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Schwangere schläft
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An­zei­chen ei­ner Prä­eklamp­sie


Eine Prä­eklamp­sie äus­sert sich ty­pi­scher­wei­se zwi­schen der 24. und 28. SSW durch ho­hen Blut­druck, Ei­weiss im Urin (Pro­te­in­urie) in­fol­ge von Nie­ren­schä­den und Schwel­lun­gen (Öde­me oder Was­ser­ein­la­ge­rung) auf Grund über­mäs­si­ger Flüs­sig­keits­an­samm­lung in den Hän­den, dem Ge­sicht und den Füs­sen. Zu­sätz­lich lei­den Sie viel­leicht an Kopf­schmer­zen, Übel­keit mit Er­bre­chen, Schmer­zen im Un­ter- und Ober­bauch, Seh­stö­run­gen (z.B. ver­schwom­me­nes oder ge­trüb­tes Seh­ver­mö­gen und Au­gen­flim­mern), plötz­li­cher Ge­wichts­zu­nah­me, Schwin­del­ge­fühl, Licht­emp­find­lich­keit, Schläf­rig­keit, Ver­wirrt­heit, Ner­vo­si­tät und Rast­lo­sig­keit. Un­be­han­delt kann eine Prä­eklamp­sie zu ei­nem le­bens­ge­fähr­li­chen Krampfan­fall (Eklamp­sie) füh­ren, bei dem der gan­ze Or­ga­nis­mus zu­sam­men­bricht.  

Die meis­ten Fäl­le von Prä­eklamp­sie ha­ben ei­nen leich­ten Krank­heits­ver­lauf und zie­hen kei­ne wei­te­ren Kom­pli­ka­tio­nen nach sich. Dem­entspre­chend ein­fach sieht auch die Be­hand­lung aus, v.a. mit Bett­ru­he, Gabe von Ma­gne­si­um und Blut­druck­sen­kern und eng­ma­schi­gen Kon­trol­len. In Ein­zel­fäl­len je­doch kann die­ser Zu­stand so­wohl für die Mut­ter als auch ihr Kind sehr viel kom­pli­zier­ter und ge­fähr­li­cher wer­den. Grund­sätz­lich gilt: Je frü­her eine Prä­eklamp­sie wäh­rend der Schwan­ger­schaft auf­tritt, um so gra­vie­ren­der ist die Er­kran­kung.

Na­tür­lich wer­den Sie bei Ih­ren Schwan­ger­schafts­vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen mit­tels Blut­druck­mes­sun­gen und Urin­pro­ben auf die ver­schie­de­nen An­zei­chen der Prä­eklamp­sie hin un­ter­sucht - trotz­dem soll­ten Sie die Warn­zei­chen für eine Prä­eklamp­sie ken­nen und Ih­ren Frau­en­arzt, Ihre Frau­en­ärz­tin oder Ihre Heb­am­me ggf. da­von in Kennt­nis set­zen.

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Die meis­ten Ge­burts­hel­fer mei­nen: Wenn Ihre Schwan­ger­schaft die 34. Wo­che über­schrit­ten und Ihr Baby sich bis da­hin nor­mal ent­wi­ckelt hat, darf man den We­hen ih­ren Lauf las­sen. Al­ler­dings soll­te die Ge­burts­kli­nik auf die Ent­bin­dung ei­nes Früh­ge­bo­re­nen vor­be­rei­tet und für sei­ne Ver­sor­gung spe­zi­ell …
Letzte Aktualisierung: 30.09.2019, BH

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