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Baby am Strand
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Fe­ri­en mit dem Baby - aber wo?


Kurz­zei­ti­ge, tou­ris­tisch ori­en­tier­te Rei­sen in tro­pi­sche Län­der kön­nen bei Klein­kin­dern schnell zu ge­sund­heit­li­chen Pro­ble­men füh­ren. Ex­tre­me Hit­ze, un­ge­wohn­te Nah­rung, feh­len­de Im­mu­ni­tät auf Krank­heits­er­re­ger sind nicht zu ver­nach­läs­si­gen.

Die Aus­wahl des Ur­laubs­ziels ist des­halb für jun­ge El­tern oft ein Pro­blem. Aber ei­nes, das sich lö­sen lässt! Ide­al ist ein Ort, der ei­nen nicht zu lan­gen An­rei­se­weg hat und an dem die glei­chen kli­ma­ti­schen Be­din­gun­gen herr­schen wie zu Hau­se. Auch die hy­gie­ni­schen Be­din­gun­gen und die me­di­zi­ni­sche Ver­sor­gung soll­ten recht ähn­lich sein.

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In­ter­view

Ge­eig­net sind Mit­tel­ge­bir­ge, je­doch  mög­lichst nicht über 1500 Me­ter. Ab etwa 3.000 Me­ter Höhe nimmt we­gen des sin­ken­den Luft­drucks die Sauer­stoff­ver­füg­bar­keit ab. Bei klei­nen Kin­dern kann das leich­ter als bei Er­wach­se­nen zu Be­schwer­den füh­ren. Schnell mit der Seil­bahn rauf auf den höchs­ten Gip­fel - das kann ei­nem Baby oder Klein­kind sehr schlecht be­kom­men. Fah­ren Sie auf alle Fäl­le mög­lichst schnell zu­rück ins Tal, wenn Ihr Kind plötz­lich be­nom­men oder teil­nahms­los wirkt, sehr blass wird, über Kopf­weh klagt, an­hal­tend weint und jam­mert oder sonst ein auf­fäl­li­ges Ver­hal­ten zeigt. Es könn­te sich um An­zei­chen der Hö­hen­krank­heit han­deln. Zur Si­cher­heit soll­ten Sie ei­nen Arzt auf­su­chen. 

Falls Sie Ihr Klein­kind bei Wan­de­run­gen ger­ne in ei­ner Rü­cken­tra­ge trans­por­tie­ren, müs­sen Sie dar­auf ach­ten, dass sei­ne Bei­ne nicht ein­ge­klemmt wer­den und sein Rü­cken gut ge­stützt ist. 

Auch ge­gen ei­nen Ba­de­ur­laub am Meer ist nichts ein­zu­wen­den, wenn er nicht ge­ra­de in der heis­ses­ten Jah­res­zeit statt­fin­det. Nicht nur Son­nen­brand droht, son­dern vor al­lem auch Er­schöp­fung und Kreis­lauf­kol­laps durch die Hit­ze, ge­kop­pelt mit Salz- und Flüs­sig­keits­man­gel. Reich­lich trin­ken ist ein Muss, denn der Kör­per ver­liert selbst im Schat­ten viel Flüs­sig­keit durchs Schwit­zen. An den Strand am bes­ten nur früh mor­gens oder spät am Nach­mit­tag ge­hen, wenn die Son­ne schwä­cher wird. Pas­sen Sie sich dem lo­ka­len Le­bens­rhyth­mus an: Sie wer­den se­hen, dass die Men­schen in heis­sen Re­gio­nen den Schat­ten oder das Haus auf­su­chen, wenn die Son­ne hoch steht. 

Ob Ber­ge oder Meer, ob pral­le Son­ne oder ver­han­ge­ner Him­mel: Das Baby darf auf kei­nen Fall der Son­ne aus­ge­setzt sein. Luf­ti­ge Klei­dung, die den gan­zen Kör­per be­deckt, ist ob­li­ga­to­risch, da­mit die zar­te Ba­by­haut nicht schon in den ers­ten Wo­chen Scha­den nimmt. Ach­ten Sie auf gu­ten Son­nen­schutz und kau­fen Sie Son­nen­creme mit dem höchs­ten Licht­schutz­fak­tor. Und las­sen Sie sich eine klei­ne Rei­se­apo­the­ke incl. In­sek­ten­schutz für Not­fäl­le zu­sam­men­stel­len. 

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Letzte Aktualisierung: 25.11.2019, BH

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