Mädchen bedeckt ihren Mund mit der Hand
Mobilität | Beschwerden

Reiseübelkeit

Bei der Reise in den Urlaub ebenso wie beim Sonntagsausflug: Für viele Kinder sind längere Autofahrten eine Qual, weil ihnen schon nach wenigen Kilometern übel wird.

Erbrechen, Kreislaufprobleme (schneller Pulsschlag), starke Müdigkeit (Gähnen), Speichelfluss, Blässe, schnelles und oberflächliches Atmen sowie Schwitzen gehören zu den typischen Symptomen der „Kinetose“, also Bewegungskrankheit oder Seekrankheit.

Die Reisekrankheit ist aber gar keine Krankheit, sondern eine Reaktion auf widersprüchliche Bewegungsreize, die das Gehirn überfordern. Sie tritt häufig dann auf, wenn das Gehirn unterschiedliche Informationen von den Augen und dem Gleichgewichtsorgan im Ohr aufnimmt. Die Augen melden dem Gehirn beim Autofahren die schnelle Bewegung, aber das Gleichgewichtszentrum im Ohr registriert, dass der Körper ruhig und bewegungslos sitzt.

Meist beginnt die Reisekrankheit erst im Alter von zwei Jahren, wenn der Gleichgewichtssinn vollständig entwickelt ist. Babys sind davon nicht betroffen. Ab zwölf Jahren verbessert sich die Reisekrankheit deutlich, und bis zum Erwachsenenalter hat sie sich meist „ausgewachsen“.

Tipps zur Vermeidung der Reiseübelkeit

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Letzte Aktualisierung : 08.2016, BH

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