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Der Saug­re­flex und Such­re­flex

Mit dem na­tür­li­chen Saug- und Such­re­flex ist ein Baby bes­tens für die Nah­rungs­auf­nah­me ge­rüs­tet.

Säugling öffnet den Mund zum Stillen
©
GettyImages

Schon im Mut­ter­leib hat sich Ihr Baby auf das Stil­len vor­be­rei­tet. Sei­ne Sin­ne sind schon gut ent­wi­ckelt: Neu­ge­bo­re­ne kön­nen sau­gen, schme­cken und rie­chen. 

Will das Neu­ge­bo­re­ne aber nicht ver­hun­gern, müs­sen zu­min­dest drei Tä­tig­kei­ten in Ein­klang ge­bracht wer­den: Sau­gen, Schlu­cken und At­men. Dies schafft das Kind am bes­ten, wenn es in den ers­ten Mi­nu­ten oder Stun­den Ge­le­gen­heit zum Sau­gen be­kommt. Wird die­se Er­fah­rung über 6 - 24 Stun­den hin­aus­ge­zö­gert, ge­lingt al­les nicht mehr so leicht. Erst 48 Stun­den nach der Ge­burt ist es wie­der in der Lage, so ge­schickt zu sau­gen wie in den ers­ten Le­bens­stun­den. Spä­ter ge­lingt die Nah­rungs­auf­nah­me dann im­mer bes­ser und das Kind fin­det im­mer si­che­rer die Brust der Mut­ter oder die Fla­sche. 

Wird der Such­re­flex durch Be­rüh­rung der Wan­ge aus­ge­löst, wen­det sich das Kind Ih­nen zu und sucht Ihre Brust­war­ze. Strei­cheln Sie nur die Ih­nen zu­ge­wand­te Wan­ge. Schon bei ei­ner leich­ten Be­rüh­rung der Lip­pen wird der Saug­re­flex aus­ge­löst und es wird den Mund weit öff­nen. Hel­fen Sie ihm, die Brust zu neh­men, wo­bei Sie dar­auf ach­ten soll­ten, dass es die gan­ze Brust­war­ze in­klu­si­ve des War­zen­hofs in den Mund nimmt.

Der Saug­re­flex folgt un­mit­tel­bar: Das Baby be­ginnt, zwi­schen sei­ner Zun­ge und dem hin­te­ren, wei­chen Teil des Gau­mens sau­gen. Der wei­che Gau­men ist der Teil, den Sie mit der Zun­gen­spit­ze er­rei­chen, wenn Sie Ihre Zun­ge weit in den hin­te­ren Teil des Mun­des zu­rück­rol­len. Wenn das Kind im hin­te­ren, wei­chen Be­reich des Gau­mens saugt, wer­den Ihre Brust­war­zen nicht so schnell wund.

Letzte Aktualisierung: 26.11.2019, BH

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