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Familie mit überfülltem Ferienkoffer
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Rich­tig pa­cken für die Fa­mi­li­en­fe­ri­en


Wer mit Kin­dern reist, hat meist ganz schön viel zu schlep­pen. Da­mit Sie bei all dem Klein­kram, der in die Kof­fer soll­te, nicht die Vor­freu­de auf die Fe­ri­en ver­lie­ren, lohnt es sich, die Pack­lis­te mög­lichst schlank zu hal­ten. Denn nicht al­les, was Sie oder Ihre Kin­der für un­ent­behr­lich hal­ten, muss auch tat­säch­lich mit. Hier er­fah­ren Sie, wie Sie beim Kof­fer­pa­cken den Über­blick be­hal­ten, wie sich al­les or­dent­lich ver­stau­en lässt und was Sie ge­trost zu Hau­se las­sen kön­nen.

Muss das wirk­lich al­les mit?


Be­vor Sie über­haupt zu pa­cken an­fan­gen, in­for­mie­ren Sie sich noch ein­mal ganz ge­nau, was am Fe­ri­en­ort al­les schon vor­han­den ist. Wenn Sie eine fa­mi­li­en­freund­li­che Un­ter­kunft ge­bucht ha­ben, kön­nen Sie den Hoch­stuhl, das Rei­se­bett, den Fla­schen­wär­mer, Spiel­sa­chen und viel­leicht so­gar den Kin­der­wa­gen zu Hau­se las­sen.  

Mit Gepäck beladenes Familienauto
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Mehr Ord­nung im Kof­fer


Ord­nungs­ta­schen und Vor­rats­be­häl­ter hel­fen Ih­nen da­bei, al­les or­dent­lich im Kof­fer zu ver­stau­en. Aus­ser­dem las­sen sie sich gut sta­peln, so dass Sie den vor­han­de­nen Raum gut nut­zen kön­nen. Und noch ein Vor­teil: Wenn Sie den In­halt der ein­zel­nen Ord­nungs­ta­schen ge­schickt sor­tie­ren, kön­nen Sie die Din­ge am Fe­ri­en­ort gleich schön ge­ord­net in die Schrän­ke räu­men. 

Frau packt Kleider in den Koffer
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Rol­len statt fal­ten


Klei­der aus wei­chen, un­emp­find­li­chen Stof­fen kön­nen ge­rollt wer­den. Auf die­se Wei­se nut­zen Sie auch noch den al­ler­kleins­ten Frei­raum im Kof­fer und die Gar­de­ro­be kommt we­ni­ger zer­knit­tert am Fe­ri­en­ort an. 

Kei­ne Saue­rei im Ne­ces­saire


Ganz egal, wie fest Sie die De­ckel von Sham­poo, Dusch­gel und Zahn­pas­ta auch zu­schrau­ben, am Ende klebt doch wie­der al­les im Ne­ces­saire. Da­ge­gen hilft ein ein­fa­cher Trick: De­ckel ab­schrau­ben, ein Stück Frisch­hal­te­fo­lie über die Öff­nung zie­hen, De­ckel wie­der fest auf­schrau­ben und schon kann nichts mehr aus­lau­fen. 

Zahnpasta
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Hand­ge­päck auch für Auto- und Zug­rei­sen


Pa­cken Sie eine se­pa­ra­te Ta­sche, in der Sie al­les da­bei ha­ben, was Sie mög­li­cher­wei­se schon auf der Fahrt be­nö­ti­gen: Er­satz­klei­der für je­des Fa­mi­li­en­mit­glied, die al­ler­nö­tigs­ten Toi­let­ten­ar­ti­kel, La­de­ka­bel, Win­deln, Feucht­tü­cher, etc. So müs­sen Sie nicht alle Kof­fer durch­wüh­len, wenn auf der Fahrt mal et­was schief geht. 

Kind leidet an Reiseübelkeit
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Hil­fe bei Rei­se­ü­bel­keit und Bobos


Bei Übel­keit und klei­nen Ver­let­zun­gen ist ra­sches Han­deln ge­fragt. Da­mit Sie nicht erst lan­ge nach der Rei­se­apo­the­ke su­chen müs­sen, ist es des­halb sinn­voll, ein klei­nes Ne­ces­saire mit Heft­pflas­tern, Des­in­fek­ti­ons­spray, Mit­teln ge­gen Rei­se­ü­bel­keit, etc. zu pa­cken. Wenn Sie die­ses im Hand­schuh­fach oder in der Hand­ta­sche auf­be­wah­ren, ha­ben Sie so­fort al­les zur Hand, was Sie für klei­ne Not­fäl­le be­nö­ti­gen. Auch eine Fla­sche Lei­tungs­was­ser soll­ten Sie stets griff­be­reit hal­ten, da­mit Sie sich die Hän­de wa­schen kön­nen, wenn kein La­v­abo in der Nähe ist.

Mädchen sitzt im Koffer
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Las­sen Sie die Kin­der mit an­pa­cken


Ma­chen Sie nicht al­les sel­ber! Vor­schul­kin­der sind stolz, wenn sie klei­ne Auf­trä­ge für Sie aus­füh­ren dür­fen. Ab dem Kin­der­gar­ten­al­ter kön­nen Kin­der mit­hil­fe ei­ner Pack­lis­te ih­ren Kof­fer sel­ber pa­cken. Ge­stal­ten Sie eine Lis­te mit Sym­bo­len, wenn das Kind noch nicht le­sen kann. Es ist rat­sam, vor der Ab­rei­se noch ein­mal zu kon­trol­lie­ren, ob wirk­lich al­les da­bei ist, denn so manch ein Kind ver­zich­tet nur zu ger­ne auf Son­nen­hut und Re­gen­ja­cke, um in der Rei­se­ta­sche mehr Raum für Bau­stei­ne und Bil­der­bü­cher zu schaf­fen. 

Kinder mit Rollkoffern
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Je­dem sein ei­ge­ner Roll­kof­fer


Ins­be­son­de­re wenn Sie mit Zug, Schiff oder Flug­zeug rei­sen, ist es prak­tisch, wenn je­des Kind sich um sein ei­ge­nes Ge­päck­stück küm­mern kann. Kin­der­ge­rech­te Roll­kof­fer er­leich­tern Ih­nen das Vor­wärts­kom­men, wenn weit und breit kein Ge­päck­wa­gen in Sicht ist. 

Pa­cken Sie nicht für alle Fäl­le


Um sich Stress am Fe­ri­en­ort zu er­spa­ren, wol­len vie­le El­tern für alle Even­tua­li­tä­ten ge­rüs­tet sein. Das ist zwar ver­ständ­lich, führt aber oft dazu, dass Din­ge mit­ge­schleppt wer­den, die zwei Wo­chen lang un­an­ge­tas­tet im Kof­fer blei­ben. Las­sen Sie al­les zu Hau­se, was Sie nur "für alle Fäl­le" ein­pa­cken. So­fern Sie nicht ans ent­le­gens­te Ende der Welt rei­sen, wer­den Sie an Ih­rer Fe­ri­en­des­ti­na­ti­on be­stimmt fin­den, was Sie not­falls noch be­nö­ti­gen. 

Baby mit Windeln
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Las­sen Sie den Win­del­vor­rat zu Hau­se


Klar, für die Rei­se und den Tag nach der An­kunft soll­ten Sie schon aus­ge­rüs­tet sein. Aber wozu soll­ten Sie ei­nen Kof­fer vol­ler Win­deln mit­schlep­pen, wo Sie doch am Fe­ri­en­ort be­stimmt bald ein­kau­fen ge­hen? So spa­ren Sie nicht nur Platz, son­dern ver­mut­lich auch Geld, denn Win­deln sind im Aus­land oft güns­ti­ger. 

Spiel­zeug in der Znü­ni­box


Znü­ni­bo­xen eig­nen sich nicht nur für den Rei­se­pro­vi­ant, son­dern auch als Auf­be­wah­rung für Spiel­sa­chen. So ha­ben die Kin­der ihr Spiel­zeug auf der Rei­se stets griff­be­reit und am Fe­ri­en­ort schnell wie­der ver­staut, wenn ein Aus­flug auf dem Pro­gramm steht. Farb­stif­te, klei­ne Zei­chen­blö­cke, Spiel­fi­gu­ren, Kar­ten­spie­le, Per­len zum Auf­fä­deln, etc. las­sen sich auf die­se Wei­se platz­spa­rend ver­stau­en. Sie kön­nen auch eine Lego-Grund­plat­te in der pas­sen­den Grös­se zu­schnei­den, in den De­ckel der Box kle­ben und die Box mit Bau­stei­nen fül­len. So muss nicht gleich die gan­ze Spiel­kis­te mit in die Fe­ri­en rei­sen. Wenn Sie je­den Be­häl­ter mit ei­nem pas­sen­den Sym­bol mar­kie­ren, fin­den die Kin­der selb­stän­dig, wo­nach sie su­chen, ohne den De­ckel öff­nen zu müs­sen. 

Schlafende Geschwister im Auto
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Muss der Ted­dy wirk­lich mit?


Für vie­le Kin­der ist es un­vor­stell­bar, das Lieb­lings­stoff­tier zu Hau­se zu las­sen. So­lan­ge der Ted­dy nicht ge­ra­de sei­nen ei­ge­nen Sitz­platz be­an­sprucht, soll­ten Sie dem Wunsch Ih­res Kin­des nach­ge­ben. Er bie­tet Ge­bor­gen­heit in der un­be­kann­ten Um­ge­bung und hilft beim Ein­schla­fen im frem­den Bett. Und weil man auf dem Ku­schel­tier so be­quem liegt, brau­chen Sie nicht mal ein Kis­sen für das Ni­cker­chen auf der Fahrt mit­zu­neh­men. 

Letzte Aktualisierung: 24.03.2020, TV
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