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Ich bin über­ge­wich­tig (178 cm, 82 kg). Gibt es da be­son­de­re Ri­si­ken in der Schwan­ger­schaft?

Die meis­ten über­ge­wich­ti­gen Schwan­ge­ren ha­ben eine pro­blem­lo­se Schwan­ger­schaft und be­kom­men ein ge­sun­des Kind. Aber es be­steht doch ein et­was hö­he­res Ri­si­ko für Kom­pli­ka­tio­nen wie Schwan­ger­schafts­dia­be­tes, Harn­wegs­in­fek­tio­nen, Throm­bo­sen und Blut­hoch­druck. Ul­tra­schall­un­ter­su­chun­gen sind mit­un­ter schwie­ri­ger durch­zu­füh­ren und zu in­ter­pre­tie­ren. Die Ent­bin­dung ver­läuft häu­fi­ger per Kai­ser­schnitt, und die Neu­ge­bo­re­nen ha­ben oft An­pas­sungs­stö­run­gen. Aus all die­sen Grün­den wer­den Sie des­halb in­ten­si­ver als eine nor­mal­ge­wich­ti­ge Schwan­ge­re über­wacht.

Sie soll­ten trotz­dem in der Schwan­ger­schaft auf kei­nen Fall eine Schlank­heits-Diät  be­gin­nen, die wo­mög­lich noch ein­sei­tig auf­ge­baut ist und Ihr un­ge­bo­re­nes Kind ge­fähr­den kann. Aber es ist sehr sinn­voll, an Fett und min­der­wer­ti­gen Koh­len­hy­dra­ten (Zu­cker, weis­ses Mehl) zu spa­ren. Ins­ge­samt soll­ten Sie bei Über­ge­wicht in der Schwan­ger­schaft nicht viel mehr als 8-10 kg zu­neh­men.

Letzte Aktualisierung: 19.10.2019, BH

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