Die Kontrolluntersuchungen im 1. Lebensjahr
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Die Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt

In den meisten Entbindungskliniken erhalten Sie das „Schweizerische Gesundheitsheft für das Kind". Falls Sie es noch nicht haben, fragen Sie Ihren Kinderarzt, Ihre Kinderärztin oder Hebamme danach.

Dieses Heft wird Ihr Kind durch die nächsten Jahre begleiten. Denn die Schweizerische Gesellschaft für Pädiatrie empfiehlt zwölf Termine für Kontrolluntersuchungen: erste Lebenswoche, 1 Monat, 2 Monate, 4 Monate, 6 Monate, 9 oder 12 Monate, 18 Monate, 24 Monate, 4 Jahre, 6 Jahre, 10 Jahre und 14 bis 16 Jahre.

Jede einzelne dieser Untersuchungen ist wichtig; auch wenn es Ihrem Kind prächtig geht, sollten Sie keine davon auslassen. Ihr Kind macht in den ersten fünf Lebensjahren so viele geistige und körperliche Entwicklungsschritte durch, dass auch einmal eine kleinere oder grössere Störung dabei sein kann. Und je früher solch eine Störung entdeckt wird, umso besser kann sie behandelt werden.

Alle Untersuchungen werden von den Krankenkassen übernommen.

Bei allen Untersuchungen wird Ihr Kind vom Kinderarzt, der Kinderärztin ausführlich untersucht, d.h. die inneren Organe, die Haut, das Nerven- und Knochensystem, die Sinnesorgane und die altersgemässe Entwicklung wird kontrolliert. Natürlich wird auch der Impfplan besprochen und durchgeführt. Sie sollten deshalb zu jedem Untersuchungstermin auch den Impfpass des Kindes mitbringen.

Sehr wichtig sind für den Kinderarzt, die Kinderärztin auch Ihre eigenen Beobachtungen. Wenn Ihnen an Ihrem Kind etwas auffällt, auch im Vergleich mit gleichaltrigen Kindern, dann notieren Sie sich am besten Ihre Beobachtungen und Fragen, damit Sie in der Praxis nichts vergessen.

Wir haben Ihnen unter den folgenden Links ausführliche Informationen zu den einzelnen Untersuchungen im ersten Lebensjahr zusammengestellt. Sie finden statt


Checkliste

Hinweise auf Entwicklungsstörungen


Häufige Fragen zum Thema

Entfernungen kann Ihr Baby in nah und weit unterscheiden. Alles was weiter als eine Armlänge entfernt ist, sehen sie nur verschwommen. Der Nahbereich bis ca. 30 cm, also die Distanz zwischen dem Elterngesicht und den Babyaugen beim Füttern und Tragen, ist dagegen recht scharf.

Das attraktivste...

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Die routinemässigen Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt sollten eigentlich alle Arten von Entwicklungsverzögerungen, sowohl geistige als auch motorische, erfassen. Wenn Sie diese Untersuchungen wahrnehmen, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen.

Die Entwicklungsunterschiede sind im ersten und...

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Das ist grundsätzlich nur mit einer eingehenden Untersuchung zu beurteilen. Aber auf den ersten Eindruck liegt wahrscheinlich bei Ihrer Tochter ein sog. muskulärer Schiefhals vor. Ursache ist meist eine Verhärtung des Sternocleidomastoideus-Muskels (der "grosse Halsdreher").

In der Mehrzahl der...

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Newsticker

Bauchlage für wache Babys | 12.09.2020

Liegen Babys, wenn sie wach sind, auch mal auf dem Bauch, fördert das die Entwicklung ihrer grobmotorischen Fähigkeiten, stärkt die Nackenmuskulatur und beugt einer Kopfverformung, die durch die Rückenlage bedingt sein kann, vor. Diese Fakten konnten amerikanische Forscher nun in einer Übersichtsarbeit noch einmal nachweisen. „Wenn Säuglinge im Alter von 1 bis 3 Monaten mit der Nackenkontrolle beginnen, können sie im Wachzustand - in Absprache mit dem Kinder- und Jugendarzt und unter der ständigen Aufsicht der Eltern - für kurze Zeit auf dem Bauch liegen“, empfiehlt auch der deutsche Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Dies trainiere u.a. die Arm-, Brust- und Nackenmuskulatur, die das Baby später zum Umdrehen, Sitzen und Krabbeln braucht. Gehen Sie am besten schrittweise vor: Zunächst können sich Eltern ihr Baby mit dem Bauch auf die eigene Brust legen. Sobald sich das Kleine an diese Position etwas gewöhnt hat, kann es die Übung auch mal auf einer Decke auf dem Boden versuchen. Nach und nach können Eltern diese Zeitspanne verlängern bzw. das Baby auch mehrmals am Tag kurz bäuchlings hinlegen. Bis zum Alter von drei Monaten kann ein waches Baby täglich insgesamt etwa bis zu einer Stunde auf dem Bauch liegen. Im Schlaf sollte das Kind aber unbedingt auf dem Rücken liegen.

Letzte Aktualisierung : 05-11-19, BH

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