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Der normale Monatszyklus

Der natürliche Menstruationszyklus (Ovarialzyklus) der Frau dauert normalerweise etwa 28 Tage. Er beginnt mit dem ersten Tag der Regelblutung und endet mit dem Tag vor der nächsten Regelblutung. Ein kompliziertes Zusammenspiel vieler verschiedener Hormone ist dazu die Voraussetzung. Je normaler sich der Verlauf des unbehandelten Menstruationszyklus darstellt, umso leichter lassen sich der Zyklus und die fruchtbaren Tage berechnen und umso grösser sind die Chancen, schnell schwanger zu werden.

Wenn Sie gerade erst die Anti-Baby-Pille abgesetzt haben, kann es einige Zeit dauern, bis sich ein normaler Zyklus zeigt - das muss aber nicht so sein und viele Frauen werden schon im ersten Zyklus nach Absetzen der Pille schwanger.

Während der Periodenblutung (auch kurz Mens genannt), die etwa 5 bis 7 Tage dauern kann, beginnen rund zwanzig Eizellen in einem der beiden Eierstöcke ( Ovarien ) zu reifen. Sie nisten sich in flüssigkeitsgefüllte Bläschen ein, den Eibläschen oder Follikel. Daher nennt man die erste Hälfte des Zyklus bis zum Eisprung "Follikelphase".

Der Eisprung

Durch eine genaue Wechselwirkung zwischen Eierstock und Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) gelingt es einem einzelnen Eibläschen, schneller zu wachsen und zu reifen und schliesslich zu platzen. Das ist der Eisprung oder Follikelsprung (Ovulation), der ziemlich genau am 14. Tag vor Ende des Zyklus stattfindet, egal wie viele Tage die gesamte Zykluslänge beträgt. Die Körpertemperatur (Basaltemperatur) steigt leicht an, der Zervixschleim wird spinnbar, also durchlässiger für Spermien, und im Ovulationstest werden Ihre fruchtbarsten Tage angezeigt.

Zur Befruchtung bereit

Die Eizelle ist nach dem Eisprung freigesetzt und befruchtungsfähig. Sie wird im Eileiter aufgefangen und in Richtung Gebärmutterhöhle transportiert. Da die Spermien auch einen gewissen Weg zur Eizelle zurücklegen müssen, sollte der Geschlechtsverkehr optimalerweise schon kurz vor dem Eisprung stattfinden, wenn Sie sich ein Kind wünschen. Mit einigen Tricks kann man auch das Geschlecht des gewünschten Kindes beeinflussen - allerdings nicht mit Sicherheit!

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Der gesprungene Follikel entwickelt sich dort zum Gelbkörper, dem Corpus luteum. Nach ihm ist die zweite Hälfte des Zyklus nach dem Eisprung benannt, die "Lutealphase". Sie dauert bei derselben Frau in jedem Monat relativ konstant zwischen 12 und 16 Tagen. Bei einer Dauer unter zehn Tagen spricht man von einer „Gelbkörperschwäche“ oder „Lutealinsuffizienz“.

Der Gelbkörper wächst noch einige Tage  weiter und sondert dabei das Hormon Progesteron ab. Hat keine Befruchtung stattgefunden, bildet er sich wieder zurück und wird zusammen mit der Schleimhaut der Gebärmutter ( Endometrium ), die in der zweiten Zyklushälfte dicker und weicher geworden ist, bei der Regelblutung ausgestossen. Mit einsetzender Menstruation fällt auch die nach dem Eisprung angestiegene Basaltemperatur  wieder ab.

Ist die Eizelle befruchtet worden, bleibt die Basaltemperatur auf einem höheren Niveau und vielfältige hormonelle Veränderungen begleiten den Embryo auf seiner Reise zur Einnistung in die Gebärmutter.


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Fruchtbare Tage
Einnistung bei Befruchtung
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Häufige Frage zum Thema

80% der Mütter, die nicht stillen, haben spätestens 10 Wochen nach der Geburt wieder eine Menstruationsblutung. Aber jede Frau hat einen individuellen Hormonhaushalt, und theoretisch kann schon drei Wochen nach einer Geburt der erste Eisprung stattfinden. So kann möglicherweise schon vor der ersten...

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Newsticker

Unwiderstehlicher Duft | 18.09.2018

Manche Sexualhormone steuern nicht nur Zyklus und Fruchtbarkeit der Frauen, sondern wirken sich auch auf ihren Körpergeruch aus – und indirekt auch auf die Partnerwahl. Ein bestimmter Mix aus hohen Östrogen- und niedrigen Progesteron-Werten riecht für Männer besonders anziehend, wie eine Studie an der Universität Bern jetzt herausfand. Der vermutete Grund: Diese Hormonspiegel deuten auf eine hohe weibliche Fruchtbarkeit hin und Männer suchen instinktiv nach Frauen, mit denen sie sich möglichst erfolgreich fortpflanzen können. Am attraktivsten duften Frauen für Männernasen demnach während der fruchtbarsten Tage des Monatszyklus.

Zinkmangel | 20.07.2018

Die Qualität der Eizellen und damit eine optimale Fruchtbarkeit hängt stark von der Versorgung mit Zink ab. US-amerikanische Forscher haben jetzt nachgewiesen, dass dieses Spurenelement bei Mäusen schon sehr früh in der Entwicklung der Eizellen und dem Eisprung eine Rolle spielt. Ein Zinkmangel, so das Ergebnis der Studie, kann bereits sehr frühe Stadien in der Entwicklung der Eizellen negativ beeinflussen. Die Fähigkeit der Eizellen, sich zu teilen und befruchtet zu werden, sei dann deutlich reduziert. Dies könne sich auf die Fruchtbarkeit Monate später negativ auswirken. Gefährdete Bevölkerungsgruppen sind Menschen mit Krankheiten wie Reizdarmsyndrom, Morbus Crohn, Magen-Darm- oder Lebererkrankungen und Frauen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren.

Zuviel ist problematisch | 13.03.2017

Normalgewichtige Frauen, die fast täglich oder bis zur Erschöpfung trainieren, leiden dreimal so häufig unter Zyklusstörungen und Problemen, schwanger zu werden wie ihre Geschlechtsgenossinnen, die es beim Sport etwas ruhiger nehmen. Faktoren wie Alter, Rauchen oder sozialer Status spielen kaum eine Rolle – aber das Körpergewicht. Treiben nämlich Übergewichtige Sport, erhöht dies immer ihre Chance, schwanger zu werden. Die Empfehlung der Experten für alle Frauen mit Kinderwunsch: Moderates Training (etwas 1 Stunde Training/Woche) ist grundsätzlich förderlich für die Fruchtbarkeit. Wie bei allem im Leben, sollte man eben nichts übertreiben!

Newsticker

Im Sommer gezeugte Babys sind gesünder: Das haben US-Forscher in einer Studie mit Daten von mehr als 1,4 Millionen US-amerikanischen Kindern herausgefunden: Kinder, die in den Sommermonaten gezeugt wurden und ab April das Licht der Welt erblicken, waren durchschnittlich acht bis neun Gramm schwerer bei der Geburt. Warum, ist noch unklar. Dagegen ist der Wonnemonat Mai für eine Empfängnis offenbar besonders ungünstig: Kinder, die im Mai gezeugt werden, kommen häufiger zu früh zur Welt - damit steigt ihr Risiko für verschiedene Erkrankungen. Ein Grund könnten die winterlichen Grippe-Viren in den letzten Schwangerschaftswochen sein. (swissmom Newsticker 25.7.2013.)

Letzte Aktualisierung : 08-04-19, BH

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