Hebammentipp: Juckreiz in der Schwangerschaft

Neben den bekannten Tipps gegen Juckreiz sind diejenigen der Hebamme ebenfalls sehr wirksam.

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Schweizerischer Hebammenverband
Schwangere liegt, beide Hände auf dem Bauch
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iStock

In der Schwangerschaft muss sich die Haut sehr stark dehnen, vor allem am Bauch. Als Folge davon trocknet sie aus und es kann zu brennen oder jucken beginnen. 

Was Sie gegen Juckreiz in der Schwangerschaft tun können


  • Einen sehr gut lindernden Effekte haben Meersalzbäder mit 4 Esslöffel Meersalz. Das Wasser darf nicht zu warm sein und hinterher sollten Sie sich ins Bett legen und ruhen.

  • Verzichten Sie versuchsweise auf Ihr Hautpflegeprodukt und vermeiden Sie zusätzliche Reize wie ätherische Öle oder stark parfümierte Waschlotionen.

  • Achten Sie auf genügend kalziumhaltige Nahrungsmittel wie Petersilie, Weizen, Hafer, Nüsse, Milchprodukte, Mandeln oder Trockenfrüchte.

  • Fügen Sie leberstärkende Lebensmittel, wie zum Beispiel Löwenzahnkraut oder Vollkorngetreide, zu Ihrer täglichen Nahrung hinzu.

  • Vermeiden Sie es unbedingt zu kratzen, das verursacht Hautdefekte und verschlimmert den Juckreiz.

  • Beachten Sie, dass auch Korbblütler wie Arnika und Calendula den Juckreiz verschlimmern können. 

Anzeichen für ein ernsthaftes Hautproblem?


Bei anhaltendem und grossflächigem Juckreiz mit Ausschlag und Wundsein sollten Sie auf jeden Fall Ihren Frauenarzt informieren. Es könnte sich auch um eine typische Hauterkrankung in der Schwangerschaft oder um eine Allergie handeln. 

Letzte Aktualisierung: 27.03.2024, KM

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