Anzeige
  • Kinderwunsch
    • Schwangerschaft
      • Geburt
        • Wochenbett
          • Baby
            • Kind

              • Stillen
                • Krankheiten
                  • Familie
                    • Frau
                      • Erziehung
                        • Vater werden
                          • Gesund Leben
                            • Arbeit, Recht und Finanzen

                              Kann man trotz Blu­tung schwan­ger sein?

                              Ja, das kann man - aber es han­delt sich bei der Blu­tung dann nicht um eine Mens­trua­ti­ons­blu­tung, son­dern um eine Blu­tung aus an­de­rer Ur­sa­che. Es ist un­mög­lich, eine Pe­ri­oden­blu­tung zu ha­ben, wenn man schwan­ger ist. Denn wenn die Ei­zel­le be­fruch­tet wur­de, bil­det sich der Gelb­kör­per nicht zu­rück, son­dern bleibt er­hal­ten und pro­du­ziert wei­ter­hin Pro­ges­te­ron. Da­durch wer­den der re­gu­lä­re weib­li­che Zy­klus und die für den Ab­bau der Ge­bär­mut­ter­schleim­haut not­wen­di­ge Mo­nats­blu­tung ge­stoppt.

                              Die wahr­schein­lichs­te Er­klä­rung für eine Blu­tung trotz Schwan­ger­schaft: Etwa 10 Tage nach der er­folg­rei­chen Be­fruch­tung hat der Zell­hau­fen, der in neun Mo­na­ten als Baby ge­bo­ren wer­den wird, sei­ne Ein­nis­tung (Im­plan­ta­ti­on) in die Ge­bär­mut­ter­schleim­haut ab­ge­schlos­sen. Viel­leicht ist es bei die­sem „Ein­gra­ben“ zur Ver­let­zung müt­ter­li­cher Blut­ge­fäs­se im Ute­rus ge­kom­men. Das kann manch­mal so stark sein, dass eine Blu­tung aus der Schei­de wahr­ge­nom­men wird. Man nennt dies Ni­da­ti­ons- oder Ein­nis­tungs­blu­tung. Sie be­steht oft nur aus Trop­fen oder Schlie­ren, die Far­be ist eher hell­rot als braun. Wich­tig: Sie wird in den nächs­ten Ta­gen nicht stär­ker, wie das bei ei­ner nor­ma­len Mens­trua­ti­on zu er­war­ten wäre.

                              Die Ein­nis­tungs­blu­tung kann durch­aus mit ei­ner Pe­ri­oden­blu­tung ver­wech­selt wer­den, wenn sie auch meist leich­ter ist und et­was frü­her statt­fin­det. Auf je­den Fall kann sie zu ei­ner rech­ne­risch fal­schen Be­stim­mung des Schwan­ger­schafts­al­ters füh­ren – die Schwan­ger­schaft ist dann beim nächs­ten Aus­blei­ben der Re­gel­blu­tung schon 3-4 Wo­chen wei­ter als an­ge­nom­men. Dies lässt sich aber spä­tes­tens bei der ers­ten Ul­tra­schall­un­ter­su­chung ganz ge­nau fest­stel­len.

                              Wenn Sie si­cher sind, dass Sie schwan­ger sind, z.B. weil der Schwan­ger­schafts­test po­si­tiv ist, soll­ten Sie bei ei­ner stär­ke­ren Blu­tung zum Arzt ge­hen. Sol­che Blu­tun­gen sind meist harm­los, kön­nen aber auf eine Fehl­ge­burt oder eine Ei­lei­ter­schwan­ger­schaft hin­wei­sen, be­son­ders bei gleich­zei­ti­gen Un­ter­leibs­schmer­zen

                              Stand: 2/18, BH

                              Letzte Aktualisierung: 31.10.2019, swissmom-Redaktion

                              Mehr zum The­ma

                              Ak­tu­el­les

                              kurz&bündigkurz&bündig
                              11/17/2021
                              Frau bekommt Impfung mit Spritze

                              Zwei­fach imp­fen?

                              Wenn es käl­ter wird, steht die nächs­te Grip­pe­sai­son be­vor. Auch die Co­ro­na-Zah­len stei­gen wie­der. Wer ge­gen Co­vid-19 …

                              Un­se­re Emp­feh­lun­gen

                              Neu­es­te Ar­ti­kel

                              Unsere Partner

                              Anzeige
                              Anzeige