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                              Frau mit allergischer Hautreaktion am Bauch
                              ©
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                              Sper­ma-All­er­gie


                              Es hört sich an wie eine dum­me Aus­re­de bei Lust­lo­sig­keit, aber die Sper­ma-All­er­gie gibt es tat­säch­lich. Und wenn je­mand beim Sex re­gel­mäs­sig ohn­mäch­tig wird, hat das nicht un­be­dingt mit star­ker Hin­ga­be zu tun!

                              Wel­che Sym­pto­me sind ty­pisch für eine Sper­maall­er­gie?


                              Wer von ei­ner Sper­maall­er­gie be­trof­fen ist, re­agiert beim Kon­takt von Sa­men­flüs­sig­keit mit der Haut mit Schwel­lun­gen und Rö­tun­gen, Quad­del­bil­dung und Aus­schlag am gan­zen Kör­per. Übel­keit, Er­bre­chen und Durch­fall kön­nen wei­te­re An­zei­chen sein. In schwe­ren Fäl­len kommt es zu Atem­not bis hin zur Ohn­macht – und es droht ein le­bens­ge­fähr­li­cher ana­phy­lak­ti­scher Schock, wenn das Herz-Kreis­lauf-Sys­tem über­re­agiert und die Atem­we­ge zu­schwel­len.

                              Wel­cher Stoff im Sper­ma löst die All­er­gie aus?


                              Eine All­er­gie be­ruht dar­auf, dass das Im­mun­sys­tem des Kör­pers ei­nen be­stimm­ten, im Grun­de harm­lo­sen Stoff als Krank­heits­er­re­ger wer­tet und eine hef­ti­ge Ab­wehr­re­ak­ti­on aus­löst. Bei ei­ner Sper­ma-All­er­gie re­agie­ren Be­trof­fe­ne auf die Flüs­sig­keit, die Sper­mi­en ent­hält, das so­ge­nann­te Se­mi­nal­plas­ma.

                              Erst vor ei­ni­gen Jah­ren ge­lang es, den Aus­lö­ser zu be­stim­men: Es das so­ge­nann­te Pro­stat­a­spe­zi­fi­sche An­ti­gen (PSA). Die­ses Pro­te­in wird in der Pro­sta­ta pro­du­ziert und fin­det sich im Sper­ma je­des Man­nes. Ein Part­ner­wech­sel ist des­halb kei­ne Lö­sung, denn die All­er­gie ist nicht part­ner­spe­zi­fisch.

                              Wie wird eine All­er­gie auf Sper­ma dia­gnos­ti­ziert?


                              Bei Ver­dacht auf eine Sper­ma-All­er­gie kann ein Test mit Sper­ma oder iso­lier­tem PSA die Dia­gno­se be­stä­ti­gen. Rund die Hälf­te der Pa­ti­en­ten lei­den auch un­ter an­de­ren All­er­gi­en.

                              Gibt es eine wirk­sa­me The­ra­pie?


                              Die Be­hand­lung ist ganz ein­fach: All­er­gi­ke­rin­nen kön­nen sich durch Kon­do­me schüt­zen und be­schwer­de­frei Sex ha­ben.

                              Bei Kin­der­wunsch wer­den vor dem Ge­schlechts­ver­kehr all­er­gie­un­ter­drü­cken­de Me­di­ka­men­te ein­ge­setzt. Eine an­de­re Mög­lich­keit ist die Hy­po­sen­si­bi­li­sie­rung, bei der der Kör­per ge­gen­über dem All­er­gen eine To­le­ranz ent­wi­ckeln soll. Schliess­lich ist die künst­li­che Be­fruch­tung mit ge­wa­sche­nen Sper­mi­en eine letz­te Op­ti­on.

                              Wis­sen


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