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Schwangere im Kaufhaus mit einer Einkaufsliste für Babykleidung,Schwangere in Babyabteilung
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Die 32. Wo­che Ih­rer Schwan­ger­schaft


Ge­nies­sen Sie in den letz­ten Wo­chen der Schwan­ger­schaft noch ein­mal ganz be­wusst die Din­ge, für die nach der Ge­burt we­nig Zeit bleibt. Und be­spre­chen Sie mit Ih­rem Part­ner, wie Sie sich die Auf­ga­ben tei­len wol­len, wenn das Baby da ist. Ab jetzt wer­den Sie alle zwei Wo­chen zur Vor­sor­ge­un­ter­su­chung ein­be­stellt. Man­che Frau­en­ärz­te und Frau­en­ärz­tin­nen füh­ren dann bei Ri­si­ko­schwan­ger­schaf­ten auch eine CTG-Un­ter­su­chung und/oder ei­nen Dopp­ler-Ul­tra­schall durch.

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Was ein Baby so al­les braucht - und nicht braucht!


Ein­kau­fen ist in der 32. SSW an der Rei­he! Al­les, was Ihr Baby in der ers­ten Zeit braucht, soll­te so lang­sam vor­han­den sein. Glück­li­cher­wei­se muss gar nicht so­viel an­ge­schafft wer­den, denn Ba­bys wach­sen sehr schnell aus al­lem her­aus. Trotz­dem macht das Ein­kau­fen der her­zi­gen klei­nen Klei­dungs­stü­cke ja sooo viel Spass!

Aus­ser Win­deln und Wi­ckel­zu­be­hör, ei­ner klei­nen Ba­de­wan­ne, ei­ner Wie­ge oder ei­nem Ba­by­bett­chen mit Aus­stat­tung brau­chen Sie dann nur noch ei­nen Kin­der­wa­gen oder ei­nen Au­to­sitz für den Trans­port vom Spi­tal nach Hau­se.

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Nein, Sie soll­ten bes­ser kei­nen Weich­spü­ler be­nut­zen! Er ist um­welt­schäd­lich, und legt sich in ei­ner Schicht über den Stoff, ver­schlech­tert so die Saug­kraft der Win­del und die Haft­fä­hig­keit von Klett­ver­schlüs­sen. Bei emp­find­li­chen Kin­dern kann Weich­spü­ler auch zu all­er­gi­schen Haut­re­ak­tio­nen füh­ren.
Dar­auf gibt es kei­ne ein­deu­ti­ge Ant­wort. Wenn in Ih­rer Fa­mi­lie kei­ne All­er­gie­nei­gung vor­han­den ist, muss das Wa­schen aus me­di­zi­ni­scher Sicht nicht un­be­dingt sein. Die meis­ten Müt­ter wa­schen die neu­en Klei­der fürs Baby trotz­dem, aber mehr aus psy­cho­lo­gi­schen Grün­den: Wer weiss schon, wer die …
Falls in Ih­rer Fa­mi­lie All­er­gi­en eine Rol­le spie­len, ist auch Ihr Baby all­er­gie­ge­fähr­det. Sie soll­ten dann so­we­nig wie mög­lich mit ver­schie­de­nen Wasch­mit­teln, Pfle­ge­pro­duk­ten usw. her­um­ex­pe­ri­men­tie­ren. Ha­ben Sie gute Er­fah­run­gen mit ei­nem Pro­dukt ge­macht, dann blei­ben Sie da­bei! All­er­gi­en zei­gen …

Schon jetzt sinn­voll: Ein Still-BH


In den Wo­chen nach der Ge­burt, im Wo­chen­bett, brau­chen Sie min­des­tens ei­nen gut stüt­zen­den Still-BH. Der kann Ih­nen aber jetzt schon gute Diens­te tun! Still-BHs soll­ten sich gut wa­schen las­sen, schnell trock­nen und mit ei­ner Hand zu öff­nen sein.

Das kann in die­ser Schwan­ger­schafts­wo­che un­ter­sucht wer­den


  • evtl. Zer­stö­re­ri­sche An­ti­kör­per

  • evtl. Blut­ar­mut (Hä­mo­glo­bin)

Gute Hal­tung ge­gen Rü­cken­schmer­zen


Für Aus­sen­ste­hen­de ist Ihr Bauch nun schon als schö­ne Run­dung nicht mehr zu über­se­hen. Sie ha­ben auch schon recht dar­an zu tra­gen! Er wird im­mer schwe­rer und zieht nach vor­ne. Weil die Schwan­ger­schafts­hor­mo­ne die Bän­der und Seh­nen ent­span­nen, ge­hen vie­le Schwan­ge­re au­to­ma­tisch im­mer mehr ins Hohl­kreuz.

Gute Kör­per­hal­tung ist jetzt dop­pelt wich­tig: Um den Rü­cken zu scho­nen, soll­ten Sie von nun an ein Hohl­kreuz be­wusst ver­mei­den, im­mer wie­der die Bei­ne hüft­breit ne­ben­ein­an­der hin­stel­len und das Scham­bein nach vor­ne und oben kip­pen. Bei län­ge­rem Sit­zen soll­ten Sie mit ei­nem klei­nen Kis­sen den Rü­cken im un­te­ren Be­reich ab­stüt­zen. Rü­cken­schmer­zen kön­nen nach­las­sen, wenn Sie eine Zeit­lang flach auf dem Rü­cken lie­gen und den Kopf und die Un­ter­schen­kel mit Kis­sen et­was hö­her la­gern. Eine gute Übung zur Ver­mei­dung von Rü­cken­schmer­zen und zum Trai­ning der Bauch­mus­ku­la­tur ist die Be­cken­wie­ge (das Scham­bein wird da­bei nach vor­ne und oben be­wegt), die man im Ste­hen, Lie­gen oder Sit­zen durch­füh­ren kann.

Be­rühmt-be­rüch­tigt: Das "Baby Brain"


Ha­ben Sie (oder Ihre Um­welt) schon be­merkt, dass Sie enorm ver­gess­lich und un­kon­zen­triert ge­wor­den sind? Dann sind Sie kei­ne Aus­nah­me! Auf­grund der Hor­mon­um­stel­lung schrumpft das Ge­hirn in der Schwan­ger­schaft leicht. Das Hirn­vo­lu­men nimmt aber nach der Ge­burt wie­der deut­lich zu und spä­tes­tens nach der Still­zeit ist die Ver­gess­lich­keit wie­der ver­schwun­den. Die Ur­sa­che für die so­ge­nann­te Schwan­ger­schafts­de­menz ist ein­leuch­tend: Die Auf­merk­sam­keit der Schwan­ge­ren rich­tet sich jetzt auf ei­nen spe­zi­el­len Le­bens­be­reich und al­les an­de­re ist un­wich­tig und wird aus­ge­blen­det.

Auch sind Sie nun we­ni­ger be­weg­lich und viel­leicht et­was un­si­cher auf den Bei­nen. Der Schwer­punkt des Kör­pers hat sich durch den di­cken Bauch nach vorn ver­la­gert. Sie soll­ten das nicht da­durch aus­glei­chen, dass Sie sich nach hin­ten leh­nen: Zu leicht ver­lie­ren Sie die Ba­lan­ce, stos­sen an oder ver­lie­ren Din­ge aus den Hän­den. Vor al­lem bei schlech­tem Wet­ter und un­ebe­nen Bö­den soll­ten Sie dar­auf ach­ten, dass Sie leich­ter aus­rut­schen und hin­fal­len kön­nen. Nor­ma­ler­wei­se ist ein Sturz un­ge­fähr­lich. Wenn Sie je­doch ir­gend­wel­che be­un­ru­hi­gen­den An­zei­chen wie Blu­tun­gen oder nach­las­sen­de Kinds­be­we­gun­gen fest­stel­len, su­chen Sie am bes­ten ei­nen Arzt auf.

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Fast alle Schwan­ge­ren be­kla­gen sich über Ver­gess­lich­keit. Hu­mor­vol­le und er­fah­re­ne Müt­ter re­den so­gar von der "Schwan­ger­schafts­de­menz" oder "Still­de­menz". Und das scheint kei­ne Ein­bil­dung zu sein. For­scher ha­ben Hin­wei­se da­für ge­fun­den, dass die Hirn­mas­se von Frau­en im letz­ten …
Ele­gan­te Be­we­gun­gen sind nicht ge­ra­de die gros­se Stär­ke schwan­ge­rer Frau­en. Oft füh­len Sie sich wie ein un­för­mi­ger Ele­fant im Por­zel­lan­la­den. Kein Wun­der: Sie müs­sen eine Men­ge mehr Ge­wicht mit sich her­um­tra­gen, wo­bei der Schwer­punkt des Kör­pers auch noch stark ver­la­gert ist. Aus­ser­dem sind alle …
Bei schwe­ren Un­fäl­len wer­den Sie selbst­ver­ständ­lich so­fort ins Kran­ken­haus ge­bracht. Aber selbst wenn der Un­fall nicht so schlimm er­scheint, soll­ten Sie auf Ihre Schwan­ger­schaft hin­wei­sen und sich vom Arzt un­ter­su­chen las­sen - nur um si­cher zu ge­hen. Auf­fahr­un­fäl­le bei­spiels­wei­se kön­nen star­ke …

Dos­sier "Teil­zeit­ar­beit"


Für vie­le Paa­re steht fest: Wenn ein Baby kommt, re­du­ziert min­des­tens ei­ner von bei­den Part­nern das Ar­beits­pen­sum, um für die Fa­mi­lie da zu sein. Noch sind es haupt­säch­lich die Müt­ter, die be­ruf­lich kür­zer tre­ten. Die Sta­tis­tik zeigt aber, dass der An­teil an Män­nern, die in ei­nem re­du­zier­ten Pen­sum be­rufs­tä­tig sind, seit 1991 ste­tig ge­stie­gen ist.

Es gibt zahl­rei­che Mög­lich­kei­ten fle­xi­bler Ar­beits­zeit­mo­del­le, die hel­fen, Fa­mi­lie und Be­ruf zu ver­bin­den. Un­ser Dos­sier be­ant­wor­tet Fra­gen zu Fi­nan­zen und Rech­ten und gibt In­fos und Tipps zur Or­ga­ni­sa­ti­on des Fa­mi­li­en­all­tags und der Kin­der­be­treu­ung bei Teil­zeit­ar­beit.

Ganz be­wusst ge­nies­sen


Das Le­ben mit Kind bringt un­glaub­lich viel Schö­nes, Neu­es und Span­nen­des und Sie ha­ben al­len Grund, sich auf das zu freu­en, was nach der Ge­burt kommt. Es gibt aber auch ei­ni­ge Din­ge, die Sie be­wusst ge­nies­sen soll­ten, so­lan­ge das Baby noch im Bauch ist. Din­ge, die Ih­nen jetzt noch ganz all­täg­lich er­schei­nen, die aber schon bald nicht mehr selbst­ver­ständ­lich sein wer­den... 

Angst vor der Ge­burt?


Vie­le Frau­en ha­ben vor der Ge­burt re­gel­rech­te Alp­träu­me. Las­sen Sie sich nicht ver­rückt ma­chen; das sind kei­ne „Vor­ah­nun­gen“, son­dern nur ein see­li­sches Rei­ne­ma­chen. An­geb­lich soll nach in­ten­si­ven Alp­träu­men die Ge­burt leich­ter sein. Die Angst vor der Ge­burt ist aus­ser­dem völ­lig nor­mal. Zu­viel Un­be­kann­tes und Un­an­ge­neh­mes liegt dar­in, das man in sei­nen Aus­mas­sen nicht er­fas­sen kann. Schliess­lich ist da auch noch die Angst, wäh­rend der Ge­burt die Kon­trol­le zu ver­lie­ren, nicht mehr über sei­nen ei­ge­nen Kör­per be­stim­men zu kön­nen und an­de­ren so rest­los aus­ge­lie­fert zu sein. Oder ganz ba­nal zu früh - schlim­mer noch: zu spät - ins Spi­tal zu fah­ren...

Schwan­ger­schafts-Ko­lum­ne


Ihre Schwan­ger­schaft in Zah­len


Babybauch 18 Fruechte Honigmelone
  • 32. Woche nach dem 1. Tag der letzten Periode
  • 31 Wochen + 1 - 7 Tage (ärztliche Berechnung)
  • 30. Woche nach der Befruchtung
  • Kopfdurchmesser des Fetus: ca. 78-90 mm
  • Gewicht des Fetus: ca. 1800 g
  • Länge des Fetus: ca. 41,5 cm

So ent­wi­ckelt sich Ihr Baby


Heb­am­men­tipp: Sym­phy­sen­schmer­zen


sitzende Schwangere hält sich Bauch und das Kreuz

Viele Schwangere klagen vor allem in den letzten Wochen der Schwangerschaft über Schmerzen im vorderen Schambereich (Symphyse). Häufig strahlt der Schmerz in die Beine und bis zur Hüfte aus. Wichtig ist, dass die betroffene Schwangere sich möglichst bereits bei Auftreten der Beschwerden schont und entlastet, durch Hochlagern des Beckens, z.B. durch die Knie-Ellenbogen Lage, oder durch das Stützen des oberen Beines in Seitenlage, z.B. durch ein festes Kissen oder Polster. Das Tragen eines Stützmieders oder Symphysengurts kann Linderung bringen. Aus der anthroposophischen, homöopathischen Medizin hat sich das niedrig potenzierte Komplexmittel Symphytum comp. bewährt. Fragen Sie Ihre Hebamme oder Arzt/Ärztin. Wenn alle diese Massnahmen nichts bringen, braucht es ggf. eine Überweisung zur Physiotherapie.

Letzte Aktualisierung: 06.02.2020, BH
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