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Mädchen in Kommunionskleid sitzt auf der Wiese

Die Erst­kom­mu­ni­on


Für Kin­der, die im ka­tho­li­schen Glau­ben auf­wach­sen, steht im Al­ter von ca. neun Jah­ren ein gros­ses Fest auf dem Pro­gramm: Die Erst­kom­mu­ni­on. Zum ers­ten Mal dür­fen sie wie die Gros­sen im Got­tes­dienst die Kom­mu­ni­on emp­fan­gen. Im Fol­gen­den fin­den Sie Ant­wor­ten zu den wich­tigs­ten Fra­gen, die im Zu­sam­men­hang mit die­sem Fest im­mer wie­der auf­tau­chen:

Wel­che Be­deu­tung hat die Kom­mu­ni­on?


Die Kom­mu­ni­on (Eu­cha­ris­tie) er­in­nert an das Letz­te Abend­mahl, das Je­sus vor sei­nem Tod mit sei­nen Jün­gern ein­nahm. Im ka­tho­li­schen Glau­ben geht man da­von aus, dass sich Brot und Wein in Leib und Blut Chris­ti wan­deln. In ge­wöhn­li­chen Got­tes­diens­ten und auch bei der Erst­kom­mu­ni­on wird den Gläu­bi­gen je­doch le­dig­lich das Brot (Hos­tie) aus­ge­teilt.  

In wel­chem Al­ter wird die Erst­kom­mu­ni­on er­teilt?


Ge­wöhn­lich emp­fan­gen die Kin­der in der drit­ten Klas­se, also im Al­ter von acht bis neun Jah­ren, die ers­te Kom­mu­ni­on. Die Kir­che gibt kein Al­ter vor, setzt aber vor­aus, dass das Kind in der Lage ist, den Un­ter­schied zwi­schen ge­wöhn­li­chem Brot und der ge­weih­ten Hos­tie zu er­ken­nen, also frü­hes­tens mit ca. 8 Jah­ren. 

Wel­che Vor­aus­set­zun­gen müs­sen er­füllt sein, da­mit mein Kind die Erst­kom­mu­ni­on emp­fan­gen kann?


Nur wer ge­tauft ist, kann auch die Erst­kom­mu­ni­on emp­fan­gen. Wur­de ein Kind noch nicht ge­tauft, kann dies vor der Erst­kom­mu­ni­on nach­ge­holt wer­den. Fest ver­bun­den mit der ers­ten Kom­mu­ni­on ist auch die ers­te Beich­te. Dies se­hen vie­le El­tern kri­tisch, da sie sel­ber in ih­rer Kind­heit ne­ga­ti­ve Er­fah­run­gen mit der Beich­te ge­macht ha­ben. Heu­te le­gen die Kir­chen al­ler­dings Wert dar­auf, dass die Kin­der die Beich­te als et­was Po­si­ti­ves, Be­frei­en­des er­le­ben. 

Wie wird mein Kind auf die Erst­kom­mu­ni­on vor­be­rei­tet?


Im Vor­be­rei­tungs­un­ter­richt set­zen sich die Kin­der mit der Be­deu­tung der Erst­kom­mu­ni­on aus­ein­an­der. Die­ser Un­ter­richt fin­det nicht im Rah­men des ge­wöhn­li­chen Re­li­gi­ons­un­ter­richts statt, son­dern in der Grup­pe der Kin­der, die ge­mein­sam die ers­te Kom­mu­ni­on emp­fan­gen. 

Wann fin­det die Erst­kom­mu­ni­on statt?


Ge­wöhn­lich fin­det die Erst­kom­mu­ni­on am ers­ten Sonn­tag nach Os­tern, dem so­ge­nann­ten "Weis­sen Sonn­tag" statt. Die­ser wird üb­ri­gens nicht we­gen der weis­sen Kom­mu­ni­on­s­klei­der so ge­nannt, son­dern in Er­in­ne­rung dar­an, dass in der frü­hen Kir­chen­ge­schich­te die an Os­tern Neu­ge­tauf­ten ihre weis­sen Tauf­klei­der am ers­ten Sonn­tag nach Os­tern wie­der ab­leg­ten.  

Was soll mein Kind zu die­sem Fest an­zie­hen?


Die meis­ten Kirch­ge­mein­den stel­len den Kin­dern die weis­sen Klei­der für die Erst­kom­mu­ni­on zur Ver­fü­gung. Da­mit ver­hin­dert man auch den Wett­be­werb, wer am schöns­ten ge­klei­det zum Fest er­scheint. Was das Kind un­ter dem Erst­kom­mu­ni­on­s­kleid trägt, hängt vor al­lem da­von ab, in wel­chem Rah­men die Fa­mi­lie nach dem kirch­li­chen An­lass fei­ern wird. Vie­le Fa­mi­li­en ent­schei­den sich bei Jun­gen für sport­lich-ele­gan­te Klei­dung, die auch all­tags­taug­lich ist. Bei Mäd­chen ist es weit ver­brei­tet, ein weis­ses Kleid zu tra­gen, Pflicht ist dies al­ler­dings nicht. Die Klei­dung soll­te nicht zu dun­kel sein, da­mit sie nicht un­ter dem Erst­kom­mu­ni­on­s­kleid hin­durch­schim­mert.

Wie und mit wem sol­len wir das Fest fei­ern?


Die meis­ten Fa­mi­li­en fei­ern mit Ver­wand­ten im Re­stau­rant. Wer auf die­se Wei­se fei­ern möch­te, soll­te sich früh­zei­tig um eine Re­ser­va­ti­on be­mü­hen, da die Re­stau­rants vor al­lem in ka­tho­lisch ge­präg­ten Ge­bie­ten am "Weis­sen Sonn­tag" früh aus­ge­bucht sind. Man­che El­tern sind un­si­cher, ob sie Ver­wand­te und Freun­de, die kei­nen Be­zug zur Kir­che ha­ben, eben­falls ein­la­den sol­len. Die meis­ten Men­schen neh­men eine Ein­la­dung ger­ne an, auch wenn sie den re­li­giö­sen Cha­rak­ter des Fes­tes ab­leh­nen. Falls je­mand gros­se Mühe da­mit be­kun­det, ei­nen Got­tes­dienst zu be­su­chen, kann man ihm an­bie­ten, erst nach dem kirch­li­chen Akt zur Fest­ge­sell­schaft zu stos­sen.

Was sol­len wir zur Erst­kom­mu­ni­on schen­ken?


Be­son­ders schön ist es, wenn dem Kind sehr nahe ste­hen­de Per­so­nen wie Gross­el­tern, Tauf­pa­ten,  etc. ge­mein­sam mit den El­tern ein Ge­schenk ge­stal­ten. Oft be­kom­men die Kin­der Kin­der­bi­beln oder christ­li­che Sym­bo­le in Form von Schmuck oder Schlüs­sel­an­hän­gern ge­schenkt, auch Geld­ge­schen­ke sind sehr be­liebt. Vie­le El­tern nut­zen die Ge­le­gen­heit, dem Kind zur Erst­kom­mu­ni­on ei­nen lan­ge ge­heg­ten Wunsch zu er­fül­len. Manch­mal be­kom­men Kin­der von Mit­glie­dern der Kirch­ge­mein­de oder von Nach­barn ein klei­nes Ge­schenk zur Erst­kom­mu­ni­on. Am bes­ten füh­ren Sie eine Lis­te, da­mit das Kind sich nach dem Fest bei al­len für die Ge­schen­ke be­dan­ken kann. 

Müs­sen wir für die Erst­kom­mu­ni­on neue Pa­ten be­stim­men?


Nein, die Tauf­pa­ten be­glei­ten das Kind durch sei­ne Kind­heits- und Ju­gend­zeit. Erst bei der Fir­mung su­chen sich die nun­mehr jun­gen Er­wach­se­nen eine Firm­got­te bzw. ei­nen Firm­göt­ti aus. 

Letzte Aktualisierung: 09.03.2020, TV

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