drei Schwangere betrachten gegenseitig ihre Bäuche
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Die swissmom-Monatsforen

Schwangere haben tausend Fragen und riesengrosse oder winzigkleine Probleme. Und wollen am liebsten den ganzen Tag über nichts anderes als über die Schwangerschaft reden!

Aber was tun, wenn die beste Freundin nicht im Entferntesten an ein Baby denkt, der Partner schon leicht genervt reagiert und die Mutter sowieso immer alles besser weiss? Kommen Sie einfach zu uns ins swissmom-Forum...

Dort gibt es die Monatsforen, für jeden Entbindungs-Monat schon ein eigenes Thema, in dem sich viele andere werdende Mamis austauschen, die ungefähr genauso weit sind wie Sie selbst. Manche Schwangere kommen mit dem positiven Schwangerschaftstest gleich aus dem Kinderwunschforum und gründen ein neues Monatsforum. Da geht es zunächst um Themen wie die Angst vor einer Fehlgeburt, ab wann man es der Familie oder dem Arbeitgeber mitteilen soll, was man gegen Müdigkeit oder Übelkeit machen kann und wie das Bäuchlein wächst. Später dann um den Kinderwagenkauf, Geburtsvorbereitungskurse und die Wahl des Spitals. Und gegen Ende der Schwangerschaft kann man sich gegenseitig Tipps geben, wie die letzten Wochen erträglicher gestaltet oder die Wehen ein wenig angeschubst werden können...

In den meisten Monatsforen kommt bald der Wunsch auf, sich nicht nur virtuell, sondern auch einmal persönlich kennenzulernen. Oft findet solch ein Treffen dann in einem (rauchfreien) Restaurant statt - und immer geht es, auch ohne Alkohol, sehr lustig zu. Nicht nur, weil der Anblick so vieler dicker Bäuche auf einmal für verblüffte Reaktionen sorgt!

Spannend wird es, wenn der Entbindungsmonat endlich da ist: Jeden Tag werden neue Geburten gemeldet und Geburtsberichte veröffentlicht. Zusammen fiebert man solange, bis auch die letzte aus der Gruppe ihr Baby geboren hat.

Dann wird gezügelt: In den Baby-Club, wo es natürlich auch Baby-Monatsforen, nach Geburtsjahr des Babys sortiert, gibt. Der Bedarf an Austausch, Tipps und Verständnis wird nach der Geburt sicher nicht kleiner. Wie schön, wenn man erfährt, dass alle jungen Mütter dieselben Gefühle, Fragen und Probleme haben! Und noch schöner, wenn man sich gegenseitig unkompliziert helfen kann.

Und nicht lange dauert es, bis sich auch die Babys persönlich kennenlernen...

Newsticker

Schwangerschaft ist ansteckend | 01.03.2020

Was man im privaten Umfeld häufig beobachtet, wurde jetzt in einer Studie wissenschaftlich bewiesen: Kinderkriegen steckt an, vor allem im Netzwerk Familie und Beruf. „Mit den Daten aus unserer Untersuchung konnten wir zeigen: Es ist wahrscheinlicher, ein Kind zu bekommen, wenn Geschwister, Kolleginnen und Kollegen eines bekommen“, so Prof. Engelhardt-Wölfler von der Universität Bamberg. „Darüber hinaus konnten wir erstmals sogenannte Spillover-Effekte über Netzwerkgrenzen hinweg nachweisen.“ Praktisch bedeutet es, dass eine Person, angesteckt vom Kinderwunsch ihrer Kollegen am Arbeitsplatz, die eigenen Geschwister ansteckt. Diese wiederum stecken ihre Arbeitskollegen an. Andererseits bekommen Menschen im fruchtbaren Alter, in deren Umfeld wenig Kinder geboren werden, mit einer niedrigeren Wahrscheinlichkeit selbst Kinder. Was genau diese vermeintliche Ansteckung verursacht, konnte die Studie allerdings nicht erklären.

Letzte Aktualisierung : 26-04-16, BH

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