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blaue und rosa Muffins
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Die et­was an­de­re Baby-Show­er


Die Baby Show­er ist zwar der be­kann­tes­te, nicht aber der ein­zi­ge Weg, die An­kunft ei­nes Ba­bys zu fei­ern. Je nach Vor­lie­ben oder Fa­mi­li­en­si­tua­ti­on passt eine der fol­gen­den Va­ri­an­ten bes­ser zu den wer­den­den El­tern:

Gen­der-Re­veal-Par­ty


Wer nicht bis kurz vor dem Ge­burts­ter­min war­ten mag mit Fei­ern, lädt um die 20. Schwan­ger­schafts­wo­che her­um zu ei­ner Par­ty ein, bei der be­kannt ge­ge­ben wird, ob ein Jun­ge oder ein Mäd­chen un­ter­wegs ist. Ob auf der Ein­la­dung, bei der De­ko­ra­ti­on oder den Spie­len, über­all steht die Fra­ge im Zen­trum, wel­ches Ge­schlecht das Baby hat. Die Span­nung wird da­bei bis zum letz­ten Mo­ment auf­recht er­hal­ten, das gros­se Ge­heim­nis wird schliess­lich zum Bei­spiel durch die Far­be der Tor­ten­fül­lung ge­lüf­tet. 

Mehr­lings-Show­er


Wenn Mehr­lin­ge un­ter­wegs sind, ist es be­son­ders sinn­voll, Geld zu­sam­men zu le­gen, um den El­tern ei­nen gros­sen Wunsch zu er­fül­len, denn die Aus­stat­tung für meh­re­re Ba­bys kann ganz schön ins Geld ge­hen. Bei der Or­ga­ni­sa­ti­on ist un­be­dingt zu be­rück­sich­ti­gen, dass Mehr­lin­ge oft vor der er­rech­ne­ten Ge­burts­ter­min zur Welt kom­men und dass ganz all­ge­mein eher mit Kom­pli­ka­tio­nen zu rech­nen ist. Fle­xi­bi­li­tät und Rück­sicht auf die Be­dürf­nis­se der wer­den­den Mama sind also be­son­ders wich­tig. 

Baby-Sprink­le


Dies ist die "klei­ne Schwes­ter", der Baby-Show­er und wird ge­fei­ert, wenn ein Paar das zwei­te oder drit­te Kind er­war­tet. Das Fest wird in ei­nem klei­ne­ren Rah­men mit we­ni­ger Auf­wand und we­ni­ger Gäs­ten ge­fei­ert; da die Ba­by­aus­stat­tung be­reits vor­han­den ist, fal­len die Ge­schen­ke be­schei­de­ner aus. Meist sind es Gut­schei­ne, Zeit­ge­schen­ke oder klei­ne Auf­merk­sam­kei­ten für das gros­se Ge­schwis­ter­kind. 

Baby-Bles­sing­way


Die­se Fei­er fin­det im engs­ten Freun­des- und Fa­mi­li­en­kreis statt und dient dazu, die wer­den­de Mut­ter vor der Ge­burt zu stär­ken und ihr durch sym­bo­li­sche Hand­lun­gen Rück­halt zu ge­ben. Nicht das Ma­te­ri­el­le, son­dern das Spi­ri­tu­el­le steht hier im Zen­trum. Meist sind aus­schliess­lich Frau­en an­we­send. Der wer­den­den Mut­ter wer­den zum Bei­spiel die Füs­se ge­wa­schen und mas­siert, der Ba­by­bauch wird mit haut­ver­träg­li­chen Far­ben schön ver­ziert oder sie be­kommt eine Rü­cken­mas­sa­ge. Er­mu­ti­gen­de Wor­te und sym­bo­li­sche Ge­schen­ke wer­den ihr mit auf den Weg ge­ge­ben, da­mit sie sich wäh­rend der Ge­burt durch den Bei­stand der für sie wich­ti­gen Frau­en ge­tra­gen fühlt. 

Show­er mit dem Baby


Manch­mal wird die Baby-Show­er auch erst ge­fei­ert, wenn das Baby schon da ist, meist ca. ei­nen Mo­nat nach der Ge­burt. Eine Über­ra­schungs­par­ty emp­fiehlt sich in die­sem Fall we­ni­ger, da nicht alle El­tern kurz nach dem Start ins Fa­mi­li­en­le­ben Lust auf eine Par­ty ha­ben und man­che viel­leicht schon bald die Tau­fe fei­ern. Wenn die Baby-Show­er ei­gent­lich vor der Ge­burt hät­te statt­fin­den sol­len, das Baby aber zu früh zur Welt ge­kom­men ist, soll­ten die El­tern ent­schei­den, ob und wann sie fei­ern wol­len. Je nach Si­tua­ti­on ha­ben sie eine sehr be­las­ten­de Zeit hin­ter sich und möch­ten erst mal zur Ruhe kom­men.

Ist das Baby da­bei, rich­tet sich das Pro­gramm nach sei­nen Be­dürf­nis­sen. So braucht es dort, wo ge­fei­ert wird, zum Bei­spiel eine ge­müt­li­che Ecke, wo sich Mama und Baby zum Füt­tern zu­rück­zie­hen kön­nen. Eine ge­müt­li­che Plau­der­run­de be­hagt dem Baby wohl mehr, als ein Nach­mit­tag mit lau­ten Spie­len und prop­pen­vol­lem Pro­gramm. Re­agiert ein ge­still­tes Baby emp­find­lich auf ge­wis­se Spei­sen, ge­hö­ren die­se na­tür­lich nicht aufs Buf­fet.

Letzte Aktualisierung: 09.03.2020, TV
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