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Schwangere malt sich mit Creme ein Gesicht auf den Bauch
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16. Wo­che


Sie be­fin­den sich jetzt in der schöns­ten Zeit der Schwan­ger­schaft! Wäh­rend der nächs­ten Wo­chen wer­den Sie nur so vor En­er­gie und Op­ti­mis­mus spru­deln. Die klei­nen schwan­ger­schafts­be­ding­ten Weh­weh­chen ma­chen sich kaum noch be­merk­bar. Ge­nies­sen Sie die­se Zeit!

Schwan­ger ist schön!


Nur ein Sprich­wort oder wahr? Wenn Sie in den Spie­gel bli­cken, se­hen Sie, dass Ihre Ge­sichts­zü­ge wei­cher ge­wor­den sind. Die Haut wird bes­ser durch­blu­tet und wirkt so strah­len­der, ro­si­ger und fri­scher. Was­ser­ein­la­ge­rung un­ter der Haut ver­wischt fei­ne Fält­chen und macht die Haut glatt und prall. Aber auch Haut­un­rein­hei­ten kann es in der Schwan­ger­schaft ge­ben.

Nor­ma­ler­wei­se wird bei Schwan­ge­ren das Haar kräf­ti­ger und fül­li­ger, "Bad Hair Days" gibt es kaum noch. Aber an­statt tol­ler Haa­re be­kom­men man­che Schwan­ge­re Haar­aus­fall. Die­se neun Mo­na­te brin­gen halt im­mer wie­der Über­ra­schun­gen!

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Es ist nicht ein­deu­tig vor­her­seh­bar, wie die Haut auf die ver­än­der­te Hor­mon­si­tua­ti­on in der Schwan­ger­schaft re­agiert. Tro­cke­ne Haut kann fet­ti­ger wer­den. Und Frau­en, die frü­her mit un­rei­ner Haut oder Akne zu kämp­fen hat­ten, ha­ben plötz­lich eine rei­ne Pfir­sich­haut. Durch die Schwan­ger­schafts­hor­mo­ne …
Die Wirk­stof­fe im Prio­rin sind Cys­tin und Cal­ci­um­pan­to­thenat, ganz na­tür­li­che Stof­fe, die Ih­rem un­ge­bo­re­nen Baby eher nüt­zen als scha­den. Sie dür­fen das also ru­hig wei­ter neh­men.
Der hohe Ös­tro­gen­spie­gel in der Schwan­ger­schaft för­dert die Talg­pro­duk­ti­on der Kopf­haut und führt so zu fet­ti­gem, span­nungs­lo­sem Haar. Da­ge­gen hilft nur: Häu­fi­ger Haa­re wa­schen. Im mitt­le­ren Schwan­ger­schafts­drit­tel hat sich Ihr Kör­per wahr­schein­lich an die neue Si­tua­ti­on ge­wöhnt und Ihr Haar ist …
Etwa ab der zwei­ten Hälf­te der Schwan­ger­schaft ha­ben Sie si­cher fest­ge­stellt, dass Ihr Haar di­cker und glän­zen­der ge­wor­den ist. Die Schwan­ger­schafts­hor­mo­ne hal­ten den na­tür­li­chen Haar­aus­fall zu­rück und plus­tern das ein­zel­ne Haar auf. Nach der Ge­burt wird sich das sehr wahr­schein­lich lei­der wie­der …
In letz­ter Zeit mehr­ten sich die Be­rich­te, dass künst­li­che Haar­fär­be­mit­tel nicht un­be­dingt ge­sund sind. Die Aus­lö­sung von All­er­gi­en ist seit lan­gem be­kannt, und be­stimm­te Krebs­er­kran­kun­gen (v.a. Bla­sen­krebs) kom­men über­durch­schnitt­lich häu­fig bei Coif­feu­ren vor. Bis­her aber be­steht für Schwan­ge­re, …

Das kann in die­ser Schwan­ger­schafts­wo­che un­ter­sucht wer­den


  • Al­ter des Em­bry­os (Ul­tra­schall)

  • Blut­ar­mut (Hä­mo­glo­bin)

  • Of­fe­ner Rü­cken (AFP-Blut­test)

Die Mo­nats­fo­ren


Fehlt Ih­nen eine gute Freun­din, mit der Sie alle un­ter­schied­lichs­te Ge­füh­le und Ge­dan­ken über die Schwan­ger­schaft tei­len kön­nen? Brau­chen Sie die Be­stä­ti­gung, dass es al­len Schwan­ge­ren in den noch vor Ih­nen lie­gen­den Mo­na­ten gleich geht? Dann schau­en Sie doch mal in das swiss­mom-Fo­rum: Dort gibt es die Mo­nats­fo­ren, in de­nen sich Schwan­ge­re mit dem­sel­ben Ent­bin­dungs­mo­nat aus­tau­schen, sich ge­gen­sei­tig un­ter­stüt­zen und über Mo­na­te be­glei­ten. Und dann füh­len Sie sich trotz vie­ler klei­ner Weh­weh­chen und selt­sa­mer Stim­mungs­schwan­kun­gen so­fort wie­der bes­ser!

Schnel­le Hil­fe bei Be­schwer­den


Zu kei­ner an­de­ren Zeit ver­än­dert sich der Kör­per so stark wie wäh­rend ei­ner Schwan­ger­schaft. Die star­ke Ge­wichts­zu­nah­me in kur­zer Zeit und die un­ge­wohn­te Hor­mon­flut er­for­dern eine enor­me An­pas­sungs­leis­tung des Kör­pers. Das kann nicht im­mer völ­lig rei­bungs­los von­stat­ten ge­hen. Wie gut, dass Sie auf den schlau­en swiss­mom-Sei­ten im­mer die rich­ti­gen Tipps ge­gen al­ler­lei Schwan­ger­schafts­be­schwer­den fin­den.

Ha­ben Sie schon eine Heb­am­me ge­fun­den?


Ha­ben Sie schon Kon­takt mit ei­ner Heb­am­me auf­ge­nom­men? Wenn nicht, ist es jetzt an der Zeit. Viel­leicht ha­ben Sie über Mund­pro­pa­gan­da schon von ei­ner net­ten und kom­pe­ten­ten frei­schaf­fen­den Heb­am­me ge­hört, die Sie we­gen der Wo­chen­bett-Be­treu­ung an­fra­gen kön­nen. Auch wenn Ih­nen das noch weit weg er­scheint: Vie­le Heb­am­men ver­ein­ba­ren auf sehr lan­ge Zeit Ter­mi­ne und sind früh aus­ge­bucht!

Jod für die Schild­drü­se


Die fe­ta­le Schild­drü­se fängt mit der Pro­duk­ti­on von Schild­drü­sen­hor­mon an, was wich­tig für das wei­te­re Wachs­tum und die neu­ro­lo­gi­sche Ent­wick­lung Ih­res Kin­des ist. Für die op­ti­ma­le Funk­ti­on braucht die Schild­drü­se Jod, wes­halb vie­le Ärz­te Schwan­ge­ren zu­sätz­lich Jod­ta­blet­ten ver­schrei­ben. Sie kön­nen selbst zu ei­ner bes­se­ren Jod­ver­sor­gung bei­tra­gen, in­dem Sie Jod­s­alz ver­wen­den und min­des­tens zwei­mal in der Wo­che Mee­res­fisch auf Ih­ren Spei­se­plan set­zen.

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Die Deut­sche Ge­sell­schaft für Er­näh­rung (DGE) emp­fiehlt Schwan­ge­ren eine täg­li­che Jod­zu­fuhr von ca. 250 Mi­kro­gramm. Die­se Men­ge ist durch re­gel­mäs­si­gen Fisch­kon­sum (zwei­mal pro Wo­che) und kon­se­quen­te Ver­wen­dung von jo­dier­tem Spei­se­salz im Haus­halt nur an­nä­hernd zu er­rei­chen. Des­halb wird von …
In der Schwan­ger­schaft braucht der Kör­per mehr Jod, des­halb wird wer­den­den Müt­tern emp­foh­len, viel Fisch zu es­sen und Jod­s­alz zum Wür­zen zu ver­wen­den. Mit Jod an­ge­rei­cher­tes Spei­se­salz ent­hält nur ge­rin­ge Men­gen an Jod, so­dass man da­mit kei­ne Über­do­sie­rung be­wir­ken kann. So­gar Jod­ta­blet­ten oder …
Nein, das gleicht sich über ei­nen län­ge­ren Zeit­raum aus. Für fast alle Schwan­ge­re – auch ohne Schild­drü­sen­ver­grös­se­rung – ist aber eine ge­stei­ger­te Jod­zu­fuhr sehr wich­tig, denn Jod spielt beim Auf­bau der fe­ta­len Schild­drü­se eine wich­ti­ge Rol­le. Be­kommt das Un­ge­bo­re­ne zu­we­nig Jod, kön­nen sich …
Wäh­rend der Schwan­ger­schaft ist es sehr wich­tig, viel Fisch zu es­sen, denn da­mit führt man sich eine Ex­tra­por­ti­on Jod, hoch­wer­ti­ges Ei­weiss und wert­vol­le Ome­ga-3-Fett­säu­ren zu. Wenn Sie ger­ne Su­shi, Sa­shi­mi, Maki, ge­räu­cher­te Fo­rel­len­fi­lets oder Räu­cher­lachs, Mat­jes, He­ring oder rohe Aus­tern …

Ge­sun­de Snacks


In der Schwan­ger­schaft kann Heiss­hun­ger auf Süs­ses häu­fi­ger vor­kom­men. Wenn Sie nicht gleich in die Keks­do­se grei­fen und die­sem Hun­ger wi­der­ste­hen wol­len, pro­bie­ren Sie doch ein­mal Tro­cken­früch­te wie ge­trock­ne­te Apri­ko­sen, Ap­fel­rin­ge, Ro­si­nen oder Dörr­pflau­men, auch in der Mi­schung mit ei­ni­gen Nüs­sen (Stu­den­ten­fut­ter). Das hilft aus­ser­dem bei Ver­stop­fung. Wei­te­re ge­sun­de Snacks: ein klei­nes Mües­li, ein Jo­ghurt, ein klei­ner Cot­ta­ge Chee­se oder ein Vier­tel­li­ter Milch oder But­ter­milch. Und na­tür­lich fri­sches Obst! Als herz­haf­te Va­ri­an­te bie­ten sich die hand­li­chen Snack-Rüeb­li, Stan­gen­sel­le­rie oder Mini-Gur­ken­sticks an so­wie Kä­se­wür­fel.

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

In der Schwan­ger­schaft ist das Ge­we­be in der Schei­de und am äus­se­ren Mut­ter­mund sehr stark durch­blu­tet. Beim Ge­schlechts­ver­kehr, aber auch nach ei­ner va­gi­na­len Un­ter­su­chung kann es durch die Ver­let­zung fei­ner Blut­ge­fäs­se am Mut­ter­mund zu kurz­fris­ti­gen und harm­lo­sen Schmier­blu­tun­gen kom­men. Dies …
Die emp­find­li­chen Haar­zel­len im In­nen­ohr sind emp­find­lich und kön­nen ab ei­nem Schall­druck von 85 De­zi­bel ge­schä­digt wer­den. Dies reicht von ei­ner vor­über­ge­hen­den Ver­täu­bung bis zu ei­nem blei­ben­den Scha­den. Beim Schuss gibt es ei­nen Im­puls­knall mit ho­hen Wer­ten, der sich bei Wie­der­ho­lung stark …
Die so­ge­nann­te "Früh­am­nio­zen­te­se" zwi­schen der 12. und 14. SSW kann eine Al­ter­na­ti­ve zur üb­li­chen Am­nio­zen­te­se oder zur Cho­ri­on­bi­op­sie sein, wenn der Un­ter­su­cher ent­spre­chend viel Er­fah­rung da­mit hat. Die ge­won­ne­ne Frucht­was­ser­men­ge darf aber höchs­tens halb so gross sein wie nach der 14. Wo­che, da …

Schwan­ger­schafts-Ko­lum­ne


Ihre Schwan­ger­schaft in Zah­len


Babybauch 13 Fruechte Granatapfel
  • 16. Woche nach dem 1. Tag der letzten Periode
  • 15 Wochen + 1 - 7 Tage (ärztliche Berechnung)
  • 14. Woche nach der Befruchtung
  • Kopfdurchmesser des Fetus: ca. 32-40 mm
  • Gewicht des Fetus: ca. 110 g
  • Fruchtwassermenge: 250 ml

So ent­wi­ckelt sich Ihr Baby


Heb­am­men­tipp: Na­sen­blu­ten


Frau hat Nasenbluten

Nasenbluten ist eine der häufigeren Schwangerschaftsbeschwerden. Die Blutung sieht meist dramatischer aus, als sie wirklich ist, denn der Blutverlust ist minimal. Wenn Sie Nasenbluten haben, dann leicht nach vorne beugen, die Nasenflügel für fünf bis zehn Minuten zusammendrücken. Wenn Sie möchten, können Sie noch kalte Tücher auf Stirn und Nacken legen. Achtung: Häufiges Nasenbluten kann ein Symptom von Bluthochdruck sein. Deshalb sollten Sie es bei der nächsten Vorsorgeuntersuchung erwähnen. 

Letzte Aktualisierung: 23.01.2020, BH
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