Frau zieht sich Stützstrümpfe an

Was hilft bei Krampfadern?

  • Bei ausgeprägten Krampfadern (Varizen) sollten Sie schon ganz früh individuell angepasste Kompressionsstrümpfe tragen. Möglicherweise werden Ihnen auch Medikamente verordnet.
  • Kühlen Sie die betroffenen Gebiete mit kalten Umschlägen oder Obstessigwaschungen.
  • Pflanzliche Salben, Gele oder Cremes, z.B. mit Rosskastanie, Ringelblume, Zypresse, Weinlaub, Arnika, Calendula, Myrte, Wacholder, Hamamelis oder Mäusedorn, sind zwar in ihrer Unbedenklichkeit bei Schwangeren noch nicht ausreichend getestet worden, aber es scheint extrem unwahrscheinlich, dass durch die lokale Anwendung - zumindest in den letzten zwei Dritteln der Schwangerschaft - eine Gefahr für die kindliche Entwicklung ausgeht. Die Präparate sind besonders wohltuend, wenn sie im Kühlschrank aufbewahrt werden.
  • Ein anderes Hausmittel: Quarkumschläge. Kalter Magerquark wird auf ein Baumwoll- oder Leinentuch gestrichen und um das Bein gewickelt. Solange wirken lassen, bis der Quark von der Haut bröckelt.
  • Bei Varizen im Scheidenbereich helfen kühlende Kompressen, z.B. eine Binde mit Gel. Lagern Sie im Liegen das Becken und die Beine mit einem Kissen etwas höher.

Letzte Aktualisierung : 06.2016, BH