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Krankes Kind mit Halstuch und Teddy
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iStock

Priess­nitz-Wi­ckel


Die­se An­wen­dung ist nach dem Na­tur­hei­ler Vin­cenz Priess­nitz (1799 - 1851) be­nannt. Der Wi­ckel wirkt fie­ber­sen­kend, regt die Durch­blu­tung an und för­dert den Schlaf - je nach­dem, wie lan­ge die An­wen­dung dau­ert. Er kann als Hals-, Brust-, Wa­den- oder Leib­wi­ckel an­ge­wen­det wer­den. 

Sie be­nö­ti­gen:


  • ein In­nen­tuch pas­send zur Grös­se der zu be­han­deln­den Kör­per­stel­le, am bes­ten aus Lei­nen oder Baum­wol­le

  • ein Woll­tuch als Aus­sen­tuch

Tau­chen Sie das In­nen­tuch in küh­les Was­ser und wrin­gen Sie es leicht aus. Die Was­ser­tem­pe­ra­tur rich­tet sich da­nach, was der Pa­ti­ent oder die Pa­ti­en­tin als an­ge­nehm emp­fin­det. Dies ist bei der Be­hand­lung von Kin­dern be­son­ders wich­tig, denn was Er­wach­se­ne als ge­ra­de rich­tig tem­pe­riert wahr­neh­men, kann für sie be­reits zu kalt sein. 

An­wen­dung:


Um­wi­ckeln Sie die zu be­han­deln­de Kör­per­stel­le zu­erst mit dem feuch­ten In­nen­tuch, dann mit dem tro­cke­nen Aus­sen­tuch. Bei ei­ner An­wen­dungs­dau­er von 5 bis 15 Mi­nu­ten ent­zieht der Wi­ckel dem Kör­per über­schüs­si­ge Wär­me und hilft so­mit, Fie­ber zu sen­ken. Soll er die ge­gen­tei­li­ge Wir­kung ha­ben, wird der Wi­ckel 25 bis 90 Mi­nu­ten lang an­ge­wen­det. Die Kör­per­wär­me staut sich dann un­ter dem Wi­ckel, so dass er wär­mend und ent­span­nend wirkt. 

Letzte Aktualisierung: 26.03.2020, TV
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