Anzeige
  • Kinderwunsch
    • Schwangerschaft
      • Geburt
        • Wochenbett
          • Baby
            • Kind

              • Stillen
                • Krankheiten
                  • Familie
                    • Frau
                      • Erziehung
                        • Vater werden
                          • Gesund Leben
                            • Arbeit, Recht und Finanzen

                              Damenbinde mit Blutfleck
                              ©
                              iStock

                              Die Ein­nis­tungs­blu­tung


                              Beim „Ein­gra­ben“ in die Ge­bär­mut­ter­schleim­haut bei der Ein­nis­tung (etwa drei bis vier Wo­chen nach der letz­ten Mens­trua­ti­on, also sie­ben bis 14 Tage nach der Be­fruch­tung) kann es zur Ver­let­zung müt­ter­li­cher Blut­ge­fäs­se in der Ge­bär­mut­ter kom­men, die manch­mal so stark ist, dass sie als Blu­tung aus der Schei­de wahr­ge­nom­men wird -  meist aber gar nicht be­merkt wird.

                              Mens­trua­ti­on oder nicht?


                              Solch eine mens­trua­ti­ons­ähn­li­che Blu­tung in der Früh­schwan­ger­schaft nennt man Ni­da­ti­ons­blu­tung, Im­plan­ta­ti­ons­blu­tung oder Ein­nis­tungs­blu­tung. Die Blu­tung be­steht oft nur aus Trop­fen oder Schlie­ren, die Far­be ist eher hell­rot als braun.

                              Wich­tig: Sie wird in den nächs­ten Ta­gen nicht stär­ker, wie das bei ei­ner nor­ma­len Mens­trua­ti­on zu er­war­ten wäre, son­dern bleibt gleich­mäs­sig. Zie­hen­de Schmer­zen im Be­cken, wie häu­fig bei der Mens­trua­ti­on, sind eher sel­ten.

                              Die Ein­nis­tungs­blu­tung kann also durch­aus mit ei­ner Pe­ri­oden­blu­tung ver­wech­selt wer­den, wenn sie auch meist schwä­cher ist (wie eine Schmier­blu­tung bzw. Spot­ting), nur ein bis zwei Tage dau­ert und et­was frü­her statt­fin­det. Auf je­den Fall kann sie zu ei­ner rech­ne­risch fal­schen Be­stim­mung des Schwan­ger­schafts­al­ters füh­ren – die Schwan­ger­schaft ist dann beim nächs­ten Aus­blei­ben der Re­gel­blu­tung schon 3-4 Wo­chen wei­ter als an­ge­nom­men. Dies lässt sich aber spä­tes­tens bei der ers­ten Ul­tra­schall­un­ter­su­chung ganz ge­nau fest­stel­len.

                              An­de­re Grün­de für leich­te Blu­tun­gen


                              An­de­rer­seits kann solch ein "Spot­ting" auch nicht sel­ten kurz nach dem Ge­schlechts­ver­kehr als so­ge­nann­te Kon­takt­blu­tung auf­tre­ten und hat dann nichts mit ei­ner Schwan­ger­schaft zu tun. Be­stimm­te Hor­mon­schwan­kun­gen kön­nen eben­falls zu Schmier­blu­tun­gen aus­ser­halb der Mens­trua­ti­on füh­ren.

                              FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

                              Ja, das kann man - aber es han­delt sich bei der Blu­tung dann nicht um eine Mens­trua­ti­ons­blu­tung, son­dern um eine Blu­tung aus an­de­rer Ur­sa­che. Es ist un­mög­lich, eine Pe­ri­oden­blu­tung zu ha­ben, wenn man schwan­ger ist. Denn wenn die Ei­zel­le be­fruch­tet wur­de, bil­det sich der Gelb­kör­per nicht zu­rück, …

                              Mehr über die al­ler­ers­ten Wo­chen der Schwan­ger­schaft


                              Vie­le wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu die­sen span­nen­den ers­ten Ta­gen der Schwan­ger­schaft gibt es Wo­che für Wo­che im swiss­mom-Schwan­ger­schaft­s­ka­len­der, z.B. auf den Sei­ten zur 3. SSW und 4. SSW.

                              Letzte Aktualisierung: 10.05.2021, BH
                              Anzeige
                              Anzeige