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Damm­mas­sa­ge in der Schwan­ger­schaft

Pipette mit Glas
©
GettyImages
In Zusammenarbeit mit:
Schweizerischer Hebammenverband

Ge­schmei­di­ger Damm für die Ge­burt


Für Heb­am­men ist die Damm­mas­sa­ge eine wich­ti­ge ge­burts­vor­be­rei­ten­de Mass­nah­me. Sie soll das Ge­we­be zwi­schen hin­te­rer Schei­den­wand und Af­ter weich, ge­schmei­dig und dehn­bar ma­chen. So kann der Kopf des Kin­des gut hin­durch glei­ten, ohne dass Ihr Damm Ver­let­zun­gen, wie zum Bei­spiel Ris­se, da­von trägt.

Be­gin­nen Sie un­ge­fähr vier Wo­chen vor der Ge­burt da­mit, Ih­ren Damm täg­lich für zwei bis drei Mi­nu­ten zu mas­sie­ren. Be­nut­zen Sie dazu ein rei­nes Öl, bei­spiels­wei­se Man­del-, Ca­len­du­la- oder ein spe­zi­el­les Damm­mas­sa­ge­öl.

  • Rei­ni­gen Sie Ihre Hän­de gründ­lich, set­zen Sie sich ins Bett oder stel­len Sie ein Bein auf den Ba­de­wan­nen­rand.

  • Be­net­zen Sie Ihre Fin­ger mit dem Öl und füh­ren Sie die bei­den Dau­men in die Schei­de ein.

  • Fas­sen Sie nun Ih­ren Damm und mas­sie­ren Sie halb­mond­för­mig mit leich­tem Druck in Rich­tung Damm. Fra­gen Sie Ihre Heb­am­me oder schau­en Sie im In­ter­net nach, dort gibt es vie­le ver­schie­de­ne Er­klä­run­gen zur Durch­füh­rung der Damm­mas­sa­ge, teil­wei­se an­schau­lich be­bil­dert.

Be­reits nach kur­zer Zeit wer­den Sie fest­stel­len, dass das Ge­we­be wei­cher und ge­schmei­di­ger wird und die Deh­nung we­ni­ger un­an­ge­nehm ist.

Viel­leicht möch­te Ih­nen so­gar Ihr Part­ner bei der Mas­sa­ge hel­fen. Er kann so ei­nen ak­ti­ven Teil zur Ge­burts­vor­be­rei­tung bei­tra­gen.

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Letzte Aktualisierung: 04.03.2022, KM

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