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Idea­le Fe­ri­en­or­te für Ba­bys

Was muss ein Fe­ri­en­ort er­fül­len, da­mit sich so­wohl das Baby als auch die El­tern wohl füh­len?

Baby am Strand
©
GettyImages

Auch wenn der All­tag mit ei­nem Baby vor den Fe­ri­en nicht kom­plett halt macht, tut doch nur schon die Luft­ver­än­de­rung und der Ta­pe­ten­wech­sel gut. Da­mit Sie und Ihr Baby die frei­en Tage ent­spannt ge­nies­sen kön­nen, ist vor al­len die Aus­wahl des Fe­ri­en­or­tes ent­schei­dend.

Tipps für Aus­wahl des Fe­ri­en­or­tes mit Baby


  • In­for­mie­ren Sie sich über die kli­ma­ti­schen Be­din­gun­gen am Rei­se­ziel, denn mit gros­ser Hit­ze kom­men Ba­bys zum Bei­spiel nicht gut zu­recht.

  • Ein lan­ger An­rei­se­weg kann für Sie, Ihr Kind oder bei ei­ner Flug­rei­se auch für an­de­re Pas­sa­gie­re un­ter Um­stän­den ner­ven­auf­rei­bend wer­den.

  • Bei Rei­sen in eine an­de­re Zeit­zo­ne ist der Jet­lag auch ohne Baby nicht im­mer ein­fach. Am Ur­laubs­ort ist der ge­stör­te Rhyth­mus Ih­rer Fa­mi­lie viel­leicht noch ein­fach zu über­brü­cken. Den­ken Sie aber dar­an, dass es auch nach der Rück­kehr zu ei­nem Durch­ein­an­der im Schlafrhyth­mus kommt, der All­tag aber am nächs­ten Tag wie­der auf Sie war­tet.

  • Ein Baby ver­fügt noch nicht über ein aus­ge­reif­tes Im­mun­sys­tem, be­ach­ten Sie dar­um die hy­gie­ni­schen Be­din­gun­gen und die me­di­zi­ni­sche Ver­sor­gung im Ur­laubs­land. 

  • Wenn Sie noch kei­ne schul­pflich­ti­gen Kin­der ha­ben, ver­su­chen Sie doch, die Fe­ri­en aus­ser­halb der Hoch­sai­son zu ver­brin­gen. Sie wer­den mehr Ruhe und Platz ha­ben und ver­mut­lich eher Fa­mi­li­en mit Kin­dern im glei­chen Al­ter ken­nen­ler­nen. Aus­ser­dem sind Fe­ri­en in der Vor- oder Nach­sai­son auch für das Bud­get at­trak­ti­ver.

Fa­mi­li­en­fe­ri­en in den Ber­gen


Ent­schei­den Sie sich für Fe­ri­en in der Höhe, dann eig­net sich das Mit­tel­ge­bir­ge – al­ler­dings nicht über 2000 Me­ter – sehr gut.

Ab etwa 3000 Me­ter Höhe nimmt we­gen des sin­ken­den Luft­drucks der Sauer­stoff­ge­halt in der Luft ab. Den­ken Sie dar­an, wenn Sie mit Ih­rem Baby mit der Seil­bahn auf den Gip­fel fah­ren möch­ten, ge­ra­de auch, wenn Sie in kur­zer Zeit schnell an Höhe ge­win­nen. Bei klei­nen Kin­dern kann dies zu Be­schwer­den füh­ren: Wirkt Ihr Kind in der Höhe plötz­lich be­nom­men, teil­nahms­los oder sehr blass, klagt über Kopf­weh, weint oder jam­mert an­hal­tend oder zeigt sonst ein auf­fäl­li­ges Ver­hal­ten, soll­ten Sie mög­lichst schnell zu­rück ins Tal fah­ren und zur Si­cher­heit ei­nen Arzt auf­su­chen. Die­se An­zei­chen deu­ten auf die  Hö­hen­krank­heit hin.

Vie­le Fe­ri­en­re­gio­nen in den Schwei­zer Ber­gen sind für Fa­mi­li­en per­fekt ein­ge­rich­tet und ver­fü­gen über Spiel­plät­ze, The­men­wan­der­we­ge oder wei­te­re At­trak­tio­nen für Kin­der.

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Grund­sätz­lich ist das rich­tig. Pro­ble­ma­tisch ist vor al­lem die ra­sche Über­win­dung ei­ner Hö­hen­dif­fe­renz, also z.B. mit ei­ner Seil­bahn. Das gibt oft Oh­ren­schmer­zen. Das an­de­re Pro­blem ist die nied­ri­ge­re Sauer­stoff­sät­ti­gung in der Höhe. Säug­lin­gen und Klein­kin­dern wird dann mög­li­cher­wei­se übel und …
Mit Kin­dern un­ter drei Jah­ren soll­te man nicht in Ge­gen­den rei­sen, die hö­her als 1500 Me­ter über dem Wohn­ort lie­gen. Ihr Kör­per ist kaum in der Lage, sich auf die an­de­ren kli­ma­ti­schen Be­din­gun­gen ein­zu­stel­len und re­agiert mit Schlaf­stö­run­gen, Wei­nen und Atem­be­schwer­den. Auch mit et­was grös­se­ren …
Für Fa­mi­li­en mit klei­nen Kin­dern ist das nicht sehr sinn­voll. Das Kli­ma ist in den Ber­gen an­ders als im Flach­land. Dazu kommt noch eine un­ge­wöhn­te Hö­hen­la­ge mit an­de­rem Luft­druck und Sauer­stoff­ge­halt. Will man dem Kör­per ge­nü­gend Zeit zum Ge­wöh­nen und Er­ho­len bie­ten, so ist es si­cher sinn­voll, …

Ba­de­fe­ri­en mit Baby


Ge­gen ei­nen Ba­de­ur­laub am Meer ist nichts ein­zu­wen­den, wenn Sie dar­auf ach­ten, nicht ge­ra­de in der heis­ses­ten Jah­res­zeit dort zu sein. Ein Baby müs­sen Sie am Strand oder am Pool auf je­den Fall vor der Son­ne schüt­zen und dar­auf ach­ten, dass es ge­nü­gend trinkt. Auch im Schat­ten ver­liert der Kör­per Flüs­sig­keit durch das Schwit­zen.

Mit ei­nem Baby ist die bes­te Strand­zeit am frü­hen Vor­mit­tag oder spät am Nach­mit­tag, denn dann ist die Son­nen­ein­strah­lung noch nicht oder nicht mehr so stark. Für den Mit­tags­schlaf soll­ten Sie Ihr Kind im Ho­tel­zim­mer oder in der Fe­ri­en­woh­nung hin­le­gen, es hat dort mehr Ruhe, die idea­le­re Tem­pe­ra­tur und Sie kön­nen sich eben­falls aus­ru­hen und vor der Son­ne schüt­zen.

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Von ärzt­li­cher Sei­te gibt es kei­ne Ein­wän­de, wenn Ihr Kind ge­sund ist. In die­sem Al­ter geht es so­gar noch sehr gut - mit ei­nem mo­bi­len, auf­ge­weck­ten Zwei­jäh­ri­gen wäre ein lan­ger Flug eine ech­te Stra­pa­ze! Las­sen Sie sich bei der Bu­chung schon die Plät­ze in der 1. Rei­he ge­ben, dort kann man eine Art …

Son­nen­schutz für Ihr Baby


Ob in den Ber­gen oder am Meer, ob pral­le Son­ne oder ver­han­ge­ner Him­mel: Ihr Baby soll­te auf kei­nen Fall un­ge­schützt der Son­ne aus­ge­setzt sein. Ei­ner­seits schütz­ten Klei­dung, Hut und Son­nen­bril­le vor der UV-Strah­lung, an­de­rer­seits die Son­nen­creme. Die Wahl der rich­­ti­gen Son­­nen­­creme mit ei­­nem ho­hen Lich­t­­schut­z­­fak­­tor ist also ex­­trem wich­­tig. Für Ba­­bys und Klein­kin­­der em­p­­fiehlt sich eine Son­­nen­­creme mit SF 30 auf der Ba­­sis von Mi­­cro­pi­g­­men­­ten und rein phy­­si­­ka­­li­­schen UV-Fil­­tern wie Ti­­tan oder Zin­k­oxid. Die­­se bie­­ten ei­­nen hoch­­­wir­k­­sa­­men UVA- und UVB-Schutz und re­fle­k­­­tie­­ren die Son­­nen­­strah­­len wie klei­­ne Spie­gel. 

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Letzte Aktualisierung: 06.06.2022, BH /KM

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