rol­le hin­ein­wach­sen


                              Nach ein paar Wo­chen mit dem Baby sind Sie wahr­schein­lich im All­tag an­ge­kom­men und ein ge­wis­ser Rhyth­mus ist er­kenn­bar. Die Or­ga­ni­sa­ti­on klappt im­mer bes­ser und Sie wis­sen, wann Sie mit ei­nem zu­frie­de­nen Baby das Haus ver­las­sen kön­nen.

                              Die meis­ten jun­gen Müt­ter er­zäh­len ger­ne von Ih­rem Kind, schliess­lich dreht sich in ih­rem Le­ben mo­men­tan  al­les um das Baby. Trotz­dem möch­ten wir Ih­nen den Tipp ge­ben, sich bei ge­wis­sen The­men zu brem­sen. Nicht alle um Sie her­um sind so tief in die­ser The­ma­tik drin, dass es Sie eben­falls in­ter­es­siert.

                              Viel­leicht ha­ben Sie schon ge­merkt, dass Sie nicht al­lem ge­recht wer­den kön­nen. Nie­mand stellt so hohe Er­war­tun­gen an sich sel­ber wie jun­ge Müt­ter. Es kling ein­fa­cher, als es ist. Ver­su­chen Sie aber trotz­dem, sich von ge­wis­sen Vor­stel­lun­gen zu lö­sen und ein­fach die bes­te Mama für Ihr Baby zu sein.

                              Die ers­ten Jah­re mit ei­nem Baby ge­hen ra­send schnell vor­bei. Ehe Sie sich ver­se­hen, kann Ihr Baby lä­cheln, krab­beln und be­kommt den ers­ten Zahn. Neh­men Sie sich be­wusst Zeit, um Er­in­ne­run­gen fest­zu­hal­ten. Nicht nur Sie, son­dern auch Ihre (er­wach­se­nen) Kin­der wer­den mit Freu­de dar­in blät­tern!

                              FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

                              In­for­ma­tio­nen zum Fo­to­gra­fie­ren im Ge­bär­saal und von Ba­bys und Klein­kin­dern all­ge­mein fin­den Sie hier: Er­in­ne­run­gen an die Ge­burt - Foto und Film In­ter­view: Was Neu­ge­bo­re­ne al­les kön­nen Ent­ge­gen der weit­läu­fi­gen Mei­nung, Blitz­licht wür­de Baby-Au­gen scha­den, sieht der Be­rufs­ver­band der deut­schen …

                              Der All­tag als Papa


                              Auch wenn es nahe liegt zu den­ken, für die Vä­ter än­de­re sich im All­tag mit ei­nem Baby nur we­nig - dem ist nicht so. Na­tür­lich liegt der Haupt­auf­ga­ben­be­reich bei der Mama, die sich im Mut­ter­schafts­ur­laub be­fin­det. Vie­le Vä­ter möch­ten aber ge­nau­so ak­tiv mit­er­le­ben, wie ihr Kind auf­wächst und wür­den ger­ne mehr Ver­ant­wor­tung über­neh­men, wenn es denn mög­lich wäre.

                              Aus­ser­dem ist der Druck, un­ter dem die Vä­ter ste­hen - ge­ra­de wenn sie der Haupt­ver­die­ner der Fa­mi­lie sind - nicht zu un­ter­schät­zen. Sie tra­gen nun die Ver­ant­wor­tung für eine Fa­mi­lie, Ent­schei­dun­gen müs­sen gut über­legt sein und war ihr Le­ben zu­vor eher sorg­los, wird es dies nun nicht mehr sein.

                              Für eine Be­zie­hung kann ein Baby eine gros­se Her­aus­for­de­rung sein. Sel­ten kom­men El­tern so sehr an ihre Gren­zen wie in der Be­treu­ung und Er­zie­hung der Kin­der. Wenn Sie als Paar ein star­kes Team bil­den, das ge­mein­sa­me Ent­schei­dun­gen trifft, sich ge­gen­sei­tig un­ter­stützt und die Ar­beit des an­de­ren wert­schätzt, sind Sie si­cher auf ei­nem gu­ten Weg.

                              Letzte Aktualisierung: 15.06.2020, KM

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