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Nagelpflege

Auch werdenden Müttern ist es wichtig, möglichst attraktiv auszusehen. Gepflegte Fingernägel - ob mit oder ohne Lack - gehören unbedingt dazu.

Finger- und Fussnägel wachsen während der Schwangerschaft normalerweise stärker und schneller nach. In seltenen Fällen können sie aber auch empfindlicher reagieren, leichter splittern, spröde und brüchig werden und leichter einreissen. Verantwortlich dafür sind natürlich wieder die Schwangerschaftshormone und ihre Wirkung auf verschiedenste Stoffwechselvorgänge. Schützen Sie Ihre Fingernägel, indem Sie sie kurz schneiden und bei der Hausarbeit Handschuhe tragen. Eine gute Handcreme pflegt und stärkt auch die Fingernägel. Nagelhärter sollte jedoch kein Formaldehyd enthalten, da dieser Stoff als krebserregend gilt.

Wenn Sie sich hin und wieder die Nägel lackieren, ist das auch in der Schwangerschaft nicht problematisch.  Da die Nagelplatte eines Fingernagels nicht aus Hautgewebe, sondern aus Hornzellen besteht, ist es eher unwahrscheinlich, dass die Inhaltsstoffe von Nagellacken beim Auftragen in den Körper gelangen. Anerkannte wissenschaftliche Untersuchungen über die Risiken des Nägellackierens in der Schwangerschaft gibt es zwar nicht, Nebenwirkungen sind jedoch bisher nicht bekannt geworden. Sicherheitshalber sollte man vermeiden, dass der Lack auf die Nagelhaut oder unter den Nagel kommt.

Bei den Inhaltsstoffen im Nagellack achten Sie darauf, dass er weder DBP (ein Phthalat) noch Formaldehyd und Toluol enthält. Manche Lacke sind mit dem Begriff "3 Free" gekennzeichnet. Das bedeutet, dass der Lack frei von diesen drei Inhaltsstoffen ist. "4 Free" und "5 Free" verzichtet auch noch auf  Acrylate und Campher.

Es gibt haut- und nagelschonende Nagellackentferner, die weniger Lösungsmittel (Aceton, Phenol oder Trichlorenthylen) und Weichmacher enthalten oder sogar ganz lösungsmittelfrei sind. Denn hohe Belastungen mit organischen Lösungsmitteln stehen im Verdacht, Fehlgeburten auszulösen. Arbeiten Sie möglichst in einem grossen, gut gelüftetem Raum oder bei offenem Fenster, damit Sie wenig von den schädlichen Stoffen inhalieren. Danach sollten Sie die Hände gründlich waschen.

Auch künstliche Fingernägel (Nagelmodellage, Gelnägel, Acrylnägel) und Nageldesign sind für das ungeborene Kind nicht gefährlich. Experten empfehlen grundsätzlich eher Gel-Nägel, denn diese werden aus ungiftigen Kunststoffen hergestellt, die auch für Zahnfüllungen verwendet werden. Der Klebstoff kommt ebenfalls aus dem medizinischen Bereich zum Kleben von Platzwunden und Arterien, so dass keine Gefahr besteht, mit giftigen Stoffen in Berührung zu kommen. Allerdings berichten viele Schwangere, dass ihre modellierten Nägel nicht oder nur kurze Zeit halten. Wahrscheinlich liegt das daran, dass die Beschaffenheit der eigenen Nägel durch die Hormonumstellung verändert ist. Ein anderes Haftmittel kann helfen. Informieren Sie Ihr Nagelstudio deshalb unbedingt über die Schwangerschaft. Beim Entfernen der künstlichen Nägel gelten die oben schon erwähnten Vorsichtsmassnahmen.

Leider ist es gerade mit dickem Bauch gar nicht so einfach, an die Füsse zu kommen, z.B. zum Nägelschneiden. Bitten Sie Ihren Partner oder eine gute Freundin, Ihnen bei der Fusspflege zu helfen, oder gönnen Sie sich eine professionelle Pediküre.


Häufige Fragen zum Thema

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Letzte Aktualisierung : 15-10-19, BH

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