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                              Mädchen mit Ausschlag und Teddy
                              ©
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                              Auf den ers­ten Blick


                              Hand-Mund-Fuss Krank­heit


                              Der Name die­ser In­fek­ti­ons­krank­heit lässt an die Maul- und Klau­en-Seu­che den­ken, die Klau­en­tie­re wie Rin­der und Schwei­ne be­fällt. Sie wird aber durch eine an­de­re Vi­ren­gat­tung ver­ur­sacht. 

                              • Die Hand-Mund-Fuss-Krank­heit ver­ur­sacht meist ho­hes Fie­ber.

                              • Der Aus­schlag ma­ni­fes­tiert sich mit ge­füll­ten Bläs­chen um den Mund, an den Hän­den und an den Füs­sen.

                              • Es juckt stark.

                              • Die Kin­der füh­len sich meist nicht be­son­ders krank.

                              Die Hand-Mund-Fuss-Krank­heit ver­ur­sacht meist ho­hes Fie­ber.

                              Der Aus­schlag ma­ni­fes­tiert sich mit ge­füll­ten Bläs­chen um den Mund, an den Hän­den und an den Füs­sen.

                              Es juckt stark.

                              Die Kin­der füh­len sich meist nicht be­son­ders krank.

                              Hand, Fuss und Mund Krankheit
                              Ekzem an Händen

                              Ma­sern


                              Die Ma­sern wa­ren frü­her eine weit ver­brei­te­te Krank­heit. Sie sind sehr an­ste­ckend. Prak­tisch je­der un­ge­schütz­te Mensch wird bei Kon­takt mit Ma­sern­vi­ren, also mit ei­nem Er­krank­ten, in­fi­ziert. Wenn ein Er­krank­ter z.B. niest oder hus­tet, wer­den die Vi­ren ei­ni­ge Me­ter weit durch die Luft über­tra­gen. Wer ein­mal Ma­sern durch­ge­macht hat oder da­ge­gen ge­impft wur­de, ist sein Le­ben lang im­mun.

                              Die Kin­der­krank­heit zeigt sich mit ei­nem leicht er­ha­be­nen und bis 5 mm gos­sen fle­cki­gen Aus­schlag, der sich vor al­lem auf den Wan­gen be­fin­det.

                              Fie­ber zeigt sich zu Be­ginn und steigt noch­mals mit dem Aus­schlag an.

                              Der Aus­schlag juckt stark.

                              Die Kin­der füh­len sich rich­tig krank.

                              Kind mit Masern
                              Masern Ausschlag an den Wangen

                              Drei­ta­ge­fie­ber


                               Das Drei­ta­ge­fie­ber be­fällt fast aus­schliess­lich Kin­der im Al­ter von 6 Mo­na­ten bis zwei Jah­ren. Der Er­re­ger ge­hört zu den Her­pes­vi­ren. Die In­ku­ba­ti­ons­zeit be­trägt etwa 7-15 Tage. Hat man die Er­kran­kung ein­mal durch­ge­macht, ist man sein Le­ben lang im­mun. 

                              Die Kin­der ha­ben oft ho­hes Fie­ber.

                              Der Aus­schlag ist klein­flä­chig, meist am Rumpf vor­han­den.

                              Ty­pisch: Der Aus­schlag er­scheint erst nach dem Fie­ber­schub und juckt nicht.

                              Fiebermesser im Vordergrund, verschwommen das Baby im Hintergrund
                              ©
                              iStock
                              Dreitagefieber

                              Rö­teln


                              Rö­teln sind zwar sehr an­ste­ckend, im all­ge­mei­nen han­delt es sich aber um eine harm­lo­se In­fek­ti­ons­krank­heit. Hat man ein­mal die Er­kran­kung durch­ge­macht oder ist er­folg­reich da­ge­gen ge­impft wor­den, be­steht eine le­bens­lan­ge Im­mu­ni­tät. Neu­ge­bo­re­ne und Säug­lin­ge ha­ben noch ei­nen Nest­schutz von der Mut­ter und er­kran­ken da­her höchst sel­ten an Rö­teln.

                              Die In­ku­ba­ti­ons­zeit be­trägt 14 bis 23 Tage. Die An­ste­ckung be­ginnt aber schon ei­ni­ge Tage vor dem Auf­tre­ten des Aus­schlags. In­fi­zier­te kön­nen also schon be­vor sie Sym­pto­me ha­ben an­de­re Men­schen an­ste­cken.

                              Das Fie­ber ist leicht.

                              Der Aus­schlag zeigt sich in zu­sam­men­flies­sen­den, klei­nen hell­ro­ten Fle­cken. 

                              Es juckt stark.

                              Ty­pisch für Rö­teln sind ge­schwol­le­ne Lymph­kno­ten hin­ter den Oh­ren.

                              Ansteckende Kinderkrankheiten

                              Rin­gel­rö­teln


                              Die Rin­gel­rö­teln wer­den ver­ur­sacht durch das Par­vo­vi­rus B19, ha­ben also nichts mit den her­kömm­li­chen Rö­teln oder dem Rö­tel­ner­re­ger zu tun.

                              Die Er­kran­kung ist höchst an­ste­ckend und be­fällt vor­wie­gend Kin­der, vor al­lem in den Win­ter- und Früh­lings­mo­na­ten. Dann kommt es in Krip­pen, Ki­tas und Kin­der­gär­ten zu re­gel­rech­ten Epi­de­mi­en.

                              Etwa 70% der Er­wach­se­nen ha­ben be­reits eine Rin­gel­rö­teln-Er­kran­kung durch­ge­macht und sind des­halb im­mun.

                              Die In­ku­ba­ti­ons­zeit be­trägt 6-14 Tage. In­fi­zier­te Kin­der sind nur wäh­rend ei­ner Wo­che vor dem Be­ginn des Ex­zems an­ste­ckend.

                              Der Aus­schlag tritt - al­ler­dings nur bei 10-20 % al­ler er­krank­ten Kin­der - ohne Vor­bo­ten oder Be­ein­träch­ti­gung des All­ge­mein­be­fin­dens auf und be­ginnt meist an den Wan­gen mit in­ten­si­ver Rö­tung und leich­ter Schwel­lung, 

                              Der Aus­schlag zeigt sich mit weis­sen Aus­spa­run­gen im Ge­sicht (wie ein Schmet­ter­ling). Er zeigt sich mit in­ein­an­der flies­sen­den röt­li­chen und in der Mit­te hel­le­ren Fle­cken ist am Kör­per gir­lan­den- oder git­ter­för­mig, da­her der Name „Rin­gel­rö­teln“.

                              Es juckt stark.

                              Die Kin­der ha­ben leich­tes Fie­ber.

                              Be­son­der­heit: Er­bre­chen.

                              Ringelröteln
                              Ringelröteln

                              Schar­lach


                              Schar­lach zählt zu den klas­si­schen Kin­der­krank­hei­ten, weil er vor­wie­gend im ers­ten Le­bens­jahr­zehnt auf­tritt. Ob­wohl schon Ba­bys vom sechs­ten Mo­nat an in­fi­ziert wer­den kön­nen, tritt Schar­lach oft erst zwi­schen dem drit­ten und ach­ten Le­bens­jahr auf, mit ei­nem Gip­fel im vier­ten Le­bens­jahr. Mit zehn Jah­ren nimmt die An­ste­ckungs­ge­fahr ab, er­lischt aber nie völ­lig. Auch Er­wach­se­ne kön­nen dar­an er­kran­ken.

                              Die Kin­der zei­gen oft ho­hes Fie­ber.

                              Der Aus­schlag ist sam­tig und pus­tel­ar­tig mit hell­ro­ten Fle­cken. Er juckt stark.

                              Be­gleit­sym­pto­me sind ein ent­zün­de­ter Ra­chen und ein ro­ter Zun­gen­be­lag.

                              Ansteckende Kinderkrankheiten

                              Wil­de Blat­tern


                              Wil­de Blat­tern (Wind­po­cken, spit­ze Blat­tern, Schaf­blat­tern, Va­ri­zel­len) wer­den durch das Va­ri­cel­la-Zos­ter-Vi­rus ver­ur­sacht. Sie sind ver­wandt mit dem Drei­ta­ge­fie­ber und den eben­so Her­pes­vi­rus-be­ding­ten Fie­ber­blasen (Lip­pen­her­pes).

                              Er­krank­te sind hoch­gra­dig an­ste­ckend. 80 bis 90 Pro­zent al­ler Kin­der ste­cken sich an, wenn sie Kon­takt mit ei­nem er­krank­ten Kind hat­ten - und oft schon, be­vor die­ses Kind die ty­pi­schen Bläs­chen zeigt.

                              Ein um­fas­sen­der Schutz vor ei­ner An­ste­ckung ist da­her gar nicht mög­lich.

                              Die Kin­der ha­ben mit­tel bis ho­hes Fie­ber.

                              Der Aus­schlag ma­ni­fes­tiert sich in lin­sen­gros­se blass­ro­te Bläs­chen und juckt stark.

                              Kind mit Ausschlag am Körper
                              ©
                              Shutterstock
                              Wilde Blattern

                              Über­sicht der ver­schie­de­nen Kin­der­krank­hei­ten


                              Fieber?Ausschlag?Juckreiz?Besonderheit
                              Dreitagefiebersehr hochkleinflächig, v.a. am RumpfneinAusschlag nach dem Fieber
                              Hand-Fuss-Mund-Krankheithochgefüllte Bläschen an Händen, Füssen, um den Mundstark
                              Masernsteigt mit Ausschlag noch einmal anleicht erhaben und bis 5 mm gross, vor allem auf Wangenstarkallgemeines Krankheitsgefühl
                              Ringelrötelnleichtweisse Aussparung im Gesicht (Schmetterling)starkErbrechen
                              Rötelnleichtzusammenfliessende, kleine hellrote Fleckenstarkgeschwollene Lymphknoten hinter Ohr
                              Scharlachsehr hochsamtiger, pustelartiger Ausschlagstarkentzündeter Rachen, roter Zungenbelag
                              Windpockenmittel bis hochlinsengrosse blassrote Bläschenstarkextrem ansteckend
                              Letzte Aktualisierung: 06.11.2019, BH

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                              11/17/2021
                              Frau bekommt Impfung mit Spritze

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