Anzeige
  • Kinderwunsch
    • Schwangerschaft
      • Geburt
        • Wochenbett
          • Baby
            • Kind

              • Stillen
                • Krankheiten
                  • Familie
                    • Frau
                      • Erziehung
                        • Vater werden
                          • Gesund Leben
                            • Arbeit, Recht und Finanzen

                              Smartphone mit Menstruations-APP
                              ©
                              GettyImages

                              Der nor­ma­le Mo­nats­zy­klus


                              Der na­tür­li­che Mens­trua­ti­ons­zy­klus (Ova­ri­al­zy­klus) der Frau dau­ert nor­ma­ler­wei­se etwa 28 Tage. Er be­ginnt mit dem ers­ten Tag der Re­gel­blu­tung und en­det mit dem Tag vor der nächs­ten Re­gel­blu­tung. Ein kom­pli­zier­tes Zu­sam­men­spiel vie­ler ver­schie­de­ner Hor­mo­ne ist dazu die Vor­aus­set­zung. Je nor­ma­ler sich der Ver­lauf des un­be­han­del­ten Mens­trua­ti­ons­zy­klus dar­stellt, umso leich­ter las­sen sich der Zy­klus und die frucht­ba­ren Tage be­rech­nen und umso grös­ser sind die Chan­cen, schnell schwan­ger zu wer­den.

                              Wenn Sie ge­ra­de erst die Anti-Baby-Pil­le ab­ge­setzt ha­ben, kann es ei­ni­ge Zeit dau­ern, bis sich ein nor­ma­ler Zy­klus zeigt - das muss aber nicht so sein und vie­le Frau­en wer­den schon im ers­ten Zy­klus nach Ab­set­zen der Pil­le schwan­ger.

                              Wäh­rend der Pe­ri­oden­blu­tung (auch kurz Mens ge­nannt), die etwa 5 bis 7 Tage dau­ern kann, be­gin­nen rund zwan­zig Ei­zel­len in ei­nem der bei­den Ei­er­stö­cke ( Ova­ri­en ) zu rei­fen. Sie nis­ten sich in flüs­sig­keits­ge­füll­te Bläs­chen ein, den Ei­bläs­chen oder Fol­li­kel. Da­her nennt man die ers­te Hälf­te des Zy­klus bis zum Ei­sprung "Fol­li­kel­pha­se".

                              Der Ei­sprung


                              Durch eine ge­naue Wech­sel­wir­kung zwi­schen Ei­er­stock und Hirn­an­hangs­drü­se (Hy­po­phy­se) ge­lingt es ei­nem ein­zel­nen Ei­bläs­chen, schnel­ler zu wach­sen und zu rei­fen und schliess­lich zu plat­zen. Das ist der Ei­sprung oder Fol­li­kel­sprung (Ovu­la­ti­on), der ziem­lich ge­nau am 14. Tag vor Ende des Zy­klus statt­fin­det, egal wie vie­le Tage die ge­sam­te Zy­klus­län­ge be­trägt. Die Kör­per­tem­pe­ra­tur (Ba­sal­t­em­pe­ra­tur) steigt leicht an, der Zer­vix­schleim wird spinn­bar, also durch­läs­si­ger für Sper­mi­en, und im Ovu­la­ti­ons­test wer­den Ihre frucht­bars­ten Tage an­ge­zeigt.

                              Zur Be­fruch­tung be­reit


                              Die Ei­zel­le ist nach dem Ei­sprung frei­ge­setzt und be­fruch­tungs­fä­hig. Sie wird im Ei­lei­ter auf­ge­fan­gen und in Rich­tung Ge­bär­mut­ter­höh­le trans­por­tiert. Da die Sper­mi­en auch ei­nen ge­wis­sen Weg zur Ei­zel­le zu­rück­le­gen müs­sen, soll­te der Ge­schlechts­ver­kehr op­ti­ma­ler­wei­se schon kurz vor dem Ei­sprung statt­fin­den, wenn Sie sich ein Kind wün­schen. Mit ei­ni­gen Tricks kann man auch das Ge­schlecht des ge­wünsch­ten Kin­des be­ein­flus­sen - al­ler­dings nicht mit Si­cher­heit!

                              Der ge­sprun­ge­ne Fol­li­kel ent­wi­ckelt sich dort zum Gelb­kör­per, dem Cor­pus lu­te­um. Nach ihm ist die zwei­te Hälf­te des Zy­klus nach dem Ei­sprung be­nannt, die "Lu­te­al­pha­se". Sie dau­ert bei der­sel­ben Frau in je­dem Mo­nat re­la­tiv kon­stant zwi­schen 12 und 16 Ta­gen. Bei ei­ner Dau­er un­ter zehn Ta­gen spricht man von ei­ner „Gelb­kör­per­schwä­che“ oder „Lu­te­al­in­suf­fi­zi­enz“.

                              Schwan­ger oder nicht?


                              Der Gelb­kör­per wächst noch ei­ni­ge Tage  wei­ter und son­dert da­bei das Hor­mon Pro­ges­te­ron ab. Hat kei­ne Be­fruch­tung statt­ge­fun­den, bil­det er sich wie­der zu­rück und wird zu­sam­men mit der Schleim­haut der Ge­bär­mut­ter ( En­do­me­tri­um ), die in der zwei­ten Zy­klus­hälf­te di­cker und wei­cher ge­wor­den ist, bei der Re­gel­blu­tung aus­ge­stos­sen. Mit ein­set­zen­der Mens­trua­ti­on fällt auch die nach dem Ei­sprung an­ge­stie­ge­ne Ba­sal­t­em­pe­ra­tur wie­der ab.

                              Ist die Ei­zel­le be­fruch­tet wor­den, bleibt die Ba­sal­t­em­pe­ra­tur auf ei­nem hö­he­ren Ni­veau und viel­fäl­ti­ge hor­mo­nel­le Ver­än­de­run­gen be­glei­ten den Em­bryo auf sei­ner Rei­se zur Ein­nis­tung in die Ge­bär­mut­ter.

                              Eisprungrechner

                              Erster Tag der letzten Blutung

                              Zykluslänge in Tagen

                              28

                              FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

                              80% der Müt­ter, die nicht stil­len, ha­ben spä­tes­tens 10 Wo­chen nach der Ge­burt wie­der eine Mens­trua­ti­ons­blu­tung. Aber jede Frau hat ei­nen in­di­vi­du­el­len Hor­mon­haus­halt, und theo­re­tisch kann schon drei Wo­chen nach ei­ner Ge­burt der ers­te Ei­sprung statt­fin­den. So kann mög­li­cher­wei­se schon vor der …
                              Nein. Was mit hoch­auf­lö­sen­dem Ul­tra­schall dar­stell­bar ist, nennt man Fol­li­kel (oder Ei­bläs­chen). Dies sind flüs­sig­keits­ge­füll­te Struk­tu­ren, die je­weils eine Ei­zel­le be­inhal­ten. Der Fol­li­kel wächst im Ver­lauf ei­nes Mo­nats zu ei­ner ge­nü­gen­den (rei­fen) Grös­se her­an, bis es zu ei­nem Ei­sprung kommt. …
                              Beim Ei­sprung, der Ovu­la­ti­on, platzt ein rei­fer Fol­li­kel im Ei­er­stock. Ob dies am lin­ken oder rech­ten Ei­er­stock ge­schieht, ist völ­lig zu­fäl­lig - und kei­nes­falls im­mer ab­wech­selnd. Eine oder meh­re­re Ei­zel­len wer­den dann von dem trich­ter­för­mi­gen Ende des Ei­lei­ters, der sich über den Ei­er­stock …
                              In der Zy­klus­mit­te steigt die Kör­per­tem­pe­ra­tur nach dem Ei­sprung an drei auf­ein­an­der­fol­gen­den Ta­gen um etwa ein hal­bes Grad an. Wer sich ein Kind wünscht, kann sei­ne so­ge­nann­te Ba­sal­t­em­pe­ra­tur täg­lich mes­sen und weiss dann im nächs­ten Zy­klus, wann mit dem Ei­sprung un­ge­fähr zu rech­nen ist. Um eine …
                              Aus­ser­halb des Kör­pers ha­ben Sper­mi­en nicht ge­ra­de idea­le Be­din­gun­gen. Ge­lan­gen sie an die Luft, be­ginnt die Sa­men­flüs­sig­keit sehr schnell ein­zu­trock­nen und die Sper­mi­en sind nach we­ni­gen Mi­nu­ten schon nicht mehr be­fruch­tungs­fä­hig. Auch auf Klei­dung oder an­de­ren saug­fä­hi­gen Stof­fe (Bett­wä­sche oder …
                              In der Zy­klus­mit­te steigt die Kör­per­tem­pe­ra­tur nach dem Ei­sprung an drei auf­ein­an­der­fol­gen­den Ta­gen um etwa ein hal­bes Grad an. Wer sich ein Kind wünscht, kann sei­ne so­ge­nann­te Ba­sal­t­em­pe­ra­tur täg­lich mes­sen und weiss dann im nächs­ten Zy­klus, wann mit dem Ei­sprung un­ge­fähr zu rech­nen ist. Um eine …
                              kurz&bündigkurz&bündig
                              9/18/2018
                              Paar in zärtlicher Umarmung

                              Un­wi­der­steh­li­cher Duft

                              Man­che Se­xu­al­hor­mo­ne steu­ern nicht nur Zy­klus und Frucht­bar­keit der Frau­en, son­dern wir­ken sich auch auf ih­ren …
                              kurz&bündigkurz&bündig
                              7/20/2018
                              Eizelle und Spermien

                              Zink­man­gel

                              Die Qua­li­tät der Ei­zel­len und da­mit eine op­ti­ma­le Frucht­bar­keit hängt stark von der Ver­sor­gung mit Zink ab. …
                              kurz&bündigkurz&bündig
                              3/13/2017
                              Frau bindet ihre Sportschuhe zum Joggen

                              Zu­viel ist pro­ble­ma­tisch

                              Nor­mal­ge­wich­ti­ge Frau­en, die fast täg­lich oder bis zur Er­schöp­fung trai­nie­ren, lei­den drei­mal so häu­fig un­ter Zy­kluss­tö…
                              Letzte Aktualisierung: 10.02.2021, BH
                              Anzeige
                              Anzeige