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Ein fal­sches Er­geb­nis im Schwan­ger­schafts­test?

Ver­schie­de­ne Fak­to­ren kön­nen die Zu­ver­läs­sig­keit ein­schrän­ken. Wor­auf muss man beim Schwan­ger­schafts­test ach­ten?

Frau mit Schwangerschaftstest in der Hand, unglücklich

Auch wenn es zu­nächst kom­pli­ziert klingt: Ein po­si­ti­ves Re­sul­tat im Schwan­ger­schafts­test ist aus­sa­ge­kräf­ti­ger als ein ne­ga­ti­ves, man kann sich eher auf das Er­geb­nis ver­las­sen. Denn wenn der Schwan­ger­schafts­test ne­ga­tiv ist, Sie also schein­bar nicht schwan­ger sind, kann un­ter Um­stän­den trotz­dem eine Schwan­ger­schaft vor­lie­gen.

Zu ge­rin­ge Hor­mon­men­ge... und an­de­re Fak­to­ren


Vie­le ver­schie­de­ne Fak­to­ren kön­nen zu ei­nem fal­schen Er­geb­nis füh­ren, z.B. wenn man den Test nicht rich­tig oder zu früh durch­führt, wenn also die Kon­zen­tra­ti­on des Hor­mons HCG im Urin nicht hoch ge­nug ist. Auch wenn ei­ni­ge Her­stel­ler von sog. „Früh­tests“ da­mit wer­ben, dass schon ei­ni­ge Tage vor Aus­blei­ben der Pe­ri­ode der Nach­weis im Urin mög­lich sei, müs­sen Sie so früh im­mer mit ei­nem feh­ler­haf­ten Er­geb­nis rech­nen. Doch auch bei schon aus­ge­blie­be­ner Blu­tung kann der Test ein fal­sches Er­geb­nis lie­fern, wenn man Me­di­ka­men­te ein­nimmt (z.B. ge­gen De­pres­sio­nen oder zur Er­hö­hung der Frucht­bar­keit) oder kurz vor den Wech­sel­jah­ren steht und dann häu­fig un­re­gel­mäs­si­ge Pe­ri­oden hat. Auch zu war­me oder zu küh­le La­ge­rung des Test­stäb­chens kann das Test­ergeb­nis ver­fäl­schen.

Das Er­geb­nis rich­tig ab­le­sen


Vie­le An­wen­de­rin­nen sind sich un­si­cher: Ist es nur ein Strich - oder kommt da­ne­ben noch ei­ner? Aber war­ten ist falsch. Das Er­geb­nis des Schwan­ger­schafts­tests ist nur für kur­ze Zeit aus­sa­ge­kräf­tig in der Re­gel nur 10 Mi­nu­ten lang. Al­les, was da­nach auf dem Test­strei­fen pas­siert, ist nicht gül­tig. Der Test kann näm­lich mit Luft­feuch­tig­keit re­agie­ren oder der Urin kann ein­trock­nen (Ver­duns­tungs­li­nie oder Eva­po­ra­ti­ons­li­nie). Bei­des kann eine Li­nie, die auf eine Schwan­ger­schaft hin­weist, so­wohl er­schei­nen als auch ver­schwin­den las­sen. Der Tipp lau­tet des­halb: Den Test nach zehn Mi­nu­ten ent­sor­gen und im Zwei­fel spä­ter lie­ber ei­nen neu­en ma­chen. Zu­dem emp­fiehlt es sich, die An­lei­tung zum Schwan­ger­schafts­test ge­nau zu le­sen und zu be­fol­gen.

Frü­hen Test bes­ser wie­der­ho­len


Wenn Sie ei­nen Schwan­ger­schafts­test schon in­ner­halb der ers­ten vier Tage nach Aus­blei­ben der Pe­ri­ode ma­chen und das Er­geb­nis heisst "Nicht schwan­ger", so ra­ten wir Ih­nen, den Test nach etwa drei Tage zu wie­der­ho­len. Der HCG-Spie­gel ist dann hö­her und ein fal­sches Er­geb­nis durch zu frü­he Tes­tung wird kor­ri­giert, ein rich­ti­ges be­stä­tigt.

Ist der zwei­te Test ne­ga­tiv, wer­den Sie wahr­schein­lich Ihre Pe­ri­ode in­ner­halb we­ni­ger Tage be­kom­men. Manch­mal ge­lingt es dem be­fruch­te­ten Ei nicht, sich in der Ge­bär­mut­ter ein­zu­nis­ten, und es kommt nach ein paar Ta­gen zu ei­ner ver­spä­te­ten Blu­tung. So­bald ir­gend­et­was in der frü­hes­ten Schwan­ger­schafts­pha­se nicht kor­rekt ab­läuft, hat der Kör­per durch solch eine sehr frü­he Fehl­ge­burt die Mög­lich­keit, die Not­brem­se zu zie­hen. Das tut er üb­ri­gens er­staun­lich oft: Wahr­schein­lich en­den bis zu 50% al­ler Be­fruch­tun­gen in ei­nem Früh­sta­b­ort, ei­ner meist un­be­merk­ten, sehr frü­hen Fehl­ge­burt.

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Ja, da­von kön­nen Sie aus­ge­hen. Wenn ein im Han­del er­hält­li­cher  Schwan­ger­schafts­test  un­ter nor­ma­len Um­stän­den - d.h. kei­ne hor­mo­nel­le Sti­mu­la­ti­on im Rah­men ei­ner Kin­der­wunsch­be­hand­lung und Durch­füh­rung des Tes­tes erst nach Aus­blei­ben der Re­gel - und nach den An­wei­sun­gen auf der Pa­ckungs­bei­la­ge …

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