Schwangere schaut sich ihre Füsse an

Heisse Füsse und brennende Sohlen

Besonders nachts und wenn es draussen warm ist, sind brennende, schwitzende Füsse eine häufige Begleiterscheinung der Schwangerschaft – harmlos, aber lästig und vor allem Schlaf raubend. Das kann ziemlich kräftezehrend sein.

Verantwortlich sind der gesteigerte Stoffwechsel und die verstärkte Blutzufuhr in alle Organe und eben auch in die Haut, wo die Blutgefässe stark erweitert sind. Dies kann zu Wärmeempfindlichkeit, Hitzewallungen, Schweissausbrüchen und heissen Füssen führen.

Ein alter Trick ist, einen Eimer mit kaltem oder lauwarmem Wasser neben das Bett stellen. Wenn Sie mitten in der Nacht aufwachen, müssen Sie nur die Füsse zur Kühlung in den Eimer stecken und können wahrscheinlich bald wieder einschlafen. Eine andere Möglichkeit wäre, mit nassen Socken ins Bett gehen oder die Füsse mit kühlender Menthol- oder Rosmarinsalbe einzucremen. Manchen Schwangeren hilft es, wenn die Füsse etwas erhöht liegen. Nicht jedermanns Sache ist, die Füsse unbedeckt zu lassen – gerade Frauen können dann erst recht nicht einschlafen.

Vorsicht allerdings, wenn die Füsse nicht nur heiss, sondern auch dick geschwollen sind. Dann sollten Sie Ihren Arzt bei der nächsten Kontrolle darauf ansprechen. Wasseransammlungen (Ödeme) müssen abgeklärt werden.

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Letzte Aktualisierung : 19-06-16, BH

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