Rückenschmerzen?
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Die 21. Woche Ihrer Schwangerschaft

Bestimmt wird Ihnen zuweilen ganz schön warm. Tragen Sie luftige Kleidung und gönnen Sie sich immer wieder Erholungspausen. Während Sie sich entspannen, können Sie gleich ein paar Beckenbodenübungen machen - oder im Internet den perfekten Vornamen für Ihr Baby finden. 

Wichtig!

Jetzt sollten Sie sich spätestens zu einem Geburtsvorbereitungskurs  anmelden!


Hitzewallungen und Schweissausbrüche

Daran, dass Sie empfindlicher auf Hitze reagieren, merken Sie die gesteigerte Schilddrüsenaktivität. Ausserdem ist die Durchblutung Ihres ganzen Körpers angekurbelt - und das Baby produziert auch noch Wärme.

Ändern kann man das nicht, aber man kann sich damit arrangieren: Tragen Sie luftige Kleidung - möglichst in Schichten, damit Sie bei Hitzewallungen schnell etwas ausziehen können. Schwangere schwitzen leider auch mehr. Wenn Sie Ihr gewohntes Deo nicht mehr „riechen“ können, probieren Sie mal ein Neues aus.

Werdende Mütter brauchen regelmässige Erholungspausen. Sich im Alltag Entspannung zu gönnen, ist kein Luxus, sondern eine wichtige Schwangerschaftsvorsorge. Wenn Sie ab und zu die Beine hochlegen und die Seele baumeln lassen, fördern Sie gleichzeitig das Wohlbefinden Ihres Babys und das trägt zu einem guten Schwangerschaftsverlauf bei. Wir haben auch noch weitere Wohlfühltipps!

Häufige Fragen zum Thema

Die meisten Schwangeren beklagen sich über ein verändertes Temperaturempfinden. In der Frühschwangerschaft ist ihnen dann eher zu kalt, in der Spätschwangerschaft eher zu heiss. Beides ist normal – und irgendwie muss man sich damit abfinden.

Hitzewellen und Schweissausbrüche entstehen dadurch,...

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Wenn Sie keine Anzeichen für einen vorzeitigen Blasensprung oder vorzeitige Wehen haben, dürfen Sie ohne Bedenken ein warmes Bad zur Entspannung nehmen. Warmes Wasser kann zwar schon vorhandene echte, auch vorzeitige Wehen verstärken. Es ist aber sehr unwahrscheinlich, dass ein Vollbad geburtsaktive...

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Das kann in dieser Schwangerschaftswoche untersucht werden

  • Wachstum, Fehlbildungsdiagnostik (Ultraschall)
  • Durchblutung der Plazenta (Ultraschall)
  • Blutarmut (Hämoglobin)

Die Gebärmutter trainiert für die Geburt

Manche Frauen spüren jetzt schon ab und zu ein schmerzloses Hartwerden der Gebärmutter. Das sind Vorwehen, die aber nur eine harmlose Körperübung sind. Kommen diese Kontraktionen sehr häufig, regelmässig und schmerzhaft, sollten Sie Ihren Frauenarzt, Ihre Frauenärztin informieren. Es könnte sich dann um echte vorzeitige Wehen handeln, die eine Frühgeburt ankündigen.

Häufige Fragen zum Thema

So einfach lässt sich das nicht sagen, weil es jede Frau etwas anders empfindet. Schwangere sehr unterschiedlich auf Wehenschmerzen, je nach persönlicher Situation.

Viele sagen, es sei wie Mensschmerzen, nur sehr viel schlimmer. Oft wird auch beschrieben, dass sich die Kontraktion wie ein Band...

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Die meisten Geburtshelfer meinen: Wenn Ihre Schwangerschaft die 34. Woche überschritten und Ihr Baby sich bis dahin normal entwickelt hat, darf man den Wehen ihren Lauf lassen. Allerdings sollte die Geburtsklinik auf die Entbindung eines Frühgeborenen vorbereitet und für seine Versorgung speziell...

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Diese Befürchtung ist sehr häufig, aber unbegründet. Weder die Bewegungen beim Sex noch die Kontraktionen in der Gebärmutter beim und nach dem Orgasmus schaden in der Schwangerschaft. Vorzeitige Wehen werden dadurch in einer unkomplizierten Schwangerschaft nicht ausgelöst.

Anders sieht es aus, wenn...

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Vorwehen sind in der Regel schmerzlos, dauern ungefähr 25 Sekunden und werden schwächer bei Ruhe oder in einem warmen Bad. Sie sollten nicht häufiger als dreimal pro Stunde bzw. zehnmal pro Tag kommen.

Kontraktionen, die länger als 20 und bis zu 60 Sekunden andauern, über eine Stunde hinweg alle...

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Zucker im Urin?

In der Schwangerschaft kann der veränderte Hormonhaushalt auch den Zuckerstoffwechsel aus dem Gleichgewicht bringen, vor allem bei übergewichtigen und familiär vorbelasteten Frauen. Der Schwangerschaftsdiabetes bleibt oft unbemerkt, kann aber die Entwicklung des Kindes beeinträchtigen und die Geburt erschweren. Deshalb ist es wichtig, dass er früh erkannt und behandelt wird.

Wenn bei einer Vorsorgeuntersuchung in diesen Wochen Zucker im Urin gefunden wird, müssen weitere Kontrollen und eventuell ein Glucose-Belastungstest durchgeführt werden. Ein Schwangerschaftsdiabetes kann meist schon durch Ernährungsumstellung und viel Bewegung reguliert werden. Nur selten ist es nötig, Insulin zu spritzen.

Häufige Fragen zum Thema

Wahrscheinlich soll ein Zuckerbelastungstest (oraler Glukosetoleranztest, oGTT) durchgeführt werden. Ihr Nüchternblutzucker wird zunächst bestimmt. Dieser Nüchternzucker sollte unter 5,1 mmol/l (92 mg/dl) liegen. Dann müssen Sie auf nüchternen Magen (letzte Mahlzeit vor 22 Uhr) Zuckerwasser (75g...

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Nein, zunächst noch nicht. In der Schwangerschaft funktionieren die Nieren etwas anders und halten Zucker (Glukose) nicht mehr so gut zurück. Die sogenannte Schwangerschafts-Glukosurie findet man bei etwa einer von sieben Schwangeren, ohne dass ein Schwangerschaftsdiabetes vorliegt.

Andererseits...

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Nach der Geburt werden Sie wahrscheinlich zunächst einmal keine Blutzuckerprobleme haben.

Trotzdem sollte man Ihren Blutzuckerspiegel gelegentlich kontrollieren. Es ist inzwischen erwiesen, dass etwa Hälfte der Frauen mit Gestationsdiabetes innerhalb von zehn Jahren einen Typ-II-Diabetes (den sog....

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Schwangere mit Gestationsdiabetes können oft schon mit einer unkomplizierten Ernährungsumstellung erfolgreich behandelt werden. Was Sie bei der Diät beachten müssen, wird Ihr Frauenarzt, Ihre Frauenärztin oder eine Diätberaterin/Ernährungsberaterin genau mit Ihnen besprechen. Die wichtigste...

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Der Beckenboden-Fahrstuhl

Die Beckenbodenmuskeln werden in der Schwangerschaft extrem strapaziert. Sie müssen Gebärmutter, Blase und Darm stützen, und gleichzeitig übt das stetig steigende Gewicht des Babys immer mehr Druck auf die Muskeln aus. Bei der Geburt werden sie dann bis zum Äussersten gedehnt.

Aber Sie müssen als Mutter nicht mit einem schlaffen Beckenboden und einer Blasenschwäche leben. Zu diesem Zweck ist „Rückbildungsgymnastik“ auch schon vor der Geburt sinnvoll! Das stärkt die Beckenbodenmuskulatur und ist eine wirksame Vorbereitung für eine leichtere Geburt. Spannen Sie mehrmals täglich diese Muskeln an, ziehen Sie sie hoch und lassen Sie wieder los. Niemand merkt etwas von diesem Beckenboden-Fahrstuhl!

Die Hüftgelenke werden ausserdem beweglicher und der Beckenboden elastischer, wenn Sie so oft es geht in der Hocke sitzen. Bei der Geburt wird Ihnen das enorm helfen!

Schön in anderen Umständen

Den meisten Schwangeren sieht man schon an, dass sie ein Kind erwarten, bevor der Bauch sich wölbt. Die Haut im Gesicht wirkt strahlender und der Gesichtsausdruck auch, denn die Vorfreude lässt sich meist nicht verbergen. Aber die Gesichts- und Körperpflege muss sich an die veränderte Hormonlage anpassen. Lesen Sie alles über Sonnenschutz und die Vorbeugung von Dehnungsstreifen, über die Pflege von Haaren, Zähnen und Nägeln, über Piercings, Tattoos und Enthaarung - und was bei der gewohnten Kosmetik zu beachten ist. Und: Alles was im Bereich Wellness und Entspannung jetzt wohltut.

10 Fakten & Tipps zur Vornamenwahl

Mütter und Väter nehmen die Wahl des Vornamens ganz bestimmt nicht auf die leichte Schulter. Trotzdem kennt wohl jeder mindestens einen Menschen, bei dem man sich fragt, was um Himmels willen sich die Eltern nur gedacht haben und warum das Zivilstandsamt nicht eingegriffen hat. Aber wie ist das eigentlich genau mit diesen vom Amt zurückgewiesenen Vornamen? Worauf sollten Eltern achten, wenn sie nach dem perfekten Namen für ihr geliebtes Kind suchen?

Schwangerschafts-Kolumne

Ihre Schwangerschaft in Zahlen

  • 21. Woche nach dem 1. Tag d. letzten Periode
  • 20 Wochen + 1 - 7 Tage (ärztliche Berechnung)
  • 19. Woche nach der Befruchtung
  • Kopfdurchmesser des Fetus: ca. 49-59 mm
  • Gewicht des Fetus: ca. 410 g

So entwickelt sich Ihr Baby

Hebammentipp: Rückenschmerzen

Gute Haltung ist jetzt doppelt wichtig: Stehen Sie immer so gerade wie möglich, und lassen Sie das Becken nicht nach vorne kippen. Bei längerem Sitzen sollten Sie mit einem kleinen Kissen den Rücken im unteren Bereich abstützen. Rückenschmerzen können nachlassen, wenn Sie eine Zeitlang flach auf dem Rücken liegen und den Kopf und die Unterschenkel mit Kissen etwas höher lagern. Wenn es ganz schlimm kommt, kann ein Stützmieder helfen. Eine weitere Hilfe in der Not, gerade bei Schmerzen im unteren Rückenbereich und im Nacken, sind Kinesiotapes. Diese ursprünglich aus der Sportmedizin stammenden Tapes werden mittlerweile viel in der Geburtshilfe eingesetzt, unter anderem bei Milchstau, Symphysenschmerzen und ganz besonders erfolgreich bei Rückenschmerzen. Die Tapes können Sie sich beim Orthopäden, der Physiotherapeutin oder mittlerweile auch schon bei vielen Hebammen setzen lassen. 

Letzte Aktualisierung : 28-01-20, BH

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