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Pränatale Entwicklung Woche 16
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Ihr Baby in der 16. Wo­che der Schwan­ger­schaft


Wäh­rend in den ers­ten vier Mo­na­ten vor al­lem die ra­sche Ent­wick­lung al­ler Or­ga­ne Ih­res Kinds im Vor­der­grund stand, geht es ab der 16. Schwan­ger­schafts­wo­che dar­um, dass der klei­ne Kör­per bis zur Ge­burt noch ei­ni­ge Zen­ti­me­ter an Grös­se und vie­le Gramm Ge­wicht zu­legt.

Der Fö­tus gibt jetzt all­mäh­lich sei­ne ge­krümm­te Hal­tung auf und be­ginnt sich mehr und mehr zu stre­cken. Auf die­se Wei­se trai­niert er sei­ne Rü­cken- und Na­cken­mus­ku­la­tur und be­rei­tet sich so auf den auf­rech­ten Gang vor. Auch die Pro­por­tio­nen stim­men: Die Bei­ne sind jetzt län­ger als die Arme.

Die fe­ta­len Kno­chen wer­den dich­ter und här­ter. Da­für be­nö­tigt das Baby jetzt viel Kal­zi­um. Wenn in Ih­rem Blut nicht ge­nug vor­han­den ist, wird es zur Ver­sor­gung des Kin­des aus Ih­ren Kno­chen her­aus­ge­löst. Ach­ten Sie des­halb auf gute Kal­zi­um­quel­len in der Nah­rung, z.B. Milch­pro­duk­te.

Blut­ge­fäs­se schei­nen durch die im­mer noch noch trans­pa­ren­te Haut. Kör­per­fett la­gert sich an, und ein wol­li­ger Flaum, die La­nugo­haa­re, be­de­cken den Kör­per. Die fei­nen Här­chen sind dazu da, die vor dem Frucht­was­ser schüt­zen­de Kä­se­schmie­re (Ver­nix ca­seo­sa) auf der Haut fest­zu­hal­ten. Auf dem Kopf wach­sen Haa­re, Wim­pern und Au­gen­brau­en.

Ner­ven und Mus­keln sind jetzt end­gül­tig mit­ein­an­der ver­bun­den, d.h. Ihr Kind kann alle Ge­len­ke frei be­we­gen. Und da­von macht es aus­gie­big Ge­brauch, denn noch ist ge­nug Platz für sport­li­che Übun­gen vor­han­den! Sehr ger­ne rollt es um die ei­ge­ne Ach­se und spielt mit sei­ner Na­bel­schnur. Nicht mehr lan­ge und Sie kön­nen die­se Be­we­gun­gen in sich spü­ren.

Auch die Ge­sichts­mus­ku­la­tur ar­bei­tet schon. Ihr Baby kann Gri­mas­sen schnei­den! An den Fin­ger­kup­pen und Ze­hen­en­den ha­ben sich in­di­vi­du­el­le, klei­ne Ril­len ge­bil­det. Der ein­zig­ar­ti­ge Fin­ger­ab­druck Ih­res Kinds ent­steht.

Die fe­ta­le Schild­drü­se fängt mit der Pro­duk­ti­on von Schild­drü­sen­hor­mon an, was wich­tig für das wei­te­re Wachs­tum Ih­res Kin­des ist. Für die op­ti­ma­le Funk­ti­on braucht die Schild­drü­se Jod, wes­halb vie­le Ärz­te Schwan­ge­ren zu­sätz­lich Jod­ta­blet­ten ver­schrei­ben. Sie kön­nen selbst zu ei­ner bes­se­ren Jod­ver­sor­gung bei­tra­gen, in­dem Sie Jod­s­alz ver­wen­den und min­des­tens zwei­mal in der Wo­che Mee­res­fisch auf Ih­ren Spei­se­plan set­zen.

Letzte Aktualisierung: 23.01.2020, BH
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