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Wun­de und ris­si­ge Brust­war­zen

Mutter hat Schmerzen beim Stillen

Ge­ra­de zu Be­ginn er Still­zeit, wenn die emp­find­li­chen Brust­war­zen plötz­lich in­ten­siv be­an­sprucht wer­den, kann de­ren Haut wund wer­den.

Ur­sa­chen für wun­de Brust­war­zen


Wun­de Brust­war­zen, Rei­zun­gen und fei­ne Ris­se an den Brust­war­zen ent­ste­hen häu­fig durch eine fal­sche Tech­nik beim An­le­gen des Ba­bys an die Brust. Die klei­nen Haut­de­fek­te in der Brust­war­ze, die da­bei ent­ste­hen, ent­zün­den sich leicht. Aus­ser­dem sind sie eine Ein­tritts­pfor­te für die Bak­te­ri­en, die im Mund des Kin­des na­tür­li­cher­wei­se vor­kom­men. Die­se Bak­te­ri­en kön­nen eine Brust­ent­zün­dung aus­lö­sen.

Wenn Sie un­si­cher sind, ob Sie Ihr Baby rich­tig an­le­gen, kann Ih­nen Ihre Heb­am­me oder Still­be­ra­te­rin da­bei hel­fen.

Was tun bei wun­den Brust­war­zen?


Sind die Brust­war­zen ein­mal wund, ist das Stil­len schmerz­haft. Trotz­dem kön­nen Sie wei­ter stil­len, auch hier kann Ih­nen Ihre Heb­am­me oder Still­be­ra­te­rin be­hilf­lich sein.

  • Falls nur eine Brust be­trof­fen ist, stil­len Sie Ihr Baby zu­erst auf der nicht be­trof­fe­nen Sei­te.

  • Um die Brust­war­zen zu scho­nen, kön­nen Sie vor­über­ge­hend ab­pum­pen

  • Ver­su­chen Sie ver­schie­de­nen Still­po­si­tio­nen, viel­leicht ist das Stil­len in ei­ner be­stimm­ten Hal­tung we­ni­ger schmerz­haft.

  • Schmerz­mit­tel (Ibu­pro­fen) kön­nen das Wei­ter­stil­len et­was er­leich­tern und die Ent­zün­dung hem­men.

  • Stil­len Sie vor­über­ge­hend mit Still­hüt­chen. Wenn Sie nach dem Auf­set­zen des Hüt­chens et­was Milch in den Nip­pel pres­sen, ist die Um­stel­lung für das Kind mög­li­cher­wei­se et­was ein­fa­cher.

  • Küh­len der Brust­war­zen nach dem Stil­len lin­dert die Schmer­zen.

  • La­no­lin-Sal­be un­ter­stützt die Wund­hei­lung und muss vor dem Stil­len nicht ab­ge­wa­schen wer­den.

  • Ein na­tür­li­ches Mit­tel ist, die Brust mehr­mals am Tag in Sal­bei­tee oder Schwarz­tee zu ba­den, an­schlies­send fö­nen, die War­zen mit Jo­han­nis­kraut­öl oder ge­rei­nig­tem Woll­fett ein­zu­rei­ben und Schwarz­tee­beu­tel als Kom­pres­sen auf die Brust­war­zen zu le­gen.

  • Las­sen Sie die Brust so häu­fig wie mög­lich un­be­deckt und tra­gen Sie kei­ne en­gen BHs.

  • Ach­ten Sie auf eine gute Hän­de­hy­gie­ne.

Hei­len die Brust­war­zen nicht, kann der Grund auch eine Pilz­in­fek­ti­on (Soor) im Mund des Ba­bys sein. Eine sol­che er­ken­nen Sie mög­li­cher­wei­se an weis­sen Pünkt­chen auf der Mund­schleim­haut und muss un­be­dingt bei Mut­ter und Kind me­di­ka­men­tös be­han­delt wer­den.

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Letzte Aktualisierung: 11.05.2022, BH/KM

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