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Blutdruck messen
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Chro­ni­scher Blut­hoch­druck


Wei­sen Sie un­be­dingt Ih­ren Frau­en­arzt, Ihre Frau­en­ärz­tin dar­auf hin, wenn Sie schon vor der Schwan­ger­schaft ei­nen zu ho­hen Blut­druck (Hy­per­to­nie) hat­ten. Even­tu­ell müs­sen Sie sich häu­fi­ger von Ih­rem Frau­en­arzt, Ih­rer Frau­en­ärz­tin oder Ih­rer Heb­am­me un­ter­su­chen las­sen als an­de­re Schwan­ge­re. Falls Ihr Blut­druck steigt, ist Bett­ru­he zu emp­feh­len. Bei ei­nem ex­trem star­ken An­stieg des Blut­drucks wer­den Sie ins Spi­tal ein­ge­wie­sen, wo Ihr Ge­sund­heits­zu­stand ge­nau­er be­ob­ach­tet wer­den kann.

Ihre Me­di­ka­men­te wer­den even­tu­ell durch für das Baby un­schäd­li­che Prä­pa­ra­te er­setzt, wie z.B. Al­pha-Me­thyl-Dopa. Be­kannt ist, dass vie­le Mit­tel ge­gen ho­hen Blut­druck zu an­ge­bo­re­nen Fehl­bil­dun­gen (v.a. Herz­feh­ler) beim Kind füh­ren, vor al­lem wenn sie im 2. und 3. Schwan­ger­schaft­s­tri­me­non ein­ge­nom­men wer­den. ACE-Hem­mer und AT-1-Re­zep­tor­ant­ago­nis­ten (Sar­ta­ne) dür­fen bei­spiels­wei­se auf kei­nen Fall ein­ge­setzt wer­den. 

Eine Blut­druck­erhö­hung be­deu­tet im­mer, dass eine Prä­eklamp­sie aus­ge­schlos­sen wer­den muss. Wäh­rend der Schwan­ger­schaft wer­den des­halb bei je­dem Frau­en­arzt­be­such der Blut­druck ge­mes­sen, der Urin auf Ei­weiss un­ter­sucht und es wird über­prüft, ob Ihre Hän­de oder Knö­chel ge­schwol­le­nen sind. Ver­mu­tet der be­han­deln­de Frau­en­arzt, die be­han­deln­de Frau­en­ärz­tin, dass Ihr Kind ge­fähr­det ist, kann die Ge­burt ein­ge­lei­tet oder ein Kai­ser­schnitt vor­ge­nom­men wer­den.

Sie selbst soll­ten sorg­fäl­tig auf Ihr Ge­wicht ach­ten, da­mit Was­ser­ein­la­ge­run­gen früh er­kannt wer­den. Wenn Sie auf­fal­lend häu­fig un­ter Kopf­schmer­zen oder Brech­reiz lei­den oder Seh­stö­run­gen, wie Flim­mern vor den Au­gen, be­mer­ken, soll­ten Sie auch hier­über Ih­ren Frau­en­arzt, Ihre Frau­en­ärz­tin un­ter­rich­ten.

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Zu hoch ist der Blut­druck in der Schwan­ger­schaft, wenn der sys­to­li­sche Druck über 140 mmHg und der dia­sto­li­sche Druck über 90 mmHg liegt (Hy­per­to­nie). Aber auch tie­fe­re Wer­te kön­nen schon ver­däch­tig sein, wenn der Blut­druck vor der Schwan­ger­schaft eher nied­rig war. Meist ent­steht ein leich­ter …
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