FutternmitdemSchoppen 900x600 72dpi

Füttern mit dem Schoppen

Wenn Sie Ihr Baby nicht oder nicht mehr stillen können oder wollen, brauchen Sie trotzdem kein schlechtes Gewissen zu haben, dass es Ihrem Kind an Liebe fehlt. Auch im Arm einer Mutter, die den Schoppen gibt, die sich ihm zuwendet, es streichelt und mit ihm leise spricht, fühlt ein Kind die Nähe und Wärme, die es braucht. Und wenn es ganz eng bei seiner Mutter liegt und vielleicht auch noch den Hautkontakt auf ihrem nackten Bauch geniesst, ist Schöppeln viel mehr als nur Füttern.

Beliebte Babyflasche

Von 94% der Babys akzeptiert

Die MAM Easy Start Anti-Colic ist meistverkaufte Babyflasche der Schweiz (IMS/Nielsen 12/16). Mehr erfahren

Beliebte Babyflasche

Muttermilch ist zwar das Beste, was Sie Ihrem Baby mitgeben können, aber auch mit Fertigmilch und Flasche gedeihen Kinder gut. Noch nie war die künstliche Säuglingsnahrung so gut, vollwertig und verträglich wie heute. Die im Handel erhältlichen Milchpulver haben praktisch alle Nähr- und Mineralstoffe, die Ihr Baby für seine gesunde Entwicklung braucht. Das Angebot reicht von Pre-Milch und 1-Nahrung für Neugeborene bis zu Folgemilch und HA-Nahrung für Kinder mit Allergie-Risiko. Darüber hinaus gibt es Spezialnahrung für Babys mit besonderen Ernährungsbedürfnissen. Basis ist in der Regel Kuhmilch, die speziell aufbereitet wird, damit sie für Babys besser verträglich ist.

Bei der Schoppenernährung kommt es allerdings im Gegensatz zum Stillen leichter zu Überfütterung, deshalb müssen Sie noch genauer als beim Stillen auf die Signale des Kindes achten, wie oft und mit welcher Menge es gefüttert werden will.

Das Füttern mit Fertigmilch erfordert eine gute Organisation. Vergewissern Sie sich, dass Sie die notwendigen Gegenstände für die Zubereitung zur Verfügung haben: genügend Schoppenfläschchen und Sauger, Milchpulver sowie Utensilien für die Desinfektion. Nach einiger Zeit finden Sie sich schnell mit allem zurecht.

Stillkinder verweigern anfangs oft den Schoppen. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie mit Schoppenverweigerung umgehen können.

Linksammlung "Baby-Shop"


Wissen

Plastikschoppenflaschen: Gefährlich für Ihr Baby?

Lange Schoppenfütterung erhöht Risiko für Übergewicht


Newsticker

Werbeverbot für jede Säuglingsmilch | 22.09.2017

Nahrungsprodukte für Säuglinge über sechs Monate werden oft in fast identischer Verpackung angeboten wie Produkte für Säuglinge unter sechs Monaten. Faktisch wird damit das in der Schweiz geltende Werbeverbot für Säuglingsanfangsnahrung (1.-6. Monat) umgangen. Die in der Herbstsession von Nationalrätin Yvonne Feri, SP AG, und 14 mitunterzeichnenden Nationalrätinnen und Nationalräten eingegebene Motion 17.3661 „Werbebeschränkungen für Säuglingsanfangs- und Folgenahrungen“ will dies unterbinden und fordert, dass das Werbeverbot für alle Muttermilchersatzprodukte für Säuglinge bis zu einem Alter von 12 Monaten gelten soll. Dies mit dem Ziel, das Stillen besser zu schützen, da Muttermilch im Vergleich zu Ersatzprodukten gesundheitliche Vorteile aufweist.

Grosse Flasche, dickes Kind | 03.09.2016

Immer mehr Kinder sind bereits im Alter von zwei Jahren zu dick. Eine Studie an vier Kinderkliniken in den USA hat eine logische Ursache gefunden. Im Alter von zwei Monaten wurden 386 Mütter, die ihre Kinder nicht stillten, nach der Grösse der Babyflaschen gefragt und wie häufig sie ihre Säuglinge füttern. Etwa die Hälfte benutzte grössere Schoppenflaschen, die knapp 180 ml fassten. Vier Wochen später hatten die mit den grossen Flaschen gefütterten Säuglinge 5 bis 20 Prozent mehr an Gewicht zugelegt als die Säuglinge, die mit kleineren Flaschen gefüttert wurden und waren für ihr Alter und bezogen auf ihre Körpergrösse zu schwer. Mütter, die ihre Kinder nicht stillen, verlieren schnell das Gefühl für die notwendige Nährstoffmenge. Ein schreiendes Baby ist eben nicht immer ein hungriges Baby. Wenn es beim Füttern abwehrende Bewegungen macht oder den Kopf zur Seite dreht, ist es sicher satt.

Newsticker

Schluckauf - nicht so schlimm: Beim Füttern bekommen viele Babys Schluckauf, weil sie zu viel Luft schlucken. Das gibt sich in der Regel von alleine wieder. Aufhören muss man mit dem Stillen oder dem Schoppengeben nicht: Verschlucken geht nicht, weil beim Schluckauf der Kehldeckel die Luftröhre verschliesst. Ältere Kinder „gluggsen“ häufig nach kohlensäurehaltigen Getränken oder wenn sie zu schnell und zu viel gegessen haben. Temperaturunterschiede zwischen den Speisen und Aufregung können ebenfalls Auslöser sein. Was hilft? Mit dem Essen pausieren, die Luft kurz anhalten oder ein Glas Wasser trinken. Dauert der Hitzgi mehr als drei Stunden, sollte ein Arzt konsultiert werden. (swissmom Newsticker, 27.11.13)

Letzte Aktualisierung : 04.2016, BH

loading