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Brust­ver­wei­ge­rung

Baby auf dem Arm der Mutter weint
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GettyImages

Ir­gend­wann kommt bei fast je­dem Kind der Zeit­punkt, wo es nicht mehr an der Brust trin­ken will. Die­se Still­ver­wei­ge­rung ist nach dem ers­ten Le­bens­jahr ein na­tür­li­cher Ent­wick­lungs­schritt, so­zu­sa­gen ein ers­ter Schritt in die Selb­stän­dig­keit. Dann be­steht kein Grund, die Brust­mahl­zei­ten zu er­zwin­gen. Ent­spre­chend ein­fach lässt sich dann ab­stil­len.

Ver­wei­gert aber ein jun­ger Säug­ling schein­bar grund­los und plötz­lich die Brust, soll­te man nach der Ur­sa­che for­schen. Viel­leicht liegt ein un­ver­mit­telt an­de­rer Ge­ruch der Mut­ter vor, durch ein neu­es Par­fum oder Kör­per­pfle­ge­pro­dukt oder weil die Mens­trua­ti­on wie­der ein­ge­setzt hat.  Emp­find­li­che Ba­bys re­agie­ren auch auf be­stimm­te Spei­sen, die die Mut­ter ge­nos­sen hat, erst ein­mal ab­leh­nend, weil dann die Brust­milch an­ders schmeckt. Ein wei­te­rer Grund kann sein, dass sein Näs­chen ver­stopft ist und es beim Trin­ken kaum Luft be­kommt.

Pro­bie­ren Sie, Ih­rem Baby ab­ge­pump­te Mut­ter­milch mit dem Schop­pen zu ver­füt­tern und su­chen Sie Rat bei Ih­rer Müt­ter­be­ra­te­rin, ei­ner Still­be­ra­te­rin oder Heb­am­me. Will es auch die auf kei­nen Fall trin­ken, muss spä­tes­tens nach ei­nem Tag auf künst­li­che Ba­by­nah­rung zu­rück­ge­grif­fen wer­den.

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Letzte Aktualisierung: 26.11.2019, BH

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