Anzeige

Heb­am­men­tipps für's Wo­chen­bett

Aus der täg­li­chen Pra­xis und dem Er­fah­rungs­schatz ei­ner frei­be­ruf­li­chen Heb­am­me

Hebamme untersucht Neugeborenes zu Hause
©
GettyImages

Stil­len im Wo­chen­bett


Wenn Sie sich dazu ent­schie­den ha­ben, Ihr Baby zu stil­len, wer­den Sie im Wo­chen­bett viel Zeit da­mit ver­brin­gen. Wenn Sie be­den­ken, wie klein der Ma­gen ei­nes Neu­ge­bo­re­nen ist, er­staunt es nicht, dass es je­weils nur we­nig da­für häu­fig trin­ken mag.

Der Milch­ein­schuss lässt nach der Ge­burt zwar ein paar Tage auf sich war­ten, trotz­dem wird Ihr Kind mit der be­reits in der Schwan­ger­schaft pro­du­zier­ten Vor­milch satt. Oft täuscht das Ge­fühl, dass Ihr Baby doch ohne Milch­fluss hung­rig sein müss­te. Wenn Sie Ihr Baby häu­fig an­le­gen, re­gen Sie so auch den Milch­fluss an.

Pro­ble­me und Un­ter­stüt­zung beim Stil­len


Stil­len ist zwar na­tür­lich, trotz­dem klappt es nicht bei al­len Müt­tern und Ba­bys von An­fang an ganz rei­bungs­los. Wenn die Form Ih­rer Brust­war­zen das Stil­len er­schwe­ren, kön­nen Still­hüt­chen hilf­reich sein.

Vie­le Müt­ter sind er­staunt, mit wie­viel Kraft Ihr Baby an der Brust sau­gen kann, Schmer­zen und wun­de Brust­war­zen er­le­ben ei­ni­ge Frau­en in den ers­ten Wo­chen des Stil­lens. 

Nug­gi ja oder nein?


Seit vie­len Jah­ren ist der Nug­gi um­strit­ten. Sorgt er nun für eine Saug­ver­wir­rung bei Neu­ge­bo­re­nen? Tat­sa­che ist, dass er den El­tern den All­tag tat­säch­lich et­was ver­ein­fa­chen kann, denn er be­frie­digt das Saug­be­dürf­nis des Ba­bys zu­min­dest vor­über­ge­hend.

Letzte Aktualisierung: 19.10.2021, KM
Anzeige
Anzeige