Neugeborene Zwillinge

Zwillinge und höhergradige Mehrlinge

Für die meisten Schwangeren ist es erst einmal ein Schock, wenn sie - oft schon bei der ersten Ultraschalluntersuchung - erfahren, dass Mehrlinge unterwegs sind. Nicht nur, weil die Schwangerschaft nun mit noch mehr Beschwerden, sondern vor allem mit deutlich mehr Risiken als eine Einlingsschwangerschaft verbunden sein wird. Deshalb ist jetzt eine sorgfältige Schwangerschaftsvorsorge besonders wichtig. Auch die Geburt muss gut und vor allem früh genug geplant werden, denn Mehrlinge werden in den meisten Fällen deutlich vor dem errechneten Termin geboren.

Ganz zu schweigen natürlich von der Zeit nach der Geburt mit zwei jungen Säuglingen, die nicht selten noch einige Wochen auf der Intensivstation/Frühgeborenenstation betreut werden müssen. Wird das Stillen funktionieren? Wie wird man zwei gleichzeitig schreienden Babys gerecht? Zuverlässige Hilfe sollte zumindest für die ersten Wochen im Voraus organisiert werden.

In den letzten Jahren hat die Häufigkeit von Zwillingen und höhergradigen Mehrlingen zugenommen. Der Grund: Einer Mehrlingsschwangerschaft geht häufig eine Hormonbehandlung voraus. Aber auch bestimmte andere Faktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit für Mehrlinge.

Es gibt eineiige und zweieiige Zwillinge, deren Unterscheidung schon vor der Geburt nicht immer ganz einfach ist. Wichtig ist sie jedoch, weil eineiige Zwillinge ein höheres Risiko für Komplikationen in der Schwangerschaft haben.

Für Zwillings- und Mehrlingseltern, die Kameradschaft und Geselligkeit pflegen wollen, ist der Schweizerische Zwillingsverein die richtige Kontaktadresse.

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Newsticker

Gesunde Fünflinge geboren: Am 2. Juni hat Alexandra Kinova (23) vier Jungen und ein Mädchen zur Welt gebracht! Die Babys kamen in der 31. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt zur Welt und sind alle wohlauf, werden aber  auf der Intensivstation betreut. Alexandra Kinova hatte erst vor zweieinhalb Monaten erfahren, dass sie fünf statt zwei Babys im Bauch hat! Die Fünflinge wurden ohne künstliche Befruchtung gezeugt - ein Rekord, der nur  einmal unter 50 Millionen Geburten vorkommt. Die Kinder sollen nach dem Wunsch der Eltern, die schon einen Sohn haben, Tereza, Michael, Deniel, Martin und Alex heissen. (swissmom-Newsticker, 5.6.2013)

Letzte Aktualisierung: 05.2016, BH