Frau streicht sich lächelnd durch die Haare
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Make-up in der Schwangerschaft

Grundsätzlich ist gegen alle Arten von Make-up in der Schwangerschaft nichts einzuwenden. Vor allem bei Pigmentveränderungen, fleckiger und geröteter Haut und geschwollenen Augen und Augenringen wirkt eine gute Grundierung oder ein Abdeckstift (Concealer) Wunder. Wenn Sie sich mit Make-up wohler in Ihrer Haut fühlen, überträgt sich das positive Lebensgefühl auch auf Ihr Baby.

Auch im Gebärsaal ist Make-up nicht verboten. Eine wasserfeste Mascara, eine BB Creme (Beauty Balm) bzw. CC Creme (Colour Correcting) und ein getönter Lippenpflegestift, Rouge oder ein Bräunungspuder bringen Frische ins Gesicht und machen sich auf den ersten Fotos auch gut!

Anders sieht es aus beim Permanent-Make-up. Dabei handelt es sich um eine Tätowierung – und wie sich die eingebrachte Farbe auf das ungeborene Kind auswirkt, ist noch nicht abschliessend untersucht. Seriöse Kosmetikstudios würden deshalb eine Permanent-Make-up-Behandlung an Lippen und Augen bei Schwangeren gar nicht durchführen. Dies auch, weil die Lokalanästhetika - wenn auch nur im geringen Umfang - in den Blutkreislauf gelangen. An den Augenbrauen kann zwar auch ohne Betäubung gearbeitet werden (sog. Microblading), aber auch hier gilt sicherheitshalber eine Schwangerschaft als Gegenanzeige.

Eine Wimpernverlängerung mit Extensions ist nicht schädlich für das ungeborene Kind. Allerdings kann sich die Geschwindigkeit des Wimpernwechsels durch die Schwangerschaftshormone ändern, was möglicherweise zum Ausfall der eigenen Wimpern führt. Seriöse Kosmetikstudios klären über dieses Risiko vorher auf. Eine Wimpernwelle (Wimpernlifting, Wimpernlaminierung) sollte ebenfalls nicht in der Schwangerschaft durchgeführt werden.

Letzte Aktualisierung : 02.2019, BH

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